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IV. Grünsteinturm, Mieminger, 2451m, S-Wand „Hosenmörder“, 7-

20/9/2026

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Perfekter Fels in der 4. SL des „Hosenmörders“
Nach dem „Zapfenzauber“ und einem schnellen, problemlosen Abseilabstieg war‘s erst früher Nachmittag und da drängte sich angesichts der hervorragend schönen Kletterei da oben ein Nachschlag förmlich auf. Die benachbarte „Hui Buh“ schaut zwar auch schön aus, war uns aber zu kurz, der „Hosenmörder“ dagegen lag direkt am Abstieg, das Wetter war nach wie vor traumhaft und die ersten beiden SL überzeugten schon von unten. Also wieder eingebunden und los. Ohne Stress, aber doch zügig ging‘s zum Wandbuch, auf den kurzen, aber eher rustikalen Grat zum Turmgipfel verzichteten wir und eine ½ Stunde später waren wir wieder am Einstieg.
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Am Einstieg; das nicht von uns stammende Plättchen mit dem Schwierigkeitsgrad muss eher auf 7-/7 revidiert werden.

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V. Günsteinturm (Grünsteinzapfen), Mieminger, 2450m, S-Kante „Zapfenzauber“, 7

19/9/2026

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„Zapfenzauber“, 4. SL – fotogener (aber leichter) Quergang zum Hahnenkamm
Ein Traumtag! Dazu Fels wie an der Marmolada (Absicherung auch 😉), warm, dunkelblauer Himmel und fast allein in der Wand. Dank Motorradl von Biberwier ohne jegliche Kalorienverschwendung zum Marienbergjoch, von dort gemütlicher Spaziergang über einen Wanderweg, dann über Grasmatten und Schrofen zum Einstieg auf knapp 2300m. Bereits hier traumhafte Sicht auf Zentralalpen und Inntal. Erst den "Zapfenzauber" am Grünsteinzapfen geklettert (4. Begehung, bis auf eine SL bester Fels), dann gönnten wir uns aufgrund des perfekten Wetters noch den gleich langen "Hosenmörder", den beide Hosen trotz des extrem rauen Gesteins gut überlebten. Nur die Fingerhaut ...
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Wetterwand bei der morgendlichen Auffahrt

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Giglturm, Lechquellengebirge, 2112m „Giglhupfkante“, 3 SL; 4+; “Alte Südwand“, 3 SL; 4+; „Emilio Zuccero Gedenkweg“, 4 SL; 6-

8/8/2026

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Alte Südwand, 3. SL, herrlicher Fels
Feiner, kleiner Berg mit lustigem Namen und teilweise sehr schönem Fels. Ein paar lockere Griffe, herumliegende Steine und auch Gras tun dem Kletterspaß dort oben keinen Abbruch. Der Fels ist sehr rau, denn viel schein da oben nicht los zu sein. Wie waren jedenfalls trotz Samstag den ganzen Tag die einzigen Kletterer an dem Zapfen. Der höchste Punkt wird sogar von einem neuen Gipfelkreuz samt Buch geziert. Mit dem Biobike schweißtreibend steil aufwärts mit teilweise anspruchsvoller Abfahrt. ​Landschaftlich sehr schön und aufgrund der relativ hohen Lage auch an einem warmen Sommertag angenehm zu beklettern.
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Los gehts

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Kellespitze, Tannheimer, 2240m, N-Wand „Durchs gotische Fenster“, 7- (14 SL) & leichter N-Grat, 5- (4 SL)

25/7/2026

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Kellespitze N-Abbruch "Durchs gotische Fenster", 12. SL, Engelquergang (Foto: K. Metterlein)
Charakter: Nachdem wir vor vielen Jahren schon einmal die leichtere „Linie 95“ durch den Nordabbruch mit dem direkten Nordgrat („Löwenzahngrat“) zu einer Longline auf den höchsten Gipfel der Tannheimer kombiniert hatten, ging‘s diesmal unten durch das deutlich schwierigere „gotische Fenster“ und oben über den „leichten Nordgrat“ zum Gipfel. Abseilen nach dem Vorbau (klingt so harmlos, sind aber 14 SL und noch dazu der deutlich schwierigere Teil) fühlt sich irgendwie falsch an und mit diesem Grat kommt man dann doch relativ schnell zum Gipfel, so dass aus der ganzen Sachen  ein Schuh wird. 
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Gipskraut im Zustieg

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Finger, Ammergauer, 1580m, SO-Kante, 5+ (2 SL), W-Wand, 4+ (1-2 SL) & Fingersteig, D

18/7/2026

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Finger SO-Kante (Foto K. Metterlein)
Charakter: Landschaftlich unvermutet schöner, leider aber kurzer Triathlon: angenehme Auffahrt mit dem MTB, dann folgt auf ein kurzes Stück Klettersteig eine ebenso kurze Kletterei auf einen der schwierigsten Ammergauer Gipfel, bevor man zum Abschluss entweder den Fingersteig bis zu seinem Ende auf dem Täfelekopf, 1645m, fortsetzt oder, falls das Wetterfenster zu kurz ist, per Notabstieg ausbüxt. Ideal bei unsicherem Wetter oder wenig Zeit. Sehr schöne Sicht auf die ganze Ostallgäuer Seenpracht. Die SO-Kante bietet auf eine SL schöne, steile Kletterei in gutem Fels, der Rest ist schrofig;
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Der Finger zeigt sich von der Auffahrt zur Rohrkopfhütte

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Benediktenwand, Bayerische Voralpen, P. 1724, N-Wand „Gsuacht und gfundn“, 6+ (6- obl.), 9 SL

27/6/2026

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Sehr luftiger Quergang über Blomgebirge und Vorland (8. SL)
Kaum Niederschlag in letzter Zeit, heiße Temperaturen und sehr stabiles Wetter: ideales N-Wandwetter im Allgemeinen und fast perfekte Bedingungen für die Benewand im Besonderen. Die Wand war dann tatsächlich so strohtrocken, wie man sie wegen der Grasbänder nur selten vorfindet. Das haben sich natürlich andere auch gedacht, aber die vergnügten sich in der weniger grasigen, schwereren „Lebe deinen Traum“ und in der „Rampe/Rippe" links nebenan, so dass wir hier unsere Ruhe hatten.
​Charakter: Steile Kletterei mit alpinem Touch an teilweise hervorragendem wasserzerfressenem Kalk mit vielen Löchern, Taschen und Schratten, ...
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Am Einstieg

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Predigtstuhl, Karwendel, 1921m, SW-Wand-Variationen „Pfeilergams“, 7- (8 SL)

21/6/2026

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Predigtstuhl SW-Pfeiler, 3. SL
Charakter: Schöne Routenkombination aus dem steileren, unteren Teil des SW-Pfeilers als Aufwärmgymnastik und dem oberen, etwas leichteren Teil der „Gams ‘n‘ Edelweißes“, wo sich die Schwierigkeiten sukzessive bis auf 7- in der letzten SL steigern. Hinlangen darf man also trotzdem. „Pfeilergams“ wär vielleicht ein griffiger Name dafür. Sauber rotpunkt ging‘s heute nicht, aber fast. Ein vermutlich ausgebrochener Griff und ein halbes Jahr Schitouren hinterlassen einfach ihre Spuren. Nach einer gemütlichen Pause am unteren Kreuz machten wir uns an den sehr komfortablen Abstieg: Wanderweg und feiner Schutt. 
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Am Bankerl ist mit dem Biobike der anstrengende Teil des Zustiegs erledigt, mit dem Motorrdl beginnt er

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Glaswand, Bayerische Voralpen, 1496m, NW-Wand „Nagelbrett“ 6 (2 SL) & „Geduldsfaden“ 7- (9 SL)

19/6/2026

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Abseilen zum Grasgrat; grün wie im Allgäu, Fels wie im Oberreintal
Charakter: Beeindruckend hohe, der Benewand noch weit vorgelagerte 200m-Wand. Die Kletterei in diesem bis zum späten Nachmittag schattigen Winkel ist steil, die Felsqualität gut bis sehr gut, allerdings fühlt man sich gelegentlich an den Rädlergrat erinnert. Die Wand ist stark gegliedert und weniger kompakt, als es von weitem den Eindruck macht. So sind die Felsstufen immer wieder von längeren Steilgraspassagen unterbrochen. Teilweise wächst das Gras selbst in senkrechten Abschnitten dermaßen fett, dass man sich wirklich ans Allgäu erinnert fühlt. 
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Nur mit dem Radl sinnvoll.

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Birkkarspitze, Karwendel, 2749m, N-Grat 4/4 SL

10/5/2026

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Los geht’s, diesmal mit dem filigranen Schuhwerk
Karwendel vom Feinsten! Und alle Vor(?)urteile, die man dieser wunderbaren Gebirgsgruppe üblicherweise so anhängt, in einem Rutsch erfüllt. Was will man mehr? Endlos lange Täler bis man das Ziel erstmals erblickt? Gut 18km, per Radl, passt also. Tiefe Talorte, hohe Gipfel? Fast 1700hm zum Einstieg, passt auch. Brüchig? Jeder Begeher wird die 1. SL anders vorfinden. Passt erst recht. Schneereiche Kare auch im späten Frühjahr? 800hm am Stück Mitte Mai, stimmt also auch. Und wenn man alle diese Komponenten zusammenfügt kommt natürlich ein wunderbarer Bergtag in wilder und relativ einsamer Umgebung heraus. 
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An der Angeralm, Karwendeltal

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Dreitorspitzgatterl, 2366m, Leutascher Dreitorspitze, 2689m & Frauenalplkopf, 2354m Wetterstein

26/4/2026

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Leutascher Dreitorspitze von den Idealhängen am Leutaschplatt
Ausgangspunkt der langen und sehr anspruchsvollen Tour ist der Wanderparkplatz hinter Schloss Elmau, 1010m. Mit dem MTB (mit reinem Wadlantrieb) erst flach am Kalten Bach entlang, Schnee spielte auch in diesem kalten Loch keine Rolle mehr. Nach dem ersten, langen Stich kamen auf 1170m ein paar Schneefleckerl, aber die Straße war noch weitere 2,5km aper. Auf etwa 1400m war dann aber Schluss mit fahren, auch wenn es im Nachhinein schlauer gewesen wäre, das Radl noch ein paar Meter weiter bis zur Abzweigung der Schachenstraße mitzunehmen. 
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Der frühe Vogel fängt den Firn: Tag wird’s überm Angerl Loch

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Bergacht, Allgäuer Alpen, ca. 1520m, „Albelefall“, WI 4; 4 SL

7/2/2026

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Albelefall, 1. SL, ganz rechte Einstiegsvariante
Charakter: Landschaftlich beeindruckende, anhaltend schöne, gemäßigte Eiskletterei über 4 sehr lange SL ohne Gehgelände. Gibt’s auch nicht so oft in dieser Ecke. Aufgrund der schattigen Lage hält sich das Eis deutlich besser als im bekannteren „Blässefall“. Der hat sich heuer nur sehr schmal aufgebaut und aufgrund der milden Temperaturen in letzter Zeit und nachmittäglicher Sonne sah er schon recht kollabierfreudig aus. Lang wird der „Albelefall“ allerdings auch nicht mehr gehen, wenn‘s nicht wieder kälter wird. Die für den Nachmittag geplanten Tankstellenfälle sahen ebenso schon recht labil aus.
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Morgen am Vilsalpsee

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Monte Brione, Gardaseeberge, ca. 300 m, NW-Wand „Giopia“, 6/A2; 5 SL

25/12/2025

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Dachseillänge
Absolut empfehlenswerte, sehr gut abgesicherte Technoplaisirtour durch ein fast waagrechtes 12m-Dachl (wer das wohl ausgemessen hat)? Man schaukelt sich höchst vergnüglich mit 60m Luft unter dem Hintern hoch über den Häusern von Grotta der Dachkante entgegen. Durch die üppige Absicherung und dank der Erfindung verstellbarer Standplatzschlingen ist der Kraftaufwand erstaunlich gering. Auch die nervliche Anspannung ist kaum gegeben, da man sich hier – 
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Winter oberhalb Arco, ab unters Dach!

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Monte Baone, Gardaseeberge, 480 m, O-Wand „La Lumaca“, 6-, "Via Edera", 6 oder 5 (je nach Variante), „Via Guide Alpine“, 6-, „Metamorfosi“, 6-, „Via del 92° Congresso“, 3; 4-7 SL

23/12/2025

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„La Lumaca“, 3. SL
Auf zwei Tage verteilt (deshalb unterschiedliches Wetter auf den Fotos) schauten wir uns sechs Routen an diesem schön gelegenen, relativ neu erschlossenen Mehrseillängen- und Klettergarten-gebiet auf der Ostseite des Monte Baone direkt über Arco an. Auch ein paar kurze Rissklassiker zum selbst absichern und gruseln findet man hier (Parete Lomego). Links um die Ecke befinden sich auf der Südseite des Massivs die altbekannten und mittlerweile spiegelglatt polierten Baoneplatten. ​Die genannten Touren haben bis auf die „Congresso“ am Gipfelgrat alle eine ähnliche Charakteristik: 
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Auffahrt durch den großen Olivenhain

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Leonhardstein, Bayerische Voralpen, 1452m, S-Wand „Für Andi (mit Kamin- & W-Kantenausstieg)“ 7-/7, 9 SL

19/12/2025

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Kaminvariante zum Westgrat; durchaus lohnend, wenn's trocken ist
Weihnachten naht, und zuverlässig, wie fast jedes Jahr, wandern Schi, Steigeisen und Eisschrauben wieder nach hinten im Ausrüstungslager und das Kletterzeug nach vorne. Nach ein paar wirklich guten Powdertouren im November, ein paar Schitouren mit Bruchharsch und prügelhartem Schnee im Dezember, drängte sich angesichts der milden Temperaturen in den Südwänden dieser Tausch förmlich auf. Wir starteten nach der Arbeit am frühen Nachmittag per MTB am Parkplatz „Klamm“ (830m), wo tatsächlich noch eine dünne, aber immer noch geschlossene Schneeecke lag. 
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Wenigstens im Tal ist Winter.

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Hinterautal/Im Verbrennten, Karwendel, ca. 1400m, neue Touren

8/10/2025

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Herrliche Platten, aber nicht allzu eng gesichert ("Isarflimmern", 2 SL)
Jedes Mal wenn man an der jungen Isar entlang ins Hinterautal kurbelt, sticht einem diese moderate Plattenwand sofort ins Auge. Meist bleibt das Wandl im wahrsten Sinn links liegen und man wendet sich alpineren Zielen im Roßloch, am Lafatscher oder an der Speckkarspitze zu. Im Herbst aber, wenn die ganzen schattseitigen Ziele nur noch wenig Klettervergnügen versprechen und die Tage kürzer werden, bieten die selbst im Oktober noch lang in der Sonne liegenden Platten ein lohnendes Ziel. Allerdings gilt es das Kletterverbot vom 1.11. bis 15.05. zu beachten, damit Klettern dort auch in Zukunft möglich ist.
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Roßloch und Isar von der Fahrt ins Hinterautal

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Laberdolomiten, Ammergauer, ca. 1550m, S-Wand (Zentralbereich) „Crazy Old Man“ 7-/4 SL, MTB 6,4km/300hm

5/10/2025

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Charakter: Wunderschöne Herbstkletterei an meist sehr gutem, griffigem und rauem Fels über dem bunten Wald hoch über Ettal. Ideal für die kürzeren Tage, da der Zustieg relativ schnell erledigt ist und das Wandl (bzw. eher die Kante) mit 4 kurzen SL eine recht überschaubare Länge bietet. Und zur Not gibt’s ja noch genug Auswahl da oben. Die Route ist gut bis sehr gut mit BH abgesichert und hat recht originelle Kletterstellen. Allerdings besteht ein freiwilliger Betretungs-verzicht im Winter vom 01.12. bis 15.04. Ob's viel Sinn macht bei den paar Hanseln da oben sei dahingestellt, aber besser als ein generelles Verbot ist's allemal.
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Bereits vom Forstweg zeigt sich die Kante

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Schneck, Allgäuer Alpen, 2269m, O-Wand „Schöne Zeit“, 7(-)/6 SL

20/7/2025

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Kaltstart, auch wenn’s warm ist.
Charakter: Geniale Tour in toller Allgäuer Landschaft auf einen beeindruckenden, formschönen Gipfel. Angenehm rauer Fels, richtig viel Luft unter dem Hintern, gerade im Frühsommer eine unglaublich vielfältige Flora, ein umfassendes Panorama und ein aufregender Tiefblick auf unverschämt steile Grashänge lassen das für Nur-Kletterer ungünstige Verhältnis Zustieg – Wandhöhe schnell sekundär werden. Die Felsqualität ist meist gut bis sehr gut, wobei es ohne die paar kurze Graspassagen auch fad wäre: wozu geht man denn zum Schneck? 
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Schneck und Giebel von der Straße zum Giebelhaus

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Gehrenspitze, Tannheimer, 2163m, NW-Wand „Hermann Loderer Gedächtnisweg“ 7-/15 SL, 13km/583hm

21/6/2025

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8. SL, Schlüsselseillänge, fast wie an der Marmolada
Charakter: Eine ernste, kühne Tour durch eine beeindruckend schattige und selbst nach ein paar trockenen und warmen Tagen immer noch irgendwie feuchte Wand. Außerdem wirkt das Ding ganz schön hoch und breit, vor allem je näher man dem Einstieg kommt. In dem Maß, wie die Wand nach oben schießt, drückt’s das Gemüt nach unten. Wer’s machen will, der suche sich einen stabilen, warmen Sommertag aus, denn viel kühler als nordwestseitig geht’s kaum und eine Rückzugsübung im Gewittersturm möchte man da auch nicht veranstalten müssen. 
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Radldepot, Beginn Wanderweg

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Leonhardstein, Bayerische Voralpen, 1452m, SW-Kante „Überholspur“, 7-, 4 SL & S-Wand „Dreiplattenweg“, 6+, 3 SL & „Für Andi“ 6, 7 SL

13/4/2025

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4. SL „Überholspur“, Ausstiegsverschneidung
​Das schöne Wetter der letzten Tage macht erst mal Pause, die angekündigten Schauer hatten aber scheinbare auch keine rechte Lust und so blieb es bis in den Nachmittag hinein trocken. Teilweise kam sogar die Sonne etwas durch. Müsste sich also ausgehen, zumal wir die Touren gut kannten. Wir starteten vorsichtshalber recht früh per MTB am relativ leeren Parkplatz „Klamm“ (830m) und kurbelten so schnell es ging und unter Einsatz sämtlicher Assistenzsysteme die Straße ins noch kühle Schwarzbachtal hinein bis rechts der anhaltend steile Forstweg abzweigt (980m) und zum Beginn des Leonhardstein Normalwegs führt (1170m). 
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Blick aus der „Überholspur“ zum Buchstein

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Westliche Törlspitze, 2427m & Leutascher Dreitorspitze, 2689m, Wetterstein

5/4/2025

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Abfahrt an der ersten Steilstelle der Hirschbichlschlucht
Ausgangspunkt der langen Tour ist der Wanderparkplatz hinter Schloss Elmau, 1010m. Mit den MTBs (echte Radl, keine Motorradl) erst flach am Kalten Bach entlang, statt von Schnee war der Fahrweg von Leberblümerl, Huflattich und Pestwurz gesäumt. Nach dem ersten, langen Stich kam auf 1170m die erste größere Schneepassage, die Hoffnung täuschte aber, denn danach war die Straße noch weitere 2km aper. Auf etwa 1370m war dann aber Schluss mit fahren. ​Der Neuschnee der letzten Woche sorgte für eine teilweise geschlossene Schneedecke. 
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Leberblümchen neben der Forststraße

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Pilgerschrofen, 1769m, Ammergauer, NO-Wand „Gerner“, M4/5-6 SL

16/3/2025

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Schottische Gefühle im Turfparadies am Pilgerschrofen - 4. SL beim Abseilen
Auch so ein Ziel, das wir immer mal ansteuern wollten und dann doch wieder aus dem Blick verloren haben. Dank des neuen Ammergauer Kletterführers (Panico), gab’s keine Ausreden mehr. Nachdem der Neuschnee der letzten Tage bereits intensiv ausgenutzt worden war, stand einer kurzen Mixedkletterei mit viel Gewühle nichts im Weg. Die Lawinenlage passte trotzdem, das Wetter war eh egal und die Forstweg bis etwa 1200m mit dem MTB fahrbar. Ohne Motorradl übrigens! Der Schifahrer in mir ließ mich die 99cm Schi an den Rucksack hängen, so kam auch die Gaudikomponente nicht zu kurz. 
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Ein grauer Tag beginnt (St. Coloman)

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Jochberg, Bayerische Voralpen, 1564m, „rechtes Gully“, 400hm, WI3-4

17/1/2025

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Winter ist einfach genial - 12., letzte und filigranste Eisstufe
Winter! Und schon über eine Woche recht frische Temperaturen. Da muss was gehen am Jochberg – obwohl, eigentlich geht ja immer was am Jochberg, die Frage ist nur, wie hoch der Eisanteil ist. Bereits der erste Versuch am Mittwoch war besser als erwartet. Los ging‘s diesmal etwas unterhalb des fast völlig leeren Parkplatzes (mittlerweile ebenfalls exorbitant überteuert, Radl mitnehmen und boykottieren, vgl.  https://freieberge.wordpress.com/2023/08/27/einkehrtouren-wo-im-allgaeu-und-ausserfern-passt-das-noch/ oder https://freieberge.wordpress.com/ 2024/06/10/nur-ein-depp-zahlt-mit-app-contra-dem-parkwucher/) an der Kesselbergstraße. 
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So lange man meint vom Tourismus ohne Touristen leben zu wollen …

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Calanques: En Vau, Sektor „Garçons de Café”, Provenzalische Alpen, ca. 151m, W-Wand „Directe de la Serpentine“, 5, 5 SL

27/12/2024

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Schön strukturierte Platten in der 4. SL
Charakter: Kurze, unterhaltsame und nie wirklich schwierige Abenteuertour. Da in der Route so gut wie kein fixes Material steckt, ist der Fels noch so rau wie bei der Erstbegehung 1936. Der Zustieg ist deshalb kaum ausgetreten und es braucht schon eine Portion Spürsinn (oder Glück) den Einstieg auf Anhieb zu finden. Dasselbe gilt für die nicht so recht definierte Route. Möglichkeiten gibt es viele; man muss sich halt vorher überlegen, welche Linie man sich zutraut. Insgesamt eine schöne Tour mit ein paar wirklich guten Passagen, aber es kommt einem auch immer wieder der ein oder andere hohle Griff, ...
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Am ersten Stand

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Calanques: Socle (Sektor “Temple”) & la Grande Candelle (Sektor “Centrale”), Provenzalische Alpen, 465m, S-Wand „Civa“, 6+, 8 SL & “Couloir Suspendu”, 6+, 5 SL

26/12/2024

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„Civa“, ab durch die Röhre (1. SL)
Charakter: Einmal sollte es auf jeden Fall zur Candelle gehen. Damit sich der (für uns) lange Zustieg lohnt, war angedacht erst über die Route „Civa“ durch den Vorbau zu steigen und dann, sollte die Zeit an diesem kurzen Wintertag reichen, noch das „Couloir Suspendu“ in der Gipfelwand anzuhängen. Auf den „Arête de Marseille“ verzichteten wir bewusst, denn irgendwann ist’s mit Marmorgriffen auch wieder gut. Die „Civa“ wird hoch gelobt, im Kletterführer gar als herausragend bezeichnet. Für die SL 1-4 mag dies durchaus gelten: ...
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Zeitiger Start in Cassis

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Calanques: En Vau, Sektor „Sirènes”, Provenzalische Alpen, ca. 120m, SW-Kante „Pilier de la Sans Nom“, 5, 5 SL

25/12/2024

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1. SL, noch recht schön
Charakter: Schöner Sektor, eher fade Tour, dennoch ein viel begangener, leichter Calanques-Klassiker. Nach unterhaltsamen Anfang viel Leerlauf. Deshalb statteten wir beim Rückweg der Grande Aiguille mit ihren kurzen, gut gesicherten Südwandrouten noch einen Besuch ab („Voie Abeille“, 4; „L’A.M.E“, 4+; „La G.H.M.“, 6). Zustieg auf deutlichen Steigspuren im Schutt direkt nach (vom Meer kommend) dem N-Wand Einstieg und bald rechts zu ebenem Platz unter der Südwand. Wenige Minuten. Abstieg durch abseilen (20-25m) vom Routenende. 
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Überall wächst Rosmarin fürs Abendessen

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