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Spritzkarspitze, Karwendel, 2608m, NO-Wand „ Schiefer Riss“, 9 bis 15 SL; 5-

2/9/2026

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Einer der großen klassischen Durchstiege des Karwendels, zumindest damals. Auf jeden Fall die offensichtliche Linie, die auch mir schon einmal ins Auge gestochen ist, wenn man über den Großen Ahornboden zu den Engalmen radelt.
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Ein Blick in einen der heutigen üblichen Kletterführer und den guten alten AV-Führern offenbart, dass der Wandel der Zeit auch im Bergsport Gang und Gebe ist. Dieser zeigt sich bei der Einstellung bzgl. der Felsqualität sehr deutlich:
"Herrlicher fester Kletterfels. Im oberen Teil sehr ausgesetzt. Die Durchsteigung empfiehlt sich vor allem nach längerer Schönwetterperiode, da die oberen SL und der Ausstiegskamin in nassem Zustand sehr heikel sind. Sehr empfehlenswert. Öfter begangen." vs. "Heute wird der Riss nur noch selten durchstiegen, das Gestein ist nach modernen Maßstäben etwas brüchig, dazu ist der Riss bis weit in den Sommer hinein nass. Für zuverlässige Sicherungen, auch an den Standplätzen muss überwiegend selbst gesorgt werden."

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Heelzapfen, Lechtaler Alpen, 2518m, NO-Wand „ Ohne Heel und Tadel“, 8 SL; 7+

27/8/2026

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Unsere Zeit dort oben, an einem der ruhigsten und einsamsten Orte, die man sich vorstellen kann, sollte noch nicht vorbei sein. Spontan entschieden wir, den einen Schlechtwettertag kurzerhand einfach hinten dranzuhängen. Essen war noch genug da und damit auch Sabrina nicht verhungerte brachte uns  Andi eine frische Brotlieferung am Vortag vorbei. Nur welche Tour sollte es werden? Dreimal am selben Berg klettern wird ja auch irgendwie fad und in Anbetracht der terminlichen Verpflichtungen, die wir beide abends hatten, sollte die Tour nicht schwer und gleichzeitig lang sein. Also sprach alles für den Heelzapfen. Dort ist selbst die einfachste Tour zwar schon auch irgendwie hart, aber immerhin nur halb so lang wie gegenüber. Dennoch sollte es ein untypisch früher Start werden, den es an sich für die Tour nicht gebraucht hätte, wenn da nicht die Termine gewesen wären.

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Freispitze, Lechtaler Alpen, 2884m, S-Wand „ Schreck/Heel“, 10 SL; 6+/7-

26/8/2026

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Die Erinnerungen meines 13-Jährigen Ichs sind komplett nicht mehr existent. Also war es durchaus vertretbar, diese Tour ein zweites Mal zu klettern. Nach dem kontinuierlichem Regen am gestrigen Tag, bei dem wir zum absoluten Nichts-Tun verdammt waren (abgesehen von mit nassen Schafen kuscheln und das eigene Fahrgestell wieder irgendwie einrenken, durch den harten Schlafuntergrund), pokerten wir jedoch hoch, dass die Wand einigermaßen trocken sein wird. Bzw. genau in unserem Routenverlauf trocken sein wird.

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Freispitze, Lechtaler Alpen, 2884m, S-Wand „ Tatanga Mani“, 11 SL; 6+

24/8/2026

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Nachdem der Zustieg zur Schafgufel bzw. weiter bis ins Parseier Gries mit der Freispitze und dem Heelzapfen ja doch überall als weit bis sehr zeitintensiv beschrieben wurde, fiel die Entscheidung, bereits am Vortag zu starten. So viel vorweg: Wir waren beide positiv überrascht, wie kurzweilig der Zustieg war. Gut zugegebermaßen, wir hatten im Zustieg ordentlich beschissen. Ich bin das erste Mal schwach geworden, bei dem gerade nicht benötigten E-bike, welches daheim rumsteht. Dennoch fühlte es sich falsch an, sich mit dem Moped hochfahren zu lassen. Aber dafür ging es zu Lasten des Radlkomforts, denn das E-Bike war zu klein und auch Sabrina erhielt ein für sie zu kleines, aber dafür leichteres normales Radl. Der Gedanke war, wenn das Radl, welches hinterhergezogen wurde leichter ist, dann müsste der Akku ja weniger leisten und hebt länger? Die Physik dahinter überprüften wir nicht, aber der Akku reichte locker. Zurück zum Zustieg: Wir machten uns allerdings den Weg ab dem Radldepot an der Materialseilbahn der Memminger Hütte mühsamer als nötig...

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Gr. Koppenkarstein, Dachsteingebirge 2865m, „ Direkter SO-Pfeiler“, 8 SL; 7

15/8/2026

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Dirndl, Mütze, Koppenkarstein, … Die Auswahl ist einfach zu groß. Doch ein Beratungsgespräch später war klar, wenn die Temperaturen passen, es also nicht zu warm ist und wir folglich nicht Grillhendl spielen, dann müssen wir an den Koppenkarstein. Ein zur Tour passender Wetterbericht war schnell gefunden und somit stand das Ziel fest, zumindest für den ersten Tag. Aber alles andere ist dann ein Problem der Zukunft. 

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Roggspitze, Lechtaler Alpen, 2746m SW-Wand „Best of Rogg“, 9 SL; 6

15/8/2026

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Fels wie Blätterteig in der 7. SL (Foto: K. Metterlein)
Fünfsterne Klettertour auf einen Fünfsterne Gipfel und sicher eine der Touren, die man in einem Kletterleben gemacht haben sollte!! So eine seltsame und doch beeindruckend schöne Art von Kalkkletterei ist wohl in den ganzen nördlichen Kalkalpen einmalig! Laut Aussage meines sehr erfahrenen Seilpartners vielleicht noch am ehesten mit dem – deutlich schwierigeren - Heelzapfen vergleichbar. Die Lechtaler sind geologisch einfach einzigartig, da ist jede Kaiser-, Wetterstein- oder Karwendelkletterei grauer Einheitsbrei. 
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Hasenfluh gegenüber

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Reuter Wanne, 1543m, Allgäuer Vorberge; 17,5km/630hm

12/8/2026

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Hintersteiner Berge und Oberjoch vom Gipfel
Reuter Wanne, ein eher seltsamer Name für einen Berg. Klingt nicht sehr alpin, ist es auch nicht. Dennoch eine sehr aussichtsreiche, kleine MTB-Runde in der ersten Reihe. Eher von Forstwegwanderern frequentiert, als von Mountainbikern, dabei drängt sich bike and hike hier förmlich auf. Bei einer Rückfahrt über den Grüntensee käme schwimmen auch noch dazu.
Talort: Wertach, Parkplatz an der B310/Abzweig nach Jungholz, 930m
Route: Vom Parkplatz über die geteerte Mautstraße durch den Wald hinauf zur Alpe Untere Reuterwanne, 1120m. 
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Bei der Alpe Untere Reuterwanne geht’s aus dem Wald

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Schartschrofen (N-Gipfel)/Alpinklettergarten Hallergehrenjoch, Tannheimer Berge, ca. 1900m, W-Wand „Haldenseeblick“, 6-, 4 SL

9/8/2026

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Haldenseeblick eben; 4. SL
Charakter: Im Gegensatz zur unlohnenden und teils gefährlichen N-Wand bietet diese kleine Wand auf der W-Seite des Bergs eine empfehlenswerte, bis über Mittag schattige Alternative zu den großen Nordwänden an Gimpel, Kelle- und Gehrenspitze. Der Fels ist über weite Strecken gut bis sehr gut und aufgrund der wenigen Begehungen noch nicht abgeklettert. Herrlicher Blick auf den Haldensee! Auch die Absicherung lässt keine Wünsche offen, nur die Einteilung der Seillängen bzw. Standplätze muss man optimieren, denn Seillängen mit 8m (!!) sind natürlich Quatsch. Aber wer weiß, vielleicht wollten die Erschließer einfach nur die kürzeste Longline der Welt schaffen oder hatten noch zu viele Bohrhaken im Keller rumliegen. 
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Tannheimer Tal vom Zustieg

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Giglturm, Lechquellengebirge, 2112m „Giglhupfkante“, 3 SL; 4+; “Alte Südwand“, 3 SL; 4+; „Emilio Zuccero Gedenkweg“, 4 SL; 6-

8/8/2026

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Alte Südwand, 3. SL, herrlicher Fels
Feiner, kleiner Berg mit lustigem Namen und teilweise sehr schönem Fels. Ein paar lockere Griffe, herumliegende Steine und auch Gras tun dem Kletterspaß dort oben keinen Abbruch. Der Fels ist sehr rau, denn viel schein da oben nicht los zu sein. Wie waren jedenfalls trotz Samstag den ganzen Tag die einzigen Kletterer an dem Zapfen. Der höchste Punkt wird sogar von einem neuen Gipfelkreuz samt Buch geziert. Mit dem Biobike schweißtreibend steil aufwärts mit teilweise anspruchsvoller Abfahrt. ​Landschaftlich sehr schön und aufgrund der relativ hohen Lage auch an einem warmen Sommertag angenehm zu beklettern.
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Los gehts

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Mont Blanc, 4810m, „Arête Intégrale du Brouillard“, Stellen 5, ca. 3500hm auf gut 5km Gratlänge

3/8/2026

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Am Beginn des oberen Teils des Brouillardgrats
Charakter: Endet nie! Viel mehr Türme als gedacht, zacher als man meint und durstiger, als man sich vorstellen kann. Nicht umsonst einer der längsten, vielleicht sogar der längste Grat der Alpen. War eigentlich nur als wetterbedingtes „Ersatzprogramm“ für den Peuterey Intégrale gedacht, aber so darf man am Montblanc eben nie denken. Hätten wir eigentlich gewusst, vor allem seit unserer Megagrattour „Courbe d’Mayeur“. Was bei uns in den Ostalpen eine Tour ist, ist dort der Zustieg. Bestenfalls. Nie sauschwer, aber halt auch fast nie so richtig leicht. 
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Torrente del Miage

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Kellespitze, Tannheimer, 2240m, N-Wand „Durchs gotische Fenster“, 7- (14 SL) & leichter N-Grat, 5- (4 SL)

25/7/2026

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Kellespitze N-Abbruch "Durchs gotische Fenster", 12. SL, Engelquergang (Foto: K. Metterlein)
Charakter: Nachdem wir vor vielen Jahren schon einmal die leichtere „Linie 95“ durch den Nordabbruch mit dem direkten Nordgrat („Löwenzahngrat“) zu einer Longline auf den höchsten Gipfel der Tannheimer kombiniert hatten, ging‘s diesmal unten durch das deutlich schwierigere „gotische Fenster“ und oben über den „leichten Nordgrat“ zum Gipfel. Abseilen nach dem Vorbau (klingt so harmlos, sind aber 14 SL und noch dazu der deutlich schwierigere Teil) fühlt sich irgendwie falsch an und mit diesem Grat kommt man dann doch relativ schnell zum Gipfel, so dass aus der ganzen Sachen  ein Schuh wird. 
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Gipskraut im Zustieg

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Finger, Ammergauer, 1580m, SO-Kante, 5+ (2 SL), W-Wand, 4+ (1-2 SL) & Fingersteig, D

18/7/2026

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Finger SO-Kante (Foto K. Metterlein)
Charakter: Landschaftlich unvermutet schöner, leider aber kurzer Triathlon: angenehme Auffahrt mit dem MTB, dann folgt auf ein kurzes Stück Klettersteig eine ebenso kurze Kletterei auf einen der schwierigsten Ammergauer Gipfel, bevor man zum Abschluss entweder den Fingersteig bis zu seinem Ende auf dem Täfelekopf, 1645m, fortsetzt oder, falls das Wetterfenster zu kurz ist, per Notabstieg ausbüxt. Ideal bei unsicherem Wetter oder wenig Zeit. Sehr schöne Sicht auf die ganze Ostallgäuer Seenpracht. Die SO-Kante bietet auf eine SL schöne, steile Kletterei in gutem Fels, der Rest ist schrofig;
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Der Finger zeigt sich von der Auffahrt zur Rohrkopfhütte

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Bernadeinkopf, Wetterstein, 2144m N-Wand „Pfeilerkamin“, 8 SL; 5+

12/7/2026

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Pfeilerkamin, 7. SL
Kontrastprogramm. Gestern Plaisir an der Alpspitze, heute eine auf dem Papier deutlich leichtere, insgesamt aber ungleich forderndere und eher selten begangene Tour. Schon beim Zustieg wirkt die Wand, die zwar nicht besonders hoch ist, beeindruckend steil und düster. Vielleicht waren wir auch deshalb die einzige Seilschaft dort, obwohl die Wand so trocken war wie selten. Die Tour selbst ist, wie so oft am Bernadeinkopf, zweigeteilt: die SL 1-4 bieten nur teilweise schöne Kletterei (ein weiterer Grund für das Dornröschendasein), der Fels ist nicht immer zuverlässig ... 
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Früher Zustieg

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Alpspitze, Wetterstein, 2629m NO-Wand „Alpspitz-Plaisir“, 10 SL; 7- bzw. 6+/A0 & N-Wand „Adamplatte“, 7 SL; 4 SL

11/7/2026

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„Alpspitz-Plaisir“, 10. SL, Ausstieg am Herzl
Ideale Routenkombination aus neu und alt, aus schwer und leicht. Zwischen den Routen liegen 115 Jahre, die „Adamplatte“ war die erste Route durch die Nordwand, die „Alpspitz-Plaisir“ ist wohl eine der momentan neuesten. Die Tatsache, dass drei Mal eine bereits bestehende Route gequert wird, stört zwar etwas und trägt nicht unbedingt zur leichteren Orientierung in diesem ohnehin schon von einem dichten Routennetz überzogenen Wandbereich bei; eine sehr schöne Kletterei in bestem, wasserzerfressenem Wettersteinkalk mit enger Absicherung ist trotzdem herausgekommen. Plaisir eben. 
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Erosionsrillen der 2. SL

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Östliche Plattenspitze, Karwendel, ca. 2480m, NW-Wand „Im Schatten der Sphinx“, 21 SL; 8- bzw. 6+/A0 & Überschreitung Spritzkar- & Eiskarlsp. ins Hochglück

4/7/2026

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19. und schwerste SL
In der Eng kann man im Herbst sicher von Overtourism sprechen, denn dort gibt es bekanntermaßen die einzigen sich gelb färbenden Ahornbäume der Welt. Auch jetzt im Sommer leidet das Risstal nicht an Besuchermangel. Und dann steht man nach Durchsteigung einer kilometerlangen Felsmauer an einem herrlichen Sommertag als einzige Seilschaft auf dem Gipfel der Spritzkarspitze, die mit ihrer markanten Form und ihren wilden Wänden den Blickfang des Ahornbodens schlechthin bildet. Beim Eintrag ins Gipfelbuch wird’s dann fast unheimlich: wir sind die ersten, die sich dort seit Herbst 2025 einschreiben. 
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Grubenkarspitze vom Zustieg

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Benediktenwand, Bayerische Voralpen, P. 1724, N-Wand „Gsuacht und gfundn“, 6+ (6- obl.), 9 SL

27/6/2026

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Sehr luftiger Quergang über Blomgebirge und Vorland (8. SL)
Kaum Niederschlag in letzter Zeit, heiße Temperaturen und sehr stabiles Wetter: ideales N-Wandwetter im Allgemeinen und fast perfekte Bedingungen für die Benewand im Besonderen. Die Wand war dann tatsächlich so strohtrocken, wie man sie wegen der Grasbänder nur selten vorfindet. Das haben sich natürlich andere auch gedacht, aber die vergnügten sich in der weniger grasigen, schwereren „Lebe deinen Traum“ und in der „Rampe/Rippe" links nebenan, so dass wir hier unsere Ruhe hatten.
​Charakter: Steile Kletterei mit alpinem Touch an teilweise hervorragendem wasserzerfressenem Kalk mit vielen Löchern, Taschen und Schratten, ...
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Am Einstieg

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Predigtstuhl, Karwendel, 1921m, SW-Wand-Variationen „Pfeilergams“, 7- (8 SL)

21/6/2026

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Predigtstuhl SW-Pfeiler, 3. SL
Charakter: Schöne Routenkombination aus dem steileren, unteren Teil des SW-Pfeilers als Aufwärmgymnastik und dem oberen, etwas leichteren Teil der „Gams ‘n‘ Edelweißes“, wo sich die Schwierigkeiten sukzessive bis auf 7- in der letzten SL steigern. Hinlangen darf man also trotzdem. „Pfeilergams“ wär vielleicht ein griffiger Name dafür. Sauber rotpunkt ging‘s heute nicht, aber fast. Ein vermutlich ausgebrochener Griff und ein halbes Jahr Schitouren hinterlassen einfach ihre Spuren. Nach einer gemütlichen Pause am unteren Kreuz machten wir uns an den sehr komfortablen Abstieg: Wanderweg und feiner Schutt. 
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Am Bankerl ist mit dem Biobike der anstrengende Teil des Zustiegs erledigt, mit dem Motorrdl beginnt er

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Glaswand, Bayerische Voralpen, 1496m, NW-Wand „Nagelbrett“ 6 (2 SL) & „Geduldsfaden“ 7- (9 SL)

19/6/2026

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Abseilen zum Grasgrat; grün wie im Allgäu, Fels wie im Oberreintal
Charakter: Beeindruckend hohe, der Benewand noch weit vorgelagerte 200m-Wand. Die Kletterei in diesem bis zum späten Nachmittag schattigen Winkel ist steil, die Felsqualität gut bis sehr gut, allerdings fühlt man sich gelegentlich an den Rädlergrat erinnert. Die Wand ist stark gegliedert und weniger kompakt, als es von weitem den Eindruck macht. So sind die Felsstufen immer wieder von längeren Steilgraspassagen unterbrochen. Teilweise wächst das Gras selbst in senkrechten Abschnitten dermaßen fett, dass man sich wirklich ans Allgäu erinnert fühlt. 
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Nur mit dem Radl sinnvoll.

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Chli Schwarzhorn, 2968m, Albula

4/6/2026

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Schottensee und Flüelapass – die letzten Schwünge der Saison
Saisonabschluss am Flüelapass: sieben Monate Schitouren, Eis und mixed reichen, auch wenn der Schnee durchaus noch für die ein oder andere Unternehmung reichen würde und auch gut genug wäre. Trotzdem, für heuer ist Schluss. Letztendlich waren wir selbst überrascht, wie gut und lang die Schisaison andauerte, denn nach einem relativ guten Beginn sah es im trockenen Hochwinter nach einem eher kurzen Schneevergnügen aus. Und dann wurde es doch wieder Juni. Heute musste man aufgrund der abnehmenden Schneemächtigkeit, des üppigen Regens der letzten Tage und des nur mäßig tragenden Harschdeckels dennoch aufpassen, ...
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Primeln am Pass

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Sidelhorn, 2764m, Berner Alpen

2/6/2026

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Sidelhorn, 2764m, Berner Alpen
Vermutlich der östlichste Gipfel der Berner Alpen. Und einer kleinsten dazu; eigentlich nur der Jochmugel über dem Grimselpass. Dennoch ein netter, kurzer Schispaziergang wenn der Pass erst einmal von seiner traditionell sehr langen Wintersperre befreit wurde (meist Ende Mai oder, nach einem schneereicheren Winter, auch erst Anfang Juni).
Charakter: Kurz, wie gesagt, sowohl was den Höhenunterschied von nur gut 600hm angeht, aber auch was die Horizontaldistanz betrifft ...
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Primeln

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Vorder Tierberg, 3091m, Urner Alpen

31/5/2026

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Unterm steilen Gletscherhang
Schon von der Zufahrt sticht der kleinste aller Tierberge mit seinen tollen Abfahrtsmöglichkeiten ins Auge. Alles andere als ein flacher Gletscherhatscher. Genau genommen gibt’s eigentlich gar keine ausgeprägte Flachpassage. Auf dem Programm stand die Tour schon länger; eigentlich bei jedem Besuch der Region. Aber entweder war‘s zu lahnig, die Spaltenzonen zu wenig eingeschneit oder sonst was. Vom Wetterbericht her mussten wir uns leider entscheiden: Klettern am Pfriendler oder diese feine Schihochtour endlich angehen. Wir entschieden uns für die zweite Möglichkeit und haben es nicht bereut.
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Sustenpass & -spitz, Steilimital

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Steingletscherplatten, Urner Alpen/Sustenpass, ca. 2080m, „Jugendweg“, 4+, 6 SL

30/5/2026

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Letzte SL
Nette, leichte, aber homogene Plattenkletterei in sehr gutem Gneis bei ebensolcher Absicherung. Aufgrund der sonnigen Lage trocknen die Platten nach Niederschlag schnell ab, machen aber bei Regen aufgrund des üblichen Flechtenbewuchses vermutlich wenig Spaß. Auch im Sommer eher weniger empfehlenswert, außer vielleicht für Saunafreaks. Ideal nach einer Schitour und wenn die Südhänge schon aper und die Straße noch zu ist. Dann ist’s selbst am Wochenende noch ausgesprochen ruhig dort oben. 
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Noch herrscht (Winter)Ruhe am Pass

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Giglistock, 2900m & Steinlimi, 2734m, Urner Alpen

30/5/2026

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Abfahrt vom Giglistock
​Zum Saisonabschluss eine kleine Runde durch die Zentralschweiz. So wie eigentlich fast jedes Jahr wird diese Region besonders üppig mit Schnee bedacht. Das heißt zwar nicht, dass dort heuer besonders viel von dem weißen Zeug liegt, aber halt immer noch mehr, als sonstwo. Insgesamt schaut es jetzt Ende Mai dort so aus, wie sonst Ende Juni, aber dennoch genug, um die Schi weder zu ruinieren noch endlos tragen zu müssen. Der Ausgangspunkt ist ab dem Hotel Steingletscher, 1865m, über eine von der Sustenpassstraße abzweigende Mautstraße erreichbar. 
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Blick zu Sustenpass und -spitz

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Kleiner Zwölferkogel, Stubaier Alpen, 2611m

29/5/2026

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Langsam neigt sich der Winter dem Ende zu, oder besser gesagt die Schisaison (zumindest unsere). Nach einem eher verhaltenen Auftakt gings jetzt aufgrund einiger später Schneefälle doch deutlich länger als im letzten Jahr. Hier zwar im unteren Teil nur dank Kunstschnee, aber besser gut gefahren als schlecht abgestiegen. Teilweise wars allerdings ein Fleckerlhupfen von Schneefeld zu Schneefeld, aber insgesamt noch recht lohnend. Überhaupt ist der kleine Zwölferkogel zwar nur ein eher unbeseutender Berg, bietet aber aufgrund seines recht steilen NO-Hangs im Gipfelbereich eine durchaus rassige Abfahrt. 
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Kleiner Zwölfer vom Parkplatz; Schnee reicht gerade noch

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Les Droites Centrale, Montblanc, 4000m; Eperon Oriental (650hm, AD+, 50°, 5/A0)

25/5/2026

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Blick beim Abstieg von den Droites ins Wallis
​Charakter: Der kleinste aller Viertausender, aber definitiv einer von den anspruchsvollsten und deshalb vergleichsweise eher selten bestiegen. Auch wenn die Südseite mit dem gar nicht so normalen Normalweg bei weitem nicht so gewaltig daherkommt, wie die über 1000m hohe Nordwand, schaut der Berg auch von hier durchaus wild aus. Und von „Weg“ kann keine Rede sein, es ist halt die leichteste Möglichkeit auf diesen Berg hinauf- oder wieder herunter-zukommen. 
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Zeitig geht’s ins unten arg verbollerte Couloir

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