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Chli Schwarzhorn, 2968m, Albula

4/6/2026

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Schottensee und Flüelapass – die letzten Schwünge der Saison
Saisonabschluss am Flüelapass: sieben Monate Schitouren, Eis und mixed reichen, auch wenn der Schnee durchaus noch für die ein oder andere Unternehmung reichen würde und auch gut genug wäre. Trotzdem, für heuer ist Schluss. Letztendlich waren wir selbst überrascht, wie gut und lang die Schisaison andauerte, denn nach einem relativ guten Beginn sah es im trockenen Hochwinter nach einem eher kurzen Schneevergnügen aus. Und dann wurde es doch wieder Juni. Heute musste man aufgrund der abnehmenden Schneemächtigkeit, des üppigen Regens der letzten Tage und des nur mäßig tragenden Harschdeckels dennoch aufpassen, ...
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Primeln am Pass

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Sidelhorn, 2764m, Berner Alpen

2/6/2026

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Sidelhorn, 2764m, Berner Alpen
Vermutlich der östlichste Gipfel der Berner Alpen. Und einer kleinsten dazu; eigentlich nur der Jochmugel über dem Grimselpass. Dennoch ein netter, kurzer Schispaziergang wenn der Pass erst einmal von seiner traditionell sehr langen Wintersperre befreit wurde (meist Ende Mai oder, nach einem schneereicheren Winter, auch erst Anfang Juni).
Charakter: Kurz, wie gesagt, sowohl was den Höhenunterschied von nur gut 600hm angeht, aber auch was die Horizontaldistanz betrifft ...
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Primeln

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Vorder Tierberg, 3091m, Urner Alpen

31/5/2026

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Unterm steilen Gletscherhang
Schon von der Zufahrt sticht der kleinste aller Tierberge mit seinen tollen Abfahrtsmöglichkeiten ins Auge. Alles andere als ein flacher Gletscherhatscher. Genau genommen gibt’s eigentlich gar keine ausgeprägte Flachpassage. Auf dem Programm stand die Tour schon länger; eigentlich bei jedem Besuch der Region. Aber entweder war‘s zu lahnig, die Spaltenzonen zu wenig eingeschneit oder sonst was. Vom Wetterbericht her mussten wir uns leider entscheiden: Klettern am Pfriendler oder diese feine Schihochtour endlich angehen. Wir entschieden uns für die zweite Möglichkeit und haben es nicht bereut.
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Sustenpass & -spitz, Steilimital

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Steingletscherplatten, Urner Alpen/Sustenpass, ca. 2080m, „Jugendweg“, 4+, 6 SL

30/5/2026

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Letzte SL
Nette, leichte, aber homogene Plattenkletterei in sehr gutem Gneis bei ebensolcher Absicherung. Aufgrund der sonnigen Lage trocknen die Platten nach Niederschlag schnell ab, machen aber bei Regen aufgrund des üblichen Flechtenbewuchses vermutlich wenig Spaß. Auch im Sommer eher weniger empfehlenswert, außer vielleicht für Saunafreaks. Ideal nach einer Schitour und wenn die Südhänge schon aper und die Straße noch zu ist. Dann ist’s selbst am Wochenende noch ausgesprochen ruhig dort oben. 
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Noch herrscht (Winter)Ruhe am Pass

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Giglistock, 2900m & Steinlimi, 2734m, Urner Alpen

30/5/2026

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Abfahrt vom Giglistock
​Zum Saisonabschluss eine kleine Runde durch die Zentralschweiz. So wie eigentlich fast jedes Jahr wird diese Region besonders üppig mit Schnee bedacht. Das heißt zwar nicht, dass dort heuer besonders viel von dem weißen Zeug liegt, aber halt immer noch mehr, als sonstwo. Insgesamt schaut es jetzt Ende Mai dort so aus, wie sonst Ende Juni, aber dennoch genug, um die Schi weder zu ruinieren noch endlos tragen zu müssen. Der Ausgangspunkt ist ab dem Hotel Steingletscher, 1865m, über eine von der Sustenpassstraße abzweigende Mautstraße erreichbar. 
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Blick zu Sustenpass und -spitz

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Kleiner Zwölferkogel, Stubaier Alpen, 2611m

29/5/2026

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Langsam neigt sich der Winter dem Ende zu, oder besser gesagt die Schisaison (zumindest unsere). Nach einem eher verhaltenen Auftakt gings jetzt aufgrund einiger später Schneefälle doch deutlich länger als im letzten Jahr. Hier zwar im unteren Teil nur dank Kunstschnee, aber besser gut gefahren als schlecht abgestiegen. Teilweise wars allerdings ein Fleckerlhupfen von Schneefeld zu Schneefeld, aber insgesamt noch recht lohnend. Überhaupt ist der kleine Zwölferkogel zwar nur ein eher unbeseutender Berg, bietet aber aufgrund seines recht steilen NO-Hangs im Gipfelbereich eine durchaus rassige Abfahrt. 
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Kleiner Zwölfer vom Parkplatz; Schnee reicht gerade noch

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Les Droites Centrale, Montblanc, 4000m; Eperon Oriental (650hm, AD+, 50°, 5/A0)

25/5/2026

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Blick beim Abstieg von den Droites ins Wallis
​Charakter: Der kleinste aller Viertausender, aber definitiv einer von den anspruchsvollsten und deshalb vergleichsweise eher selten bestiegen. Auch wenn die Südseite mit dem gar nicht so normalen Normalweg bei weitem nicht so gewaltig daherkommt, wie die über 1000m hohe Nordwand, schaut der Berg auch von hier durchaus wild aus. Und von „Weg“ kann keine Rede sein, es ist halt die leichteste Möglichkeit auf diesen Berg hinauf- oder wieder herunter-zukommen. 
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Zeitig geht’s ins unten arg verbollerte Couloir

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Aiguille du Jardin, 4035m, Grande Rocheuse, 4102m und Aiguille Verte, 4122m, Montblanc, „Couloir Armand Charlet“, Überschreitung, „Whympercouloir“ (55°, M4, WI 4-; D)

24/5/2026

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Gipfelaufschwung der Aig. du Jardin, dahinter das Wallis
Das äußerst stabile Wetter benutzt, um mal wieder einen auf richtigen Alpinismus zu machen. Von Chamonix mit der Zahnradbahn auf den Montenvers, diese Faulheit wurde aber postwendend bestraft, da die Seilbahn zum Mer de Glace in Revision war und somit die mittlerweile fast 300hm (entspricht etwa 1/3 der Bahnfahrt) zu Fuß zurückgelegt werden mussten. Außerdem lag in der Region erstaunlich wenig Schnee. Übers endlose Mer de Glace, eher Mer d‘ Eboulis, ging‘s hinauf zur Einmündung des ebenfalls aperen Leschauxgletschers und über eine grauenhafte und nicht ganz ungefährliche Moräne (=Winterauf-stieg) ins Becken des Talèfregletschers. 
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Montenvers Zahnradbahn

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Hintere Hasenfluh, 2534m, N-Anstieg, Lechquellengebirge

17/5/2026

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Blick vom Gipfelgrat zum Muggengrätli
Pünktlich mit den Eisheiligen gab es den größten Wintereinbruch seit langem. Und strahlend blauen Himmel dazu. Perfekt! So konnten wir in aller Ruhe – scheinbar haben die meisten ihre Schi schon eingelagert - eine wunderbare Tour auf der Zürser Sonnenseite angehen. Nachdem wir beim letzten Mal den etwas höheren, vorderen Gipfel bestiegen, gings diesmal zum ausgesetzt über Zürs thronenden Kreuzgipfel. Von unten aus betrachtet ist die Hasenfluh ein kleiner, aber wilder Gipfel, der mit hohen, unnahbaren Wänden den Ort überragt. 
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Die Eisheiligen machen ihrem Namen heuer alle Ehre

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Salober, Lechquellengebirge, 2044

16/5/2026

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Hochtannbergpass, langsam kommt das Zwischenhoch
Nur ein kleiner Schispaziergang mit etwa 400hm. Dennoch eine schöne Sache, sei es weil man nur kurz Zeit hat, am späten Nachmittag noch etwas Auslauf braucht, weil man noch nicht ausgelastet ist oder weil gerade Sauwetter ist. Allerdings nur dann empfehlenswert, wenn der Liftbetrieb eingestellt ist, also irgendwann ab Ende April. Und wenn’s dann noch 30cm Neuschnee herhaut, dann gibt’s an dem Buckel wirklich nichts mehr auszusetzen. 
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Nach einem Mitte Mai Wettersturz

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Gaiskogel, 2820m & Mute, 2344m, Stubaier Alpen,

14/5/2026

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Maipowder am Gaiskogel
Trotz des insgesamt eher schneearmen Winters geht’s doch noch erstaunlich gut – dem bisher kühlen und feuchten Mai sei Dank. Wir starteten am östlichen Ortseingang von Kühtai, 2017m, kurz nach dem theoretischen Sonnenaufgang in einen frischen, wolken- und niederschlagsreichen Morgen. Über Nacht gab es etwa 10 Zentimeter Neuschnee. Unterlage gab es unten nur noch in Rinnen und auf den Pisten, ab der Dreiseenhütte dann überall und reichlich. Gegenüber am Pirchkogel gehen, abgesehen vom Neuschnee, nur noch lückige Kunstschneebänder über die untere Steilstufe. 
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Dekorativ verschneite Alpenrosen

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Birkkarspitze, Karwendel, 2749m, N-Grat 4/4 SL

10/5/2026

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Los geht’s, diesmal mit dem filigranen Schuhwerk
Karwendel vom Feinsten! Und alle Vor(?)urteile, die man dieser wunderbaren Gebirgsgruppe üblicherweise so anhängt, in einem Rutsch erfüllt. Was will man mehr? Endlos lange Täler bis man das Ziel erstmals erblickt? Gut 18km, per Radl, passt also. Tiefe Talorte, hohe Gipfel? Fast 1700hm zum Einstieg, passt auch. Brüchig? Jeder Begeher wird die 1. SL anders vorfinden. Passt erst recht. Schneereiche Kare auch im späten Frühjahr? 800hm am Stück Mitte Mai, stimmt also auch. Und wenn man alle diese Komponenten zusammenfügt kommt natürlich ein wunderbarer Bergtag in wilder und relativ einsamer Umgebung heraus. 
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An der Angeralm, Karwendeltal

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Vorderer Wurmkogel, 2828m Ötztaler Alpen

3/5/2026

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Kirchenkogel und Schermerspitz
Charakter: So wie die anderen Gipfel hier, nur noch kleiner. Dennoch steil genug, dass man im steilen Gipfelhang weder ausrutschen noch die Lawinenlage falsch einschätzen sollte. Mit 700-750hm wirklich nur eine 1/4 –Tagestour und somit ideal bei wenig Zeit. Außerdem firnt der steile, eher nach Osten exponierte Gipfelhang früh auf, so dass man gut noch andere Ziele anhängen kann. Trotz seiner schönen Abfahrt wird der Buckel kaum bestiegen. Informativer Blick auf den Königskogel.
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Direkt auf den Vorderen Wurmkogel zu

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Schermerspitz, 3117m Ötztaler Alpen

2/5/2026

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Direkter Gipfelhang am Schermerspitz
Charakter: Nach Einstellung des Pistenbetriebs ideale Frühjahrs- oder Frühsommerschitour auf einen sehr aussichtsreichen Berg. Bei gutem Wetter reicht die Sicht auf Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen sowie die Dolomiten. Der Schermerspitz ist etwas einfacher zu erreichen, als der benachbarte Kirchenkogel, aber deutlich anspruchsvoller, v.a. im steilen Gipfelbereich als der kleinere, westlich anschließende Wurmkogel. Trotz der Pistennähe darf die Lawinenlage aber auf keinen Fall vernachlässigt werden – 
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Kein Liftbetrieb mehr und dennoch gewalzt …

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Kirchenkögel, 3115 & 2862m, Ötztaler

1/5/2026

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Kirchenkogel
Zügige, oben steile und anspruchsvolle Tour, die trotz Pistennähe bereits ab der Mittelstation sehr sichere Verhältnisse erfordert. In Kombination mit dem Kleinen Kirchenkogel, der ebenfalls steile Hänge aufweist, 1350hm (950hm+400hm) und damit nicht gar so kurz. Beide sind nord- bis westseitig exponiert, so dass die Sonne nicht zu zeitig in die Hänge scheint und diese aufweicht. Ideal im späten Frühjahr, wenn die Schilifte ihren Betrieb eingestellt haben und sich nach Abstrahlungsnächten ein stabiler Harschdeckel gebildet hat. 
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Blick zum Schalfkogel gegenüber

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Dreitorspitzgatterl, 2366m, Leutascher Dreitorspitze, 2689m & Frauenalplkopf, 2354m Wetterstein

26/4/2026

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Leutascher Dreitorspitze von den Idealhängen am Leutaschplatt
Ausgangspunkt der langen und sehr anspruchsvollen Tour ist der Wanderparkplatz hinter Schloss Elmau, 1010m. Mit dem MTB (mit reinem Wadlantrieb) erst flach am Kalten Bach entlang, Schnee spielte auch in diesem kalten Loch keine Rolle mehr. Nach dem ersten, langen Stich kamen auf 1170m ein paar Schneefleckerl, aber die Straße war noch weitere 2,5km aper. Auf etwa 1400m war dann aber Schluss mit fahren, auch wenn es im Nachhinein schlauer gewesen wäre, das Radl noch ein paar Meter weiter bis zur Abzweigung der Schachenstraße mitzunehmen. 
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Der frühe Vogel fängt den Firn: Tag wird’s überm Angerl Loch

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Knödel, 2400m & Peischlkopf, 2412, Verwall

25/4/2026

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Steilhang zu den Maroiseen
​Seit Jahren wollten wir diese eher an eine Speisekarte erinnernden Gipfel über dem Arlbergpass besteigen. Aber entweder waren die steilen N-Hänge zu gefährlich oder zu verbollert. Dieses Mal hat alles gepasst: vollkommen glatte und weitgehend unberührte Firnhänge lachten uns an. Und das mitten im Schigebiet. Nur der Wirt, der blieb außen vor. Ein andermal. Obwohl an Maroikopf, Kaltenberg und gegenüber an der Schindlerspitze Hochbetrieb herrschte, zogen wir hier als einzige unsere Spuren in den Schnee.
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Erzberg vom Beginn des Aufstiegs

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Schindlerspitze, Lechtaler Alpen, 2645m

24/4/2026

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Der herrliche Westhang der Schindlerspitze
Der Liftbetrieb am Arlberg ruht seit einer Woche, die Pisten sind noch in gutem Zustand und bis jetzt nicht übermäßig aufgerissen - im Gegenteil, teilweise sogar noch frisch und glatt gewalzt. Warum auch immer. Vor allem wenn man bedenkt, mit welcher Inbrunst und Energieverschwendung drei Sekunden nach Ende der Schisaison der immer mühsamer auf die Pisten gebrachte Maschinenschnee sonst zur Seite geschoben wird. Wir nahmen es jedenfalls gerne an. Allerdings herrschten heute selbst noch am späten Nachmittag auch neben den Pisten beste Firnbedingungen.
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Fahrweg von der Passstraße zum Arlenmähder Lift

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Klettergarten „Alte Straße“ bei Steeg, Allgäuer Alpen, ca. 1200m

18/4/2026

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„Viagra“, ein Traum!
​Charakter: Ein feiner, kleiner südostseitig exponierter Klettergarten über der wilden Lechschlucht. 17 Routen von 3 bis 7+, kurzer Zustieg, schnell abtrocknend und teilweise einzigartige Felsstrukturen machen das Klettern zum Vergnügen. Die steile Kalkplatte voller Dellen ist allein zum Anschauen schon einen Besuch wert und zwingt einen förmlich dazu, Hand anzulegen. In den Routen durch die Risse und Verschneidungen neben den Dellenplatten findet man sicher den ein oder anderen lockeren Griff. Aufgrund der peripheren Lage kaum abgegriffen. 
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Lechschlucht und Lechbrücke vom Klettergarten aus gesehen

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Salober, 2044m & Warther Horn, Lechquellengebirge, 2256m

17/4/2026

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Rappenspitze vom Warther Horn Sattel
Kecker Zapfen mit tollem Blick auf das Lechtal. Der Aufstieg beginnt in Warth, 1495m, direkt an der Talstation des Steffisalplifts. Momentan liegt dort noch eine durchgängige Schneedecke, gegenüber an den Südhängen von Widderstein und Biberkopf ist es schon sehr fleckig braun-weiß. Über die verwaisten Pisten beliebig zur Bergstation der Steffisalp, 1885m, (oder etwas unterhalb ins Tal zur Talstation des Warther Horn Express queren) und längere, flach ansteigende Querung unter der Nordseite des Warther Horns durch, bis man links Richtung Warther Wanne abbiegen kann. 
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Abendspaziergang zum Salober

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Weißhorn, 2316m & Schwarzhorn, 2439m, Fleimstaler Alpen

10/4/2026

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Föhnwolken beim Abstieg am NW-Rücken
Ein nettes Gipfelduo über dem Pass mit dem eigentümlichen Namen Jochgrimm. Wenn man beide Gipfel kombiniert, ist es sinnvoll, erst das kleinere Weißhorn anzugehen, da die Abfahrten, je nach Schneelage, ost- oder sonnseitig sind und somit früh auffirnen. Bei uns war die Normalroute ab der Bergstation des Weißhorn-Sessellifts komplett aper. Ein Versuch über die steilere Ostseite scheiterte etwa 50hm unter dem Gipfel am Altschneeproblem: kaum Schnee mit teils tragendem Deckel und grundlosem Gebrösel drunter sorgte für Wummgeräusche und deutliche Anrisse. 
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Herrlicher Morgen, Blick zum Latemar

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Cima Panarotta, 2002m & Cima Storta, 1920m, Fleimstaler Alpen

8/4/2026

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Blick nach Südosten, wo die Berge langsam aufhören
Wieder kleine Berge, umgeben von deutlich höheren und auch wilderen Gipfeln. Wieder bis kurz vor Gipfelhöhe mit (momentan nicht mehr laufenden) Schiliften erschlossen und trotzdem zur rechten Zeit schöne Ziele. Gut, auf der Cima Panarotta darf man sich nicht an einer Vielzahl von Antennen und Sendern stören, aber wenn man den Blick weniger auf die Nähe, sondern in die Ferne aufs Panorama richtet, wird man definitiv nicht enttäuscht. Der Blick reicht vom Monte Baldo über die Brenta bis zum Ortler und den angrenzenden Hauptkamm. 
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Aufstiegspiste, Etschtal, Brenta

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Postèmon, 1545m, Colme di Pravecchio, 1546m & Colme di Vignola, 1583m, Gardaseeberge

7/4/2026

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Colme di Pravecchio, Blick übers Etschtal
Wenn der Skibetrieb eingestellt ist, eine recht lohnende und aufgrund der beschneiten Abfahrten schneesichere Frühjahrsrunde hoch über dem Etschtal mit einem Panorama, das man diesen kleinen Buckeln gar nicht zutrauen möchte. Relativ beliebt. Mit vier Mal anfellen ergibt sich eine doch ganz ansprechender Skispaziergang von etwa 1200hm. Kombinationsmöglichkeiten und Startpunkte gibt es einige, wir begannen im Skigebiet etwas unterhalb San Valenino. Für Geschichtsinteressierte übrigens auch ganz interessant, denn diese Hügelkette war Teil der Front zwischen Österreich und Italien. 
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Aufstieg zum Rif. Rosa del Sole

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Cima delle Pozzette, 2132m & Cima Prà della Baziva, 2207m, Monte Baldo/Gardaseeberge

5/4/2026

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Tiefblick zum Gardasee vom N-Grat der Cima delle Pozzette
Skitouren am Gardasee, das hat was. Skitouren am Monte Baldo, mehr als 2000m über dem tiefblauen See, das hat noch mehr! Da der Liftbetrieb an den paar kleinen Skigebieten dort vor kurzem eingestellt wurde, lag noch genug Schnee und los war nichts mehr, zumindest auf Ski. Insgesamt aufgrund der Ostertage in Kombination mit herrlichem Wetter deutlich mehr Wanderer als Skitourengeher. Scheinbar lief die Seilbahn von Malcesine und schaufelte jede Menge Osterwanderer herauf. 
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Schnee genug; Aufstieg über die Piste von Prà Alpesina

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Monte Altissimo di Nago, 2079m, Gardaseeberge

4/4/2026

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Gardasee vom Monte Altissimo di Nago
Die vom Gardasee sehr lange, kondititionell fordernde 2000hm-Auffahrt kam heute nicht in Frage. Zum einen sollte es nur eine kurze Nachmittagsbeschäftigung sein, zum anderen lag auf der Nordseite noch zu viel Schnee. Also nur schnell von der Südseite mit dem hohen Ausgangspunkt Prà Alpesina (von dort war für den nächsten Tag eine Schitour zum Monte Baldokamm geplant) zum extrem aussichtsreichen Gipfel mit tollem Blick zum See. Vom Schnee her ging’s gerade so: bei der Auffahrt war oft nur ein schmaler Streifen des Fahrwegs schneefrei, bis auf kurze Schiebepassagen dennoch fast alles fahrbar. Runter war das driften durch den weichen Schnee sowieso ganz lustig.
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Auf der für Kfz noch gesperrten, aber bereits geräumten Monte Baldo Panoramastraße

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