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Aggenstein Ostgipfel 1932m, Tannheimer, N-Wand „Isidor Hacker Gedenkweg“, M5+/10-11 SL

18/1/2026

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5. SL, Schlüsselstelle
Fast genau vor einem Jahr stand die „Haffroute“ am Mittelgipfel auf unserem Programm. Ordentlich lockerer Neuschnee, der Gras, Fels und Eis fast gleich aussehen ließ, und große Kälte machten die Tour damals zu einer sehr anspruchsvollen Unternehmung. Diesmal ganz anders: dank Inversion relativ milde Temperaturen, im unteren Wandteil sogar leicht im Plus. Deutlich weniger Schnee, ein gerade noch gut genug aufgebauter Eisfall und ordentlich durchgefrorenes Gras machten die Kletterei zum Genuss. Insgesamt aufgrund der spärlichen Absicherung aber doch wieder fordernd. 
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Aggenstein Ost- & Hauptgipfel und der „Lange Strich“ beim frühen Zustieg

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Markkopf, Bayerische Voralpen, 1194m, „Sausender Graben“, WI 4

10/1/2026

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Die schöne letzte SL
Charakter: Schöner, je nach Linie nicht übermäßig schwieriger Eisfall mit extrem kurzem Zustieg und problemlosem (aber an einer längeren, etwas ausgesetzteren Passage Konzentration erforderndem), zügigem Abstieg. Nach einer ersten, relativ hohen Stufe folgt nettes Bachbettwandern mit ein paar kurzen Stufen, bis man dann ganz weit hinten und völlig unvermittelt im eigentlich schon flachen Gelände auf die letzte, steilste und schwierigste Stufe trifft Wir zweifelten schon an deren Existenz. Wenn nicht gerade viel Neuschnee gefallen ist, hält sich die Lawinengefahr in Grenzen. 
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Häselgehrfall, Ammergauer, 1100m, WI 3-4, 6 SL

5/1/2026

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Nachdem es auf Schitour durch das bisschen trockenen Neuschnee aufgrund fehlender oder harter Unterlage vermutlich genauso staubt wie es kracht, fiel die einzig wahre Entscheidung: auf ins Eis. Los war noch gar nichts, obwohl sich der teils sonnenexponierte Fall so schön wie schon lange nicht mehr aufgebaut hat. Wasser ist auch noch einiges unterwegs, stört beim Klettern aber nicht. Einzig die allerletzte, kurze und leichte Stufe (dort wo links ein Drahtseil links über ein Grasband aus dem Graben in den Wald zieht) ist nur mit einem Gumpentaucher erreichbar.
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Start bei eisigen Temperaturen an der Loisachbrücke

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Parete di Pezol, Gardaseeberge, 721m, S-Wand „Sulle Pance del Pezol”, 12 SL/7 bzw. 6/A0

27/12/2025

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Im langen, leichten Quergang der 5. SL
​Auf jeden Fall die längste und botanikfreieste Tour am Pezol und wohl auch die schönste. Top und Flop liegen hier nah beinander. Die Felsqualität ist durchgehend gut bis sehr gut, teilweise phantastisch. Die Länge der Tour kommt durch die vielen Quergänge zustande, die sich aber allesamt logisch ergeben und entweder leichten Fels oder perfekte Absicherung bieten. Davor muss man also keine Angst haben. Funfact: nach der 5. SL steht man etwa 30m über dem Einstieg der Nachbarroute rechts („Dante …“). Wenn man also quergangsmüde ist, könnte man den Abseilstand hier nutzen. 
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Bereifte Blätter beim Zustieg erinnern an die Jahreszeit

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Cima Capi, Gardaseeberge, ca. 500 m, S-Wand “Settimo Cielo”, 5 SL, 6-; “Regina del Lago”, 4 SL, 6+

26/12/2025

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Herrlicher Kletterei in der 3. SL der „Settimo Cielo“
Im untersten Val di Ledro, gleich nach dem langen Tunnel der Straße Riva-Molina/Lago di Ledro (Parkmöglichkeit links der Straße, gleich nach der Abzweigung nach Pregasina), gibt es in den wenig grimmigen Südwänden der Cima Capi mittlerweile zahlreiche Sektoren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Routen im 5. und 6. UIAA-Grad, man findet jede Menge Klettergärten, aber auch kürzere Mehrseillängentouren. Die Absicherung ist meist gut bis sehr gut und überwiegend mit BH. Da die Sektoren oft übereinander liegen, lassen sich etliche Routen ohne Zwischenabstieg aneinanderreihen. 
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Frischer Start in Arco

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Coste dell’Anglone (Vorbau), Gardaseeberge, ca. 250m, E-Wand “Traversi Perversi”, 7- (6+ obl.)/5 SL

26/12/2025

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3. SL: Herzstück der Tour mit der teils fallenden Querung im Nachmittagslicht
​Charakter: Geringe Wandhöhe und viele Klettermeter kann nur eins bedeuten: viele, lange Quergänge. Und genau so ist es. Allein der Routenname spricht schon Bände. Aber eins muss man gleich sagen: pervers ist der Quergang auf keinen Fall. Wenn man die zum Klettergarten gehörige und deshalb unten glatte und abgekletterte und oben erdige und teils botanische 1. SL mal hinter sich hat, sind dem Klettergenuss keine Grenzen mehr gesetzt: es folgt einfach nur phantastische Kletterei in bestem Fels bis zum letzten Zug. In der kalten Jahreszeit wegen der ostseitigen und niedrigen Lage leider schnell im Schatten. Aufgrund der Kürze entweder als Zustieg zum oberen Wandteil benutzbar oder als zweite Tour.
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Einstieg, schwach angeschrieben

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Monte Brione, Gardaseeberge, ca. 300 m, NW-Wand „Giopia“, 6/A2; 5 SL

25/12/2025

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Dachseillänge
Absolut empfehlenswerte, sehr gut abgesicherte Technoplaisirtour durch ein fast waagrechtes 12m-Dachl (wer das wohl ausgemessen hat)? Man schaukelt sich höchst vergnüglich mit 60m Luft unter dem Hintern hoch über den Häusern von Grotta der Dachkante entgegen. Durch die üppige Absicherung und dank der Erfindung verstellbarer Standplatzschlingen ist der Kraftaufwand erstaunlich gering. Auch die nervliche Anspannung ist kaum gegeben, da man sich hier – 
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Winter oberhalb Arco, ab unters Dach!

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Il Palon, Gardaseeberge, 2090m

24/12/2025

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Unpräparierte Piste von La Cuna zum Palon
Pünktlich zum Heiligen Abend kam ein Wetterstürzchen und brachte etwa 5-10cm Neuschnee mit. Also wurde die Weihnachtskletterei kurz unterbrochen, die Schi hervorgekramt und die Schneeketten gesucht. Bei Regen gings vom Sarcatal über Drena und Cavedine hinauf nach Lagolò. Dort, auf knapp 1000m, schneite es schon kräftig und bald darauf waren die Straßen weiß. Kurz vor dem Monte Bondone war dann ohne Allrad Schluss und zur Steigerung der Weihnachtsgefühle durften die Ketten montiert werden. 
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Wie immer: planlos und falsch aber effektiv.

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Monte Baone, Gardaseeberge, 480 m, O-Wand „La Lumaca“, 6-, "Via Edera", 6 oder 5 (je nach Variante), „Via Guide Alpine“, 6-, „Metamorfosi“, 6-, „Via del 92° Congresso“, 3; 4-7 SL

23/12/2025

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„La Lumaca“, 3. SL
Auf zwei Tage verteilt (deshalb unterschiedliches Wetter auf den Fotos) schauten wir uns sechs Routen an diesem schön gelegenen, relativ neu erschlossenen Mehrseillängen- und Klettergarten-gebiet auf der Ostseite des Monte Baone direkt über Arco an. Auch ein paar kurze Rissklassiker zum selbst absichern und gruseln findet man hier (Parete Lomego). Links um die Ecke befinden sich auf der Südseite des Massivs die altbekannten und mittlerweile spiegelglatt polierten Baoneplatten. ​Die genannten Touren haben bis auf die „Congresso“ am Gipfelgrat alle eine ähnliche Charakteristik: 
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Auffahrt durch den großen Olivenhain

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San Paolo, Gardaseeberge, ca. 250 m, O-Wand (Placconata) "La Trappola", 7+ (7- obl.), 4-7 SL

22/12/2025

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Eine Platte, Riss: der Nachsteiger hat leicht piazen
Ganz rechts im Bereich „Placconata“, dort wo die Platten am kompaktesten und steilsten sind, befindet sich mit „der Falle“ die vielleicht schönste aller Touren in diesem an die Sonnenplatten erinnernden Sektor. Zu Unrecht sehr selten begangen (laut Wandbuch 2025 gerade einmal 11 Begehungen; manche San Paolo Routen haben das an einem Tag), denn die Kletterei ist abwechslungsreich, technisch anspruchsvoll und vielseitig. Risse wechseln sich ab mit Platten, langen Quergängen und Erosionsrillen. 
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Der lange Quergang der 1. SL bei schon wieder verschwindender Dezembersonne

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San Paolo, Gardaseeberge, ca. 250 m, O-Wand (Placconata) "Via Giada Kurwi", 6+ (5+ obl.), 6 SL

22/12/2025

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Raue Rillen in der 5. SL
Langsam entwickelt sich ein richtiges Netz an Routen in diesem Wandbereich, der weder von der plattigen Felsstruktur noch von der Lage her zum Colodri oder zum Felsriegel von San Paolo passt. Irgendwie dazwischen. Auch von der Besucherfrequenz: bisher waren wir immer allein in dieser Ecke, auch wenn sich nebenan die Finger der Vorsteiger in den Wadeln der Nachsteiger festkrallen konnten. Die teilweise botanisch wirkende Plattenflucht haut einen auf den ersten Blick rein optisch nicht vom Hocker …
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Markierung am Zustiegsweg

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Parete dell’Ir, Gardaseeberge, ca. 500m, S-Wand „Via dell’Incontro”, 9 SL/6+

21/12/2025

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Der Quergang aller Quergänge (7. SL bzw. 2. im oberen Teil)
Tropflochpassagen, versinterter Fels in allen Farben und großgriffige Überhänge machen die Touren an der Parete dell'Ir im Allgemeinen und die „Incontro“ im Besonderen zum schönsten, was man so klettern kann! Allein schon der Blick aus dem genialen Sinterquergang im oberen Teil auf das Sarcatal und den See lassen einen vor lauter schauen fast schon das klettern bzw. sichern vergessen. Wieder mal ein Paradebeispiel dafür, wie man mit viel Gefühl für eine ideale Linie und dafür nur mit einer Handvoll Bohrhaken eine absolut geniale Linie ins Gemäuer zaubern kann. Vor allem, wenn man sich vorher 9 SL durchs Gestrüpp gewurstelt hat.
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Unterer Einstieg

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Parete di Pezol, Gardaseeberge, 721m, SW-Wand „Cresta del Pezol”, 9 SL/5+

21/12/2025

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Bereits beim Zustieg herrlicher Blick zum See - das beste an der ganzen Tour
Vermutlich die leichteste Tour am Pezol und wohl auch in und um Arco eine der leichteren Linien; dafür aber auch die mit Abstand unlohnendste Route. Die Felsqualität ist nicht überall überzeugend, und dort wo es dann mal nach Klettern ausschaut, quert die Route durch Wald und sonstige Botanik um nur ja nicht für zu viel Felskontakt zu sorgen. Es würde einen nicht wundern, in den Gehpassagen auf trittsichere Schwammerlsucher zu treffen. Erstbegangen wurde die Tour 2017 von Giovanni Brighente und seinen Spezln, die uns mittlerweile schon ein paar Mal in die Botanik gelockt haben. 
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Talkessel von Arco; nur ganz oben ist etwas Winter

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Leonhardstein, Bayerische Voralpen, 1452m, S-Wand „Für Andi (mit Kamin- & W-Kantenausstieg)“ 7-/7, 9 SL

19/12/2025

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Kaminvariante zum Westgrat; durchaus lohnend, wenn's trocken ist
Weihnachten naht, und zuverlässig, wie fast jedes Jahr, wandern Schi, Steigeisen und Eisschrauben wieder nach hinten im Ausrüstungslager und das Kletterzeug nach vorne. Nach ein paar wirklich guten Powdertouren im November, ein paar Schitouren mit Bruchharsch und prügelhartem Schnee im Dezember, drängte sich angesichts der milden Temperaturen in den Südwänden dieser Tausch förmlich auf. Wir starteten nach der Arbeit am frühen Nachmittag per MTB am Parkplatz „Klamm“ (830m), wo tatsächlich noch eine dünne, aber immer noch geschlossene Schneeecke lag. 
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Wenigstens im Tal ist Winter.

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Heimgarten, Estergebirge, 1791m, N-Flanke „Dornröschen“ WI3/M3, 5 SL & „Zwergentanz“ WI4/M4-5, 7 SL

30/11/2025

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„Zwergentanz“, 2. und 3. SL
Mittlerweile gibt’s eine ganze Menge an schönen Eis- und Mixedtouren im Eiskeller oberhalb der Bärenfleckhütte. Und auch früh in der Saison geht immer was, so wie heuer sogar schon Ende November. Nach einem Versuch im „Zwergentanz“ (aufgrund relativ milder Temperaturen auch in der Nacht war uns die Eisstufe in der 3. SL zu durchgeweicht für einen Vorstieg) sind wir ersatzweise dem „Dornröschen“ aufs Haupt gestiegen. Da wir trotz unseres Versuchs an der Nachbarroute immer noch als erste einstiegen und die Bedingungen hier optimal waren, standen wir so früh am Ausstieg, ...
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Blick von Antdorf auf die Zielregion

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Jochberg, Bayerische Voralpen, 1564m, grüne Reise zum obersten rechten Gully, 400hm, WI3/M4

24/11/2025

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Hat sich die Plagerei beim Zustieg doch rentiert!
Geht der Jochberg schon? Natürlich geht der Jochberg. Der Jochberg geht immer! Im Zweifelsfall cruist man halt entlang einer der teilweise ordentlich steilen Rippe über den Gullies und Rinnen durch viele Latschen und wenig Turf dem Ausstieg entgegen. Diesmal war mal wieder eher die eisfreie Latschenvariante angesagt. Trotz über einer Woche mit teils sehr frischen Temperaturen gab’s unter ca. 1100m noch viel Wasser und kaum Eis. Und wenn Eis, dann so fragil, dass wir den weiteren Aufbau nicht mal durch Hinschauen zu stören wagten. 
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Zustieg durch’s erst leicht verschneite Bachbett

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Benediktenwand, Bayerische Voralpen, 1800m, N-Wand „Kokattweg“, ca. M5, 6 SL

23/11/2025

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Durch einige ungeplante Verzögerungen am Morgen mit einem Auto, dem es vielleicht zum Starten zu kalt war, erfolgte im Zustieg spontan eine Zielanpassung an die gegebenen Umstände. Auch weil die Motivation für eine Route mit fraglichem Verlauf gleich zum Saisonstart nicht groß war, denn die Meiser-Wülfert-Führe unterscheidet sich im Wandbild des Panico-Führers und alten AV-Führers deutlich voneinander. Dann also lieber in den Kokattweg mit wenig Interpretationsspielraum im Routenverlauf. So steht es auch bereits im alten AV-Führer: „Schöner Durchstieg mit idealer Linienführung, jedoch teilweise brüchiger Fels“. Letzteres ist im Winter bzw. bei den zapfigen Temperaturen an dem Tag nicht relevant, da waren sowohl Fels als auch Sicherer gut durchgefroren. 

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Jochschrofen, Allgäuer Alpen, 1250m, S-Wand „Tutto Bene“, 6 (7 SL)

16/11/2025

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4. SL, netter Quergang
Charakter: Vor kurzem ist tatsächlich noch eine weitere Tour im ehemaligen Steinbruch an der Kanzel entstanden. Zusammen mit der benachbarten und die neue Route kreuzenden „Südkante“ bietet die „Tutto Bene“ (mittlerweile ca. 20 Begehungen) eher gewachsenen Fels, originelle Stellen und teilweise richtig schön zu kletternde Passagen. Nach dem Südpfeiler vermutlich die schönste Kreation dort; man fühlt sich vom Fels her manchmal fast wie am Widderstein oder an der Wolfebenerspitze. Bei letzteren wachsen allerdings (noch?) keine Bachkiesel aus dem Hauptdolomit. Ob’s das unbedingt gebraucht hat?
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Daumengruppe vom Zustieg

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Löwenzähne, Bregenzer Wald, 1360m, dir. W-Kante & Überschreitung, 5-/5 bzw. 5+/6- (7 SL)

15/11/2025

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Abseilen über die Südwand des Großen Löwenzahns
Charakter: Klassiker hoch über dem Rheintal mit Blick vom Bodensee bis zum Alpstein – das hat schon was. Dass es wirklich eine viel begangene Tour ist, sieht, oder besser fühlt, man schon beim ersten Griff. Nicht gerade Marmor, aber schon gut abgegriffen. Stört aber nicht viel, da der Fels sehr griffig ist und man auch immer wieder etwas von der Hauptstraße abweichen kann. Dazu kommt noch ein erfreulich kurzer und unkomplizierter Zu- und Abstieg. Aufgrund der relativ geringen Höhenlage könnte man meinen, ein ideales Spätherbstziel gefunden zu haben. ​
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Kurz unter dem Sattel

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Plattspitze-Sockel, Wetterstein, ca. 2250m, S-Wand „Super Crack“, 12 SL, 8- (6+ obl.) & „Sani-Heinl-Gedächtnis-Weg“, 5 SL ab Verzweigung, 7+/8- (6+ obl.)

8/11/2025

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So schaut er aus, der "Super Crack"
Charakter: Zwei wunderschöne, im Vergleich zu den leichteren und recht kurzen linken Touren etwas längere Plaisirrouten in hervorragendem Wettersteinkalk. Aufgrund der üppigen Absicherung in Kombination mit der immer noch überschaubaren Länge ideal für einen sonnigen Spätherbsttag. Selbst im November scheint die Sonne noch lange in die Wand. Das in die Jahre gekommene Haken- und Schlingenmaterial wurde vor kurzem mit viel Aufwand saniert, der „Super Crack“ wurde wohl neu erschlossen. Vielen Dank dafür! Zwei wirklich tolle Routen! 
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Frostige Zufahrt vor angezuckerter Mieminger Kette

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San Paolo, Gardaseeberge, ca. 250 m, O-Wand (Placconata) "Il sole che unisce", 7, 3 SL & "Il sole che solleva", 5+, 6 SL

5/11/2025

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2. und Beginn 3. SL „Unisce“
Die beiden Touren gehören eigentlich nicht mehr so richtig zum Massiv von San Paolo, aber auch noch nicht zum Colodri. Und das nicht nur von der Lage her, sondern auch von der Felsstruktur. Die von unten wenig Eindruck machende Plattenflucht liegt ziemlich genau zwischen diesen markanten Sektoren und die meisten Routen enden in halber Wandhöhe, wo dann die Botanik überhandnimmt. Bevor man allerdings in den Genuss der wenig anstrengenden Plattenschleicherei kommt, muss ein steiler Schichtabbruch - immerhin an großen Henkeln - überwunden werden. 
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Zustieg

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Parete di Pezol, Gardaseeberge, 721m, S-Wand „Il sole dell’inverno”, 8 SL/6

4/11/2025

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3. SL, tatsächlich mit Sinterstrukturen
Heute ging’s auf die andere Talseite. Dort widmeten wir uns der neuesten (und nicht ganz unumstrittenen) Kreation von Günther Kuen und Florian Kluckner. Die ersten 5 meist kurzen SL bieten homogene Kletterei im 5. und 6. Grad und ist sehr gut vielen BH und Sanduhrschlingen abgesichert. Abgesehen von den erst paar Metern ist der Fels richtig gut, dank Sintern und Tropflöchern teilweise sogar fantastisch. Um die Homogenität der Route zu gewährleisten, wurden einige Griffe größer oder überhaupt erst gebohrt. 
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Zustieg

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Croce di Ceniga, Gardaseeberge, 390m, O-Wand “Via dell’Arco”, 6; 5 SL

3/11/2025

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2. SL: nass, trotzdem genial!
Schöne, kurze Tour in bestem Fels, ideal am An- oder Abfahrtstag oder als Fortsetzung nach einer San Paolo Tour. Durch die ostseitige Exposition hat die Wand früh am Tag Sonne, sie verabschiedet sich dadurch aber auch schnell wieder. Der Fels ist noch recht rau, Querungen (wirklich schön zu klettern, aber in jeder Seillänge üppig vorhanden) muss man in dieser Tour aber mögen. Die 2. SL (Schlüsselseillänge) ist nach Regen bis zum Beginn der Rechtsquerung länger nass. Ght auch, ist dann aber etwas schlonzig.
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Damit sich niemand verläuft …

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San Paolo, Gardaseeberge, ca. 321 m, O-Wand "Via degli Amici", 6, 7 SL;

2/11/2025

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Buntes, steiles Gehenkel in der 6. SL
Unglaublich, wie viele Routen dieses Wandl noch hergibt. Hier ist nun eine für San Paolo etwas untypische Route entstanden: egal, ob natürliche Sicherungsmöglichkeiten da sind oder nicht, die Route wurde konsequent und in engen Abständen mit Bohrhaken zugepflastert. Sogar aus Edelstahl. Der Mittelteil ist leider immer wieder etwas erdig, botanisch oder schrofig, dafür sind die beiden ersten und letzten SL (und damit die Mehrheit) wirklich schön zu klettern. Aber wer Topos lesen kann, weiß das natürlich vorher und steigt ggf. erst gar nicht ein. 
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Los geht’s, toller Fels vom Einstieg weg.

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Geierwand, Mieminger, ca. 800m, SO-Wand „Flamme des Südens“ 6, 3 SL, „Little King“ 5, 4 SL, „Nimm mi“ 6+/7-, 2 SL & „Block Basta“ 6+, 3 SL

1/11/2025

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Ein herrlicher Herbsttag an der Geierwand, T-Shirt-Temperaturen inklusive und das an Allerheiligen. Diesmal verzichteten wir auf eine Fortsetzung oberhalb der großen Terrasse und widmeten uns einigen kürzeren Linien im rechten unteren Bereich; Baseclimberei, sozusagen. Insgesamt kamen so auch nicht weniger Seillängen zusammen, als mit einem Durchstieg bis ganz nach oben. Da heute viel los war, spart man sich so das lästige Gewurstel zwischen abseilenden und raufkletternden Seilschaften. 
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Früher Morgen im Inntal

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