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Alpspitze, Wetterstein, 2629m NO-Wand „Alpspitz-Plaisir“, 10 SL; 7- bzw. 6+/A0 & N-Wand „Adamplatte“, 7 SL; 4 SL

11/7/2026

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„Alpspitz-Plaisir“, 10. SL, Ausstieg am Herzl
Ideale Routenkombination aus neu und alt, aus schwer und leicht. Zwischen den Routen liegen 115 Jahre, die „Adamplatte“ war die erste Route durch die Nordwand, die „Alpspitz-Plaisir“ ist wohl eine der momentan neuesten. Die Tatsache, dass drei Mal eine bereits bestehende Route gequert wird, stört zwar etwas und trägt nicht unbedingt zur leichteren Orientierung in diesem ohnehin schon von einem dichten Routennetz überzogenen Wandbereich bei; eine sehr schöne Kletterei in bestem, wasserzerfressenem Wettersteinkalk mit enger Absicherung ist trotzdem herausgekommen. Plaisir eben. 
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Erosionsrillen der 2. SL

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Östliche Plattenspitze, Karwendel, ca. 2480m, NW-Wand „Im Schatten der Sphinx“, 21 SL; 8- bzw. 6+/A0 & Überschreitung Spritzkar- & Eiskarlsp. ins Hochglück

4/7/2026

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19. und schwerste SL
In der Eng kann man im Herbst sicher von Overtourism sprechen, denn dort gibt es bekanntermaßen die einzigen sich gelb färbenden Ahornbäume der Welt. Auch jetzt im Sommer leidet das Risstal nicht an Besuchermangel. Und dann steht man nach Durchsteigung einer kilometerlangen Felsmauer an einem herrlichen Sommertag als einzige Seilschaft auf dem Gipfel der Spritzkarspitze, die mit ihrer markanten Form und ihren wilden Wänden den Blickfang des Ahornbodens schlechthin bildet. Beim Eintrag ins Gipfelbuch wird’s dann fast unheimlich: wir sind die ersten, die sich dort seit Herbst 2025 einschreiben. 
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Grubenkarspitze vom Zustieg

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Benediktenwand, Bayerische Voralpen, P. 1724, N-Wand „Gsuacht und gfundn“, 6+ (6- obl.), 9 SL

27/6/2026

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Sehr luftiger Quergang über Blomgebirge und Vorland (8. SL)
Kaum Niederschlag in letzter Zeit, heiße Temperaturen und sehr stabiles Wetter: ideales N-Wandwetter im Allgemeinen und fast perfekte Bedingungen für die Benewand im Besonderen. Die Wand war dann tatsächlich so strohtrocken, wie man sie wegen der Grasbänder nur selten vorfindet. Das haben sich natürlich andere auch gedacht, aber die vergnügten sich in der weniger grasigen, schwereren „Lebe deinen Traum“ und in der „Rampe/Rippe" links nebenan, so dass wir hier unsere Ruhe hatten.
​Charakter: Steile Kletterei mit alpinem Touch an teilweise hervorragendem wasserzerfressenem Kalk mit vielen Löchern, Taschen und Schratten, ...
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Am Einstieg

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Predigtstuhl, Karwendel, 1921m, SW-Wand-Variationen „Pfeilergams“, 7- (8 SL)

21/6/2026

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Predigtstuhl SW-Pfeiler, 3. SL
Charakter: Schöne Routenkombination aus dem steileren, unteren Teil des SW-Pfeilers als Aufwärmgymnastik und dem oberen, etwas leichteren Teil der „Gams ‘n‘ Edelweißes“, wo sich die Schwierigkeiten sukzessive bis auf 7- in der letzten SL steigern. Hinlangen darf man also trotzdem. „Pfeilergams“ wär vielleicht ein griffiger Name dafür. Sauber rotpunkt ging‘s heute nicht, aber fast. Ein vermutlich ausgebrochener Griff und ein halbes Jahr Schitouren hinterlassen einfach ihre Spuren. Nach einer gemütlichen Pause am unteren Kreuz machten wir uns an den sehr komfortablen Abstieg: Wanderweg und feiner Schutt. 
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Am Bankerl ist mit dem Biobike der anstrengende Teil des Zustiegs erledigt, mit dem Motorrdl beginnt er

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Glaswand, Bayerische Voralpen, 1496m, NW-Wand „Nagelbrett“ 6 (2 SL) & „Geduldsfaden“ 7- (9 SL)

19/6/2026

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Abseilen zum Grasgrat; grün wie im Allgäu, Fels wie im Oberreintal
Charakter: Beeindruckend hohe, der Benewand noch weit vorgelagerte 200m-Wand. Die Kletterei in diesem bis zum späten Nachmittag schattigen Winkel ist steil, die Felsqualität gut bis sehr gut, allerdings fühlt man sich gelegentlich an den Rädlergrat erinnert. Die Wand ist stark gegliedert und weniger kompakt, als es von weitem den Eindruck macht. So sind die Felsstufen immer wieder von längeren Steilgraspassagen unterbrochen. Teilweise wächst das Gras selbst in senkrechten Abschnitten dermaßen fett, dass man sich wirklich ans Allgäu erinnert fühlt. 
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Nur mit dem Radl sinnvoll.

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Chli Schwarzhorn, 2968m, Albula

4/6/2026

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Schottensee und Flüelapass – die letzten Schwünge der Saison
Saisonabschluss am Flüelapass: sieben Monate Schitouren, Eis und mixed reichen, auch wenn der Schnee durchaus noch für die ein oder andere Unternehmung reichen würde und auch gut genug wäre. Trotzdem, für heuer ist Schluss. Letztendlich waren wir selbst überrascht, wie gut und lang die Schisaison andauerte, denn nach einem relativ guten Beginn sah es im trockenen Hochwinter nach einem eher kurzen Schneevergnügen aus. Und dann wurde es doch wieder Juni. Heute musste man aufgrund der abnehmenden Schneemächtigkeit, des üppigen Regens der letzten Tage und des nur mäßig tragenden Harschdeckels dennoch aufpassen, ...
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Primeln am Pass

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Sidelhorn, 2764m, Berner Alpen

2/6/2026

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Sidelhorn, 2764m, Berner Alpen
Vermutlich der östlichste Gipfel der Berner Alpen. Und einer kleinsten dazu; eigentlich nur der Jochmugel über dem Grimselpass. Dennoch ein netter, kurzer Schispaziergang wenn der Pass erst einmal von seiner traditionell sehr langen Wintersperre befreit wurde (meist Ende Mai oder, nach einem schneereicheren Winter, auch erst Anfang Juni).
Charakter: Kurz, wie gesagt, sowohl was den Höhenunterschied von nur gut 600hm angeht, aber auch was die Horizontaldistanz betrifft ...
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Primeln

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Vorder Tierberg, 3091m, Urner Alpen

31/5/2026

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Unterm steilen Gletscherhang
Schon von der Zufahrt sticht der kleinste aller Tierberge mit seinen tollen Abfahrtsmöglichkeiten ins Auge. Alles andere als ein flacher Gletscherhatscher. Genau genommen gibt’s eigentlich gar keine ausgeprägte Flachpassage. Auf dem Programm stand die Tour schon länger; eigentlich bei jedem Besuch der Region. Aber entweder war‘s zu lahnig, die Spaltenzonen zu wenig eingeschneit oder sonst was. Vom Wetterbericht her mussten wir uns leider entscheiden: Klettern am Pfriendler oder diese feine Schihochtour endlich angehen. Wir entschieden uns für die zweite Möglichkeit und haben es nicht bereut.
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Sustenpass & -spitz, Steilimital

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Steingletscherplatten, Urner Alpen/Sustenpass, ca. 2080m, „Jugendweg“, 4+, 6 SL

30/5/2026

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Letzte SL
Nette, leichte, aber homogene Plattenkletterei in sehr gutem Gneis bei ebensolcher Absicherung. Aufgrund der sonnigen Lage trocknen die Platten nach Niederschlag schnell ab, machen aber bei Regen aufgrund des üblichen Flechtenbewuchses vermutlich wenig Spaß. Auch im Sommer eher weniger empfehlenswert, außer vielleicht für Saunafreaks. Ideal nach einer Schitour und wenn die Südhänge schon aper und die Straße noch zu ist. Dann ist’s selbst am Wochenende noch ausgesprochen ruhig dort oben. 
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Noch herrscht (Winter)Ruhe am Pass

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Giglistock, 2900m & Steinlimi, 2734m, Urner Alpen

30/5/2026

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Abfahrt vom Giglistock
​Zum Saisonabschluss eine kleine Runde durch die Zentralschweiz. So wie eigentlich fast jedes Jahr wird diese Region besonders üppig mit Schnee bedacht. Das heißt zwar nicht, dass dort heuer besonders viel von dem weißen Zeug liegt, aber halt immer noch mehr, als sonstwo. Insgesamt schaut es jetzt Ende Mai dort so aus, wie sonst Ende Juni, aber dennoch genug, um die Schi weder zu ruinieren noch endlos tragen zu müssen. Der Ausgangspunkt ist ab dem Hotel Steingletscher, 1865m, über eine von der Sustenpassstraße abzweigende Mautstraße erreichbar. 
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Blick zu Sustenpass und -spitz

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Kleiner Zwölferkogel, Stubaier Alpen, 2611m

29/5/2026

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Langsam neigt sich der Winter dem Ende zu, oder besser gesagt die Schisaison (zumindest unsere). Nach einem eher verhaltenen Auftakt gings jetzt aufgrund einiger später Schneefälle doch deutlich länger als im letzten Jahr. Hier zwar im unteren Teil nur dank Kunstschnee, aber besser gut gefahren als schlecht abgestiegen. Teilweise wars allerdings ein Fleckerlhupfen von Schneefeld zu Schneefeld, aber insgesamt noch recht lohnend. Überhaupt ist der kleine Zwölferkogel zwar nur ein eher unbeseutender Berg, bietet aber aufgrund seines recht steilen NO-Hangs im Gipfelbereich eine durchaus rassige Abfahrt. 
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Kleiner Zwölfer vom Parkplatz; Schnee reicht gerade noch

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Les Droites Centrale, Montblanc, 4000m; Eperon Oriental (650hm, AD+, 50°, 5/A0)

25/5/2026

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Blick beim Abstieg von den Droites ins Wallis
​Charakter: Der kleinste aller Viertausender, aber definitiv einer von den anspruchsvollsten und deshalb vergleichsweise eher selten bestiegen. Auch wenn die Südseite mit dem gar nicht so normalen Normalweg bei weitem nicht so gewaltig daherkommt, wie die über 1000m hohe Nordwand, schaut der Berg auch von hier durchaus wild aus. Und von „Weg“ kann keine Rede sein, es ist halt die leichteste Möglichkeit auf diesen Berg hinauf- oder wieder herunter-zukommen. 
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Zeitig geht’s ins unten arg verbollerte Couloir

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Aiguille du Jardin, 4035m, Grande Rocheuse, 4102m und Aiguille Verte, 4122m, Montblanc, „Couloir Armand Charlet“, Überschreitung, „Whympercouloir“ (55°, M4, WI 4-; D)

24/5/2026

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Gipfelaufschwung der Aig. du Jardin, dahinter das Wallis
Das äußerst stabile Wetter benutzt, um mal wieder einen auf richtigen Alpinismus zu machen. Von Chamonix mit der Zahnradbahn auf den Montenvers, diese Faulheit wurde aber postwendend bestraft, da die Seilbahn zum Mer de Glace in Revision war und somit die mittlerweile fast 300hm (entspricht etwa 1/3 der Bahnfahrt) zu Fuß zurückgelegt werden mussten. Außerdem lag in der Region erstaunlich wenig Schnee. Übers endlose Mer de Glace, eher Mer d‘ Eboulis, ging‘s hinauf zur Einmündung des ebenfalls aperen Leschauxgletschers und über eine grauenhafte und nicht ganz ungefährliche Moräne (=Winterauf-stieg) ins Becken des Talèfregletschers. 
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Montenvers Zahnradbahn

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Hintere Hasenfluh, 2534m, N-Anstieg, Lechquellengebirge

17/5/2026

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Blick vom Gipfelgrat zum Muggengrätli
Pünktlich mit den Eisheiligen gab es den größten Wintereinbruch seit langem. Und strahlend blauen Himmel dazu. Perfekt! So konnten wir in aller Ruhe – scheinbar haben die meisten ihre Schi schon eingelagert - eine wunderbare Tour auf der Zürser Sonnenseite angehen. Nachdem wir beim letzten Mal den etwas höheren, vorderen Gipfel bestiegen, gings diesmal zum ausgesetzt über Zürs thronenden Kreuzgipfel. Von unten aus betrachtet ist die Hasenfluh ein kleiner, aber wilder Gipfel, der mit hohen, unnahbaren Wänden den Ort überragt. 
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Die Eisheiligen machen ihrem Namen heuer alle Ehre

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Salober, Lechquellengebirge, 2044

16/5/2026

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Hochtannbergpass, langsam kommt das Zwischenhoch
Nur ein kleiner Schispaziergang mit etwa 400hm. Dennoch eine schöne Sache, sei es weil man nur kurz Zeit hat, am späten Nachmittag noch etwas Auslauf braucht, weil man noch nicht ausgelastet ist oder weil gerade Sauwetter ist. Allerdings nur dann empfehlenswert, wenn der Liftbetrieb eingestellt ist, also irgendwann ab Ende April. Und wenn’s dann noch 30cm Neuschnee herhaut, dann gibt’s an dem Buckel wirklich nichts mehr auszusetzen. 
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Nach einem Mitte Mai Wettersturz

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Gaiskogel, 2820m & Mute, 2344m, Stubaier Alpen,

14/5/2026

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Maipowder am Gaiskogel
Trotz des insgesamt eher schneearmen Winters geht’s doch noch erstaunlich gut – dem bisher kühlen und feuchten Mai sei Dank. Wir starteten am östlichen Ortseingang von Kühtai, 2017m, kurz nach dem theoretischen Sonnenaufgang in einen frischen, wolken- und niederschlagsreichen Morgen. Über Nacht gab es etwa 10 Zentimeter Neuschnee. Unterlage gab es unten nur noch in Rinnen und auf den Pisten, ab der Dreiseenhütte dann überall und reichlich. Gegenüber am Pirchkogel gehen, abgesehen vom Neuschnee, nur noch lückige Kunstschneebänder über die untere Steilstufe. 
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Dekorativ verschneite Alpenrosen

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Birkkarspitze, Karwendel, 2749m, N-Grat 4/4 SL

10/5/2026

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Los geht’s, diesmal mit dem filigranen Schuhwerk
Karwendel vom Feinsten! Und alle Vor(?)urteile, die man dieser wunderbaren Gebirgsgruppe üblicherweise so anhängt, in einem Rutsch erfüllt. Was will man mehr? Endlos lange Täler bis man das Ziel erstmals erblickt? Gut 18km, per Radl, passt also. Tiefe Talorte, hohe Gipfel? Fast 1700hm zum Einstieg, passt auch. Brüchig? Jeder Begeher wird die 1. SL anders vorfinden. Passt erst recht. Schneereiche Kare auch im späten Frühjahr? 800hm am Stück Mitte Mai, stimmt also auch. Und wenn man alle diese Komponenten zusammenfügt kommt natürlich ein wunderbarer Bergtag in wilder und relativ einsamer Umgebung heraus. 
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An der Angeralm, Karwendeltal

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Vorderer Wurmkogel, 2828m Ötztaler Alpen

3/5/2026

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Kirchenkogel und Schermerspitz
Charakter: So wie die anderen Gipfel hier, nur noch kleiner. Dennoch steil genug, dass man im steilen Gipfelhang weder ausrutschen noch die Lawinenlage falsch einschätzen sollte. Mit 700-750hm wirklich nur eine 1/4 –Tagestour und somit ideal bei wenig Zeit. Außerdem firnt der steile, eher nach Osten exponierte Gipfelhang früh auf, so dass man gut noch andere Ziele anhängen kann. Trotz seiner schönen Abfahrt wird der Buckel kaum bestiegen. Informativer Blick auf den Königskogel.
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Direkt auf den Vorderen Wurmkogel zu

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Schermerspitz, 3117m Ötztaler Alpen

2/5/2026

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Direkter Gipfelhang am Schermerspitz
Charakter: Nach Einstellung des Pistenbetriebs ideale Frühjahrs- oder Frühsommerschitour auf einen sehr aussichtsreichen Berg. Bei gutem Wetter reicht die Sicht auf Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen sowie die Dolomiten. Der Schermerspitz ist etwas einfacher zu erreichen, als der benachbarte Kirchenkogel, aber deutlich anspruchsvoller, v.a. im steilen Gipfelbereich als der kleinere, westlich anschließende Wurmkogel. Trotz der Pistennähe darf die Lawinenlage aber auf keinen Fall vernachlässigt werden – 
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Kein Liftbetrieb mehr und dennoch gewalzt …

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Kirchenkögel, 3115 & 2862m, Ötztaler

1/5/2026

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Kirchenkogel
Zügige, oben steile und anspruchsvolle Tour, die trotz Pistennähe bereits ab der Mittelstation sehr sichere Verhältnisse erfordert. In Kombination mit dem Kleinen Kirchenkogel, der ebenfalls steile Hänge aufweist, 1350hm (950hm+400hm) und damit nicht gar so kurz. Beide sind nord- bis westseitig exponiert, so dass die Sonne nicht zu zeitig in die Hänge scheint und diese aufweicht. Ideal im späten Frühjahr, wenn die Schilifte ihren Betrieb eingestellt haben und sich nach Abstrahlungsnächten ein stabiler Harschdeckel gebildet hat. 
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Blick zum Schalfkogel gegenüber

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Dreitorspitzgatterl, 2366m, Leutascher Dreitorspitze, 2689m & Frauenalplkopf, 2354m Wetterstein

26/4/2026

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Leutascher Dreitorspitze von den Idealhängen am Leutaschplatt
Ausgangspunkt der langen und sehr anspruchsvollen Tour ist der Wanderparkplatz hinter Schloss Elmau, 1010m. Mit dem MTB (mit reinem Wadlantrieb) erst flach am Kalten Bach entlang, Schnee spielte auch in diesem kalten Loch keine Rolle mehr. Nach dem ersten, langen Stich kamen auf 1170m ein paar Schneefleckerl, aber die Straße war noch weitere 2,5km aper. Auf etwa 1400m war dann aber Schluss mit fahren, auch wenn es im Nachhinein schlauer gewesen wäre, das Radl noch ein paar Meter weiter bis zur Abzweigung der Schachenstraße mitzunehmen. 
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Der frühe Vogel fängt den Firn: Tag wird’s überm Angerl Loch

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Knödel, 2400m & Peischlkopf, 2412, Verwall

25/4/2026

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Steilhang zu den Maroiseen
​Seit Jahren wollten wir diese eher an eine Speisekarte erinnernden Gipfel über dem Arlbergpass besteigen. Aber entweder waren die steilen N-Hänge zu gefährlich oder zu verbollert. Dieses Mal hat alles gepasst: vollkommen glatte und weitgehend unberührte Firnhänge lachten uns an. Und das mitten im Schigebiet. Nur der Wirt, der blieb außen vor. Ein andermal. Obwohl an Maroikopf, Kaltenberg und gegenüber an der Schindlerspitze Hochbetrieb herrschte, zogen wir hier als einzige unsere Spuren in den Schnee.
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Erzberg vom Beginn des Aufstiegs

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Schindlerspitze, Lechtaler Alpen, 2645m

24/4/2026

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Der herrliche Westhang der Schindlerspitze
Der Liftbetrieb am Arlberg ruht seit einer Woche, die Pisten sind noch in gutem Zustand und bis jetzt nicht übermäßig aufgerissen - im Gegenteil, teilweise sogar noch frisch und glatt gewalzt. Warum auch immer. Vor allem wenn man bedenkt, mit welcher Inbrunst und Energieverschwendung drei Sekunden nach Ende der Schisaison der immer mühsamer auf die Pisten gebrachte Maschinenschnee sonst zur Seite geschoben wird. Wir nahmen es jedenfalls gerne an. Allerdings herrschten heute selbst noch am späten Nachmittag auch neben den Pisten beste Firnbedingungen.
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Fahrweg von der Passstraße zum Arlenmähder Lift

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Klettergarten „Alte Straße“ bei Steeg, Allgäuer Alpen, ca. 1200m

18/4/2026

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„Viagra“, ein Traum!
​Charakter: Ein feiner, kleiner südostseitig exponierter Klettergarten über der wilden Lechschlucht. 17 Routen von 3 bis 7+, kurzer Zustieg, schnell abtrocknend und teilweise einzigartige Felsstrukturen machen das Klettern zum Vergnügen. Die steile Kalkplatte voller Dellen ist allein zum Anschauen schon einen Besuch wert und zwingt einen förmlich dazu, Hand anzulegen. In den Routen durch die Risse und Verschneidungen neben den Dellenplatten findet man sicher den ein oder anderen lockeren Griff. Aufgrund der peripheren Lage kaum abgegriffen. 
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Lechschlucht und Lechbrücke vom Klettergarten aus gesehen

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Salober, 2044m & Warther Horn, Lechquellengebirge, 2256m

17/4/2026

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Rappenspitze vom Warther Horn Sattel
Kecker Zapfen mit tollem Blick auf das Lechtal. Der Aufstieg beginnt in Warth, 1495m, direkt an der Talstation des Steffisalplifts. Momentan liegt dort noch eine durchgängige Schneedecke, gegenüber an den Südhängen von Widderstein und Biberkopf ist es schon sehr fleckig braun-weiß. Über die verwaisten Pisten beliebig zur Bergstation der Steffisalp, 1885m, (oder etwas unterhalb ins Tal zur Talstation des Warther Horn Express queren) und längere, flach ansteigende Querung unter der Nordseite des Warther Horns durch, bis man links Richtung Warther Wanne abbiegen kann. 
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Abendspaziergang zum Salober

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