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Birkkarspitze, Karwendel, 2749m, N-Grat 4/4 SL

10/5/2026

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Los geht’s, diesmal mit dem filigranen Schuhwerk
Karwendel vom Feinsten! Und alle Vor(?)urteile, die man dieser wunderbaren Gebirgsgruppe üblicherweise so anhängt, in einem Rutsch erfüllt. Was will man mehr? Endlos lange Täler bis man das Ziel erstmals erblickt? Gut 18km, per Radl, passt also. Tiefe Talorte, hohe Gipfel? Fast 1700hm zum Einstieg, passt auch. Brüchig? Jeder Begeher wird die 1. SL anders vorfinden. Passt erst recht. Schneereiche Kare auch im späten Frühjahr? 800hm am Stück Mitte Mai, stimmt also auch. Und wenn man alle diese Komponenten zusammenfügt kommt natürlich ein wunderbarer Bergtag in wilder und relativ einsamer Umgebung heraus. 
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An der Angeralm, Karwendeltal

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Vorderer Wurmkogel, 2828m Ötztaler Alpen

3/5/2026

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Kirchenkogel und Schermerspitz
Charakter: So wie die anderen Gipfel hier, nur noch kleiner. Dennoch steil genug, dass man im steilen Gipfelhang weder ausrutschen noch die Lawinenlage falsch einschätzen sollte. Mit 700-750hm wirklich nur eine 1/4 –Tagestour und somit ideal bei wenig Zeit. Außerdem firnt der steile, eher nach Osten exponierte Gipfelhang früh auf, so dass man gut noch andere Ziele anhängen kann. Trotz seiner schönen Abfahrt wird der Buckel kaum bestiegen. Informativer Blick auf den Königskogel.
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Direkt auf den Vorderen Wurmkogel zu

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Schermerspitz, 3117m Ötztaler Alpen

2/5/2026

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Direkter Gipfelhang am Schermerspitz
Charakter: Nach Einstellung des Pistenbetriebs ideale Frühjahrs- oder Frühsommerschitour auf einen sehr aussichtsreichen Berg. Bei gutem Wetter reicht die Sicht auf Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen sowie die Dolomiten. Der Schermerspitz ist etwas einfacher zu erreichen, als der benachbarte Kirchenkogel, aber deutlich anspruchsvoller, v.a. im steilen Gipfelbereich als der kleinere, westlich anschließende Wurmkogel. Trotz der Pistennähe darf die Lawinenlage aber auf keinen Fall vernachlässigt werden – 
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Kein Liftbetrieb mehr und dennoch gewalzt …

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Kirchenkögel, 3115 & 2862m, Ötztaler

1/5/2026

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Kirchenkogel
Zügige, oben steile und anspruchsvolle Tour, die trotz Pistennähe bereits ab der Mittelstation sehr sichere Verhältnisse erfordert. In Kombination mit dem Kleinen Kirchenkogel, der ebenfalls steile Hänge aufweist, 1350hm (950hm+400hm) und damit nicht gar so kurz. Beide sind nord- bis westseitig exponiert, so dass die Sonne nicht zu zeitig in die Hänge scheint und diese aufweicht. Ideal im späten Frühjahr, wenn die Schilifte ihren Betrieb eingestellt haben und sich nach Abstrahlungsnächten ein stabiler Harschdeckel gebildet hat. 
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Blick zum Schalfkogel gegenüber

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Dreitorspitzgatterl, 2366m, Leutascher Dreitorspitze, 2689m & Frauenalplkopf, 2354m Wetterstein

26/4/2026

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Leutascher Dreitorspitze von den Idealhängen am Leutaschplatt
Ausgangspunkt der langen und sehr anspruchsvollen Tour ist der Wanderparkplatz hinter Schloss Elmau, 1010m. Mit dem MTB (mit reinem Wadlantrieb) erst flach am Kalten Bach entlang, Schnee spielte auch in diesem kalten Loch keine Rolle mehr. Nach dem ersten, langen Stich kamen auf 1170m ein paar Schneefleckerl, aber die Straße war noch weitere 2,5km aper. Auf etwa 1400m war dann aber Schluss mit fahren, auch wenn es im Nachhinein schlauer gewesen wäre, das Radl noch ein paar Meter weiter bis zur Abzweigung der Schachenstraße mitzunehmen. 
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Der frühe Vogel fängt den Firn: Tag wird’s überm Angerl Loch

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Knödel, 2400m & Peischlkopf, 2412, Verwall

25/4/2026

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Steilhang zu den Maroiseen
​Seit Jahren wollten wir diese eher an eine Speisekarte erinnernden Gipfel über dem Arlbergpass besteigen. Aber entweder waren die steilen N-Hänge zu gefährlich oder zu verbollert. Dieses Mal hat alles gepasst: vollkommen glatte und weitgehend unberührte Firnhänge lachten uns an. Und das mitten im Schigebiet. Nur der Wirt, der blieb außen vor. Ein andermal. Obwohl an Maroikopf, Kaltenberg und gegenüber an der Schindlerspitze Hochbetrieb herrschte, zogen wir hier als einzige unsere Spuren in den Schnee.
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Erzberg vom Beginn des Aufstiegs

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Schindlerspitze, Lechtaler Alpen, 2645m

24/4/2026

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Der herrliche Westhang der Schindlerspitze
Der Liftbetrieb am Arlberg ruht seit einer Woche, die Pisten sind noch in gutem Zustand und bis jetzt nicht übermäßig aufgerissen - im Gegenteil, teilweise sogar noch frisch und glatt gewalzt. Warum auch immer. Vor allem wenn man bedenkt, mit welcher Inbrunst und Energieverschwendung drei Sekunden nach Ende der Schisaison der immer mühsamer auf die Pisten gebrachte Maschinenschnee sonst zur Seite geschoben wird. Wir nahmen es jedenfalls gerne an. Allerdings herrschten heute selbst noch am späten Nachmittag auch neben den Pisten beste Firnbedingungen.
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Fahrweg von der Passstraße zum Arlenmähder Lift

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Klettergarten „Alte Straße“ bei Steeg, Allgäuer Alpen, ca. 1200m

18/4/2026

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„Viagra“, ein Traum!
​Charakter: Ein feiner, kleiner südostseitig exponierter Klettergarten über der wilden Lechschlucht. 17 Routen von 3 bis 7+, kurzer Zustieg, schnell abtrocknend und teilweise einzigartige Felsstrukturen machen das Klettern zum Vergnügen. Die steile Kalkplatte voller Dellen ist allein zum Anschauen schon einen Besuch wert und zwingt einen förmlich dazu, Hand anzulegen. In den Routen durch die Risse und Verschneidungen neben den Dellenplatten findet man sicher den ein oder anderen lockeren Griff. Aufgrund der peripheren Lage kaum abgegriffen. 
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Lechschlucht und Lechbrücke vom Klettergarten aus gesehen

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Salober, 2044m & Warther Horn, Lechquellengebirge, 2256m

17/4/2026

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Rappenspitze vom Warther Horn Sattel
Kecker Zapfen mit tollem Blick auf das Lechtal. Der Aufstieg beginnt in Warth, 1495m, direkt an der Talstation des Steffisalplifts. Momentan liegt dort noch eine durchgängige Schneedecke, gegenüber an den Südhängen von Widderstein und Biberkopf ist es schon sehr fleckig braun-weiß. Über die verwaisten Pisten beliebig zur Bergstation der Steffisalp, 1885m, (oder etwas unterhalb ins Tal zur Talstation des Warther Horn Express queren) und längere, flach ansteigende Querung unter der Nordseite des Warther Horns durch, bis man links Richtung Warther Wanne abbiegen kann. 
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Abendspaziergang zum Salober

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Weißhorn, 2316m & Schwarzhorn, 2439m, Fleimstaler Alpen

10/4/2026

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Föhnwolken beim Abstieg am NW-Rücken
Ein nettes Gipfelduo über dem Pass mit dem eigentümlichen Namen Jochgrimm. Wenn man beide Gipfel kombiniert, ist es sinnvoll, erst das kleinere Weißhorn anzugehen, da die Abfahrten, je nach Schneelage, ost- oder sonnseitig sind und somit früh auffirnen. Bei uns war die Normalroute ab der Bergstation des Weißhorn-Sessellifts komplett aper. Ein Versuch über die steilere Ostseite scheiterte etwa 50hm unter dem Gipfel am Altschneeproblem: kaum Schnee mit teils tragendem Deckel und grundlosem Gebrösel drunter sorgte für Wummgeräusche und deutliche Anrisse. 
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Herrlicher Morgen, Blick zum Latemar

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Cima Panarotta, 2002m & Cima Storta, 1920m, Fleimstaler Alpen

8/4/2026

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Blick nach Südosten, wo die Berge langsam aufhören
Wieder kleine Berge, umgeben von deutlich höheren und auch wilderen Gipfeln. Wieder bis kurz vor Gipfelhöhe mit (momentan nicht mehr laufenden) Schiliften erschlossen und trotzdem zur rechten Zeit schöne Ziele. Gut, auf der Cima Panarotta darf man sich nicht an einer Vielzahl von Antennen und Sendern stören, aber wenn man den Blick weniger auf die Nähe, sondern in die Ferne aufs Panorama richtet, wird man definitiv nicht enttäuscht. Der Blick reicht vom Monte Baldo über die Brenta bis zum Ortler und den angrenzenden Hauptkamm. 
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Aufstiegspiste, Etschtal, Brenta

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Postèmon, 1545m, Colme di Pravecchio, 1546m & Colme di Vignola, 1583m, Gardaseeberge

7/4/2026

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Colme di Pravecchio, Blick übers Etschtal
Wenn der Skibetrieb eingestellt ist, eine recht lohnende und aufgrund der beschneiten Abfahrten schneesichere Frühjahrsrunde hoch über dem Etschtal mit einem Panorama, das man diesen kleinen Buckeln gar nicht zutrauen möchte. Relativ beliebt. Mit vier Mal anfellen ergibt sich eine doch ganz ansprechender Skispaziergang von etwa 1200hm. Kombinationsmöglichkeiten und Startpunkte gibt es einige, wir begannen im Skigebiet etwas unterhalb San Valenino. Für Geschichtsinteressierte übrigens auch ganz interessant, denn diese Hügelkette war Teil der Front zwischen Österreich und Italien. 
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Aufstieg zum Rif. Rosa del Sole

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Cima delle Pozzette, 2132m & Cima Prà della Baziva, 2207m, Monte Baldo/Gardaseeberge

5/4/2026

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Tiefblick zum Gardasee vom N-Grat der Cima delle Pozzette
Skitouren am Gardasee, das hat was. Skitouren am Monte Baldo, mehr als 2000m über dem tiefblauen See, das hat noch mehr! Da der Liftbetrieb an den paar kleinen Skigebieten dort vor kurzem eingestellt wurde, lag noch genug Schnee und los war nichts mehr, zumindest auf Ski. Insgesamt aufgrund der Ostertage in Kombination mit herrlichem Wetter deutlich mehr Wanderer als Skitourengeher. Scheinbar lief die Seilbahn von Malcesine und schaufelte jede Menge Osterwanderer herauf. 
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Schnee genug; Aufstieg über die Piste von Prà Alpesina

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Monte Altissimo di Nago, 2079m, Gardaseeberge

4/4/2026

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Gardasee vom Monte Altissimo di Nago
Die vom Gardasee sehr lange, kondititionell fordernde 2000hm-Auffahrt kam heute nicht in Frage. Zum einen sollte es nur eine kurze Nachmittagsbeschäftigung sein, zum anderen lag auf der Nordseite noch zu viel Schnee. Also nur schnell von der Südseite mit dem hohen Ausgangspunkt Prà Alpesina (von dort war für den nächsten Tag eine Schitour zum Monte Baldokamm geplant) zum extrem aussichtsreichen Gipfel mit tollem Blick zum See. Vom Schnee her ging’s gerade so: bei der Auffahrt war oft nur ein schmaler Streifen des Fahrwegs schneefrei, bis auf kurze Schiebepassagen dennoch fast alles fahrbar. Runter war das driften durch den weichen Schnee sowieso ganz lustig.
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Auf der für Kfz noch gesperrten, aber bereits geräumten Monte Baldo Panoramastraße

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La Rosta, 1838m, Gardaseeberge

3/4/2026

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Cima Verde, Dos d’Abramo und mögliche Fortsetzung zum Cornetto über dem Val d‘Eva
Ganz kurzer Schispaziergang auf einen kleinen Wiesenbuckel direkt über der Hochfäche des Monte Bondone. Unterbrochen werden die Wiesen von einem kurzen, aber intensiven Waldgürtel, der zwar gut umfahren werden kann, die Abfahrt dann sehr flach werden lässt. Nur lohnend mit einer Besteigung des Cornetto, dann kommen bei dieser ebenfalls nicht langen Tour noch 300hm dazu. Phänomenale Aussicht und ein sehr direkter Tiefblick aufs Sarcatal und die ganzen Ostwände zwischen Arco und Due Laghi machen diesen kurzen Aufstieg dennoch zu einer lohnenswerten Sache. Minimaler Aufstieg bei maximalem Panorama ist auch mal ganz nett.
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Start an der Bondonestraße

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Cornetto, 2178m, Gardaseeberge

3/4/2026

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Bondone und Etschtal; Querung unter P. 2004
Ostern am Gardasee im Allgemeinen und um Arco herum im Besonderen bedeutet einen wahren Massenauflauf möchte man meinen. Sobald man aber die Kletterausrüstung im Auto lässt, sich ein oder zwei Stockwerke höher hinauf bewegt, stattdessen die Tourenschi auspackt und nichts gegen perfekten Firn hat, ist Ruhe angesagt. Bis auf ein paar Einheimische trafen wir, abgesehen vom Bondone Plateau in Lift- oder Loipennähe, kaum auf andere Leute. Grandiose Sicht aufs Sarcatal und seine Felsen, zum Monte Baldo und zur Brenta. Leider recht windanfällig.
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Paganella vom Startpunkt am Parkplatz

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Zirmesgrat, Ötztaler Alpen, ca. 2260m, Renkfälle „Nasenbein“, WI 5+; 4 SL

8/3/2026

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4. SL: neben der Rotznase
Charakter: Äußerst beeindruckende Eiskletterei in ebensolcher Umgebung. In den Ostalpen wird es nicht oft vorkommen, dass man unter einer derart massiven Eismauer steht: Mindestens 15 Routen, 170m hoch, kompromisslos steil und auch auf dem Weg des geringsten Widerstands („Klassischer Renkfall“) nicht leichter als mit anhaltend WI 4+ zu haben. Unsere Route, das „Nasenbein“, beginnt etwas rechts davon, zieht gleich deutlich steiler nach oben weg und bietet unvergessliche Kletterei an teilweise richtig abgefahrenen Eisstrukturen. ​Auch noch spät im Winter oder im beginnenden Frühling gut möglich; je weiter rechts, desto später im Jahr erwischt die Sonne das Eis. 
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Erster Blick auf die Renkfälle von der Stalanzer Alm

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Pirchkogel, Stubaier Alpen, 2828m

28/2/2026

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Mieminger und Ammergauer
Ein Tag (oder besser Nachmittag) im Fels, ein Tag (oder besser Vormittag) im Schnee – bei den momentanen Bedingungen eine ideale Kombination: schön warmer Fels nachmittags, guter Firn vormittags. Da wir von der Martins-wand kamen, fiel die Wahl für den Schneeteil auf den Pirchkogel hoch über Kühtai. Die südseitig schnell durchweichende tiefere Zone lässt sich dort gut über die Pisten vermeiden (und diese lassen sich wiederum im Aufstieg gut vermeiden bzw. sind bei frühzeitigem Aufbruch noch außer Betrieb) 
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Zeitiger Start in Kühtai

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Monte Colodri, Gardaseeberge, 400 m, S-Wand Rupe Secca„Via per le ragazze“, 5 (5 SL)

21/2/2026

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Einstiegsriss
​Fünf kurze bis sehr kurze Seillängen, die aufgrund der Kürze der Rote und des relativ langen und umständlichen Zustiegs wenig begangen und deshalb noch recht rau sind. Obwohl wir uns an den beschriebenen Zustieg hielten und den unter der Wand liegenden Olivenhain nicht einmal anschauten, leise und (wie immer) ohne Seilkommandos oder sonstiges Gebrülle unterwegs waren und natürlich auch keine Steine der Schwerkraft übergaben, führte sich der Benutzer wie ein Rumpelstilzchen auf („Privato! Merda!“). 
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Panorama vom Zustieg

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Monte Tre Potenze, 1940m, Appennino Tosco-Emiliano

20/2/2026

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Gipfelaufbau
​Der Tre Potenze ist der höchste Gipfel im Talschluss des Val di Luce und erhebt sich über dem gleichnamigen Skigebiet. Dieses hängt zusammen mit den Liften am Passo di Abetone und gehört in den Apenninen somit eher zu den größeren seiner Art, zumindest was die Zahl der Pisten und Liftanlagen angeht. Die maximale Abfahrtshöhe beträgt aber nur knapp 600hm und ist damit eher überschaubar. Uns war’s eh egal, da wir trotz moderater Preise, moderner Anlagen und perfekter Pistenpflege lieber auf Steigfellen unterwegs sein wollten. 
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Val di Luce

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Monte la Nuda, 1895m, Appennino Tosco-Emiliano

18/2/2026

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Am völlig mit Anraum vereisten Gipfelturm
Nach unserer Tour in Febbio setzten wir nachmittags unsere kleine Runde durch den toskanischen Apennin fort und fuhren bei herrlichem Abendlicht das Secchiello-Tal hinaus nach Gatta, überquerten die größere Secchia und auf der anderen Talseite wieder hinauf nach Castelnovo ne’Monti. Die Straße verläuft auf einem Höhenzug über dem Tal und bietet immer wieder einen schönen Blick auf die verschneiten Berge vom Cimone über den Cusna bis zum Succiso. 
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Start am Lago Cerretano mitten im Ort

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Monte la Piella, 2077m & Sasso del Morto, 2076m, Appennino Tosco-Emiliano

17/2/2026

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Gewaltiger Anraum am Rifugio Emilia 2000 – der Lift fährt heute nicht …
Toskana und Skitouren? Wie passt das zusammen? Gut passt das zusammen! In den Apenninen, jenem langgestreckten Gebirgszug, der Italien von Genua bis hinunter in die Stiefelspitze durchzieht, gibt es zahlreiche Skigebiete und endlose Möglichkeiten für Skitouren. Nördlich der Alpen haben es allerdings nur der Gran Sasso in den Abruzzen und die Maiella etwas südlich davon zu einer gewissen Bekanntheit gebracht. Auf unseren mittlerweile zahlreichen Skitourenreisen dorthin haben wir bis auf eine Besteigung des Cimone, 2165m, den Appennino Tosco-Emiliano bisher vernachlässigt. 
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Monte la Piella, Sasso del Morto und Monte Cusna hoch über den Buchenwäldern

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Monte Baone, Gardaseeberge, 480 m, O-Wand „Via Plasmata“, 6- (5 SL) & „Via del 92° Congresso“, 3

15/2/2026

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5. SL
Vor zwei Jahren etwa kam auf der weniger plattigen Ostseite des Monte Baone mit der „Via Plasmata“ eine weitere, gut abgesicherte Genusskletterei hinzu. Auch diese, am weitesten rechts befindliche Route, ist vom Charakter her ähnlich zu den anderen, im Wandbild genannten Touren: auf einen eher plattigen, gut strukturierten unteren Teil (hier etwas anspruchsvoller als bei den anderen Routen) folgt ein ausgeholztes Band, bevor man dann nach zwei deutlich steileren Seillängen durch farbenfrohen Fels mit schönen Erosionsformen schon wieder am Ende der Tour angelangt ist. 
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Zustieg durch den Olivenhain

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Grammersberg, Karwendel, ca. 1150m, „Sperrenfall“, WI 5; bis zu 11 SL

8/2/2026

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7. SL, linke Variante, 1. Schlüsselstelle
Charakter: Interessante, relativ lange und abwechslungsreiche Kletterei. Kurze, leichte Stufen am Anfang, in der Mitte ein langer, fetter Eisschlauch und zwei anspruchsvolle 5er Längen, die man aber etwas leichter umgehen oder, ganz oben, einfach weglassen oder auch etwas leichter umgehen kann. Wenn unten Eis fehlt, kann man an einigen Stellen höher vom rechts begrenzenden Rücken einqueren; fehlt das Eis oder die Lust weiter oben, gilt dasselbe, nur anders rum. Ein- oder ausqueren geht ohnehin relativ oft.
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Beginn des Grabens; das Mauseloch haben wir im Abstieg begangen

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Bergacht, Allgäuer Alpen, ca. 1520m, „Albelefall“, WI 4; 4 SL

7/2/2026

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Albelefall, 1. SL, ganz rechte Einstiegsvariante
Charakter: Landschaftlich beeindruckende, anhaltend schöne, gemäßigte Eiskletterei über 4 sehr lange SL ohne Gehgelände. Gibt’s auch nicht so oft in dieser Ecke. Aufgrund der schattigen Lage hält sich das Eis deutlich besser als im bekannteren „Blässefall“. Der hat sich heuer nur sehr schmal aufgebaut und aufgrund der milden Temperaturen in letzter Zeit und nachmittäglicher Sonne sah er schon recht kollabierfreudig aus. Lang wird der „Albelefall“ allerdings auch nicht mehr gehen, wenn‘s nicht wieder kälter wird. Die für den Nachmittag geplanten Tankstellenfälle sahen ebenso schon recht labil aus.
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Morgen am Vilsalpsee

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