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Benediktenwand, Bayerische Voralpen, P. 1724, N-Wand „Gsuacht und gfundn“, 6+ (6- obl.), 9 SL

27/6/2026

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Sehr luftiger Quergang über Blomgebirge und Vorland (8. SL)
Kaum Niederschlag in letzter Zeit, heiße Temperaturen und sehr stabiles Wetter: ideales N-Wandwetter im Allgemeinen und fast perfekte Bedingungen für die Benewand im Besonderen. Die Wand war dann tatsächlich so strohtrocken, wie man sie wegen der Grasbänder nur selten vorfindet. Das haben sich natürlich andere auch gedacht, aber die vergnügten sich in der weniger grasigen, schwereren „Lebe deinen Traum“ und in der „Rampe/Rippe" links nebenan, so dass wir hier unsere Ruhe hatten.
​Charakter: Steile Kletterei mit alpinem Touch an teilweise hervorragendem wasserzerfressenem Kalk mit vielen Löchern, Taschen und Schratten, ...
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Am Einstieg

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Predigtstuhl, Karwendel, 1921m, SW-Wand-Variationen „Pfeilergams“, 7- (8 SL)

21/6/2026

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Predigtstuhl SW-Pfeiler, 3. SL
Charakter: Schöne Routenkombination aus dem steileren, unteren Teil des SW-Pfeilers als Aufwärmgymnastik und dem oberen, etwas leichteren Teil der „Gams ‘n‘ Edelweißes“, wo sich die Schwierigkeiten sukzessive bis auf 7- in der letzten SL steigern. Hinlangen darf man also trotzdem. „Pfeilergams“ wär vielleicht ein griffiger Name dafür. Sauber rotpunkt ging‘s heute nicht, aber fast. Ein vermutlich ausgebrochener Griff und ein halbes Jahr Schitouren hinterlassen einfach ihre Spuren. Nach einer gemütlichen Pause am unteren Kreuz machten wir uns an den sehr komfortablen Abstieg: Wanderweg und feiner Schutt. 
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Am Bankerl ist mit dem Biobike der anstrengende Teil des Zustiegs erledigt, mit dem Motorrdl beginnt er

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Glaswand, Bayerische Voralpen, 1496m, NW-Wand „Nagelbrett“ 6 (2 SL) & „Geduldsfaden“ 7- (9 SL)

19/6/2026

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Abseilen zum Grasgrat; grün wie im Allgäu, Fels wie im Oberreintal
Charakter: Beeindruckend hohe, der Benewand noch weit vorgelagerte 200m-Wand. Die Kletterei in diesem bis zum späten Nachmittag schattigen Winkel ist steil, die Felsqualität gut bis sehr gut, allerdings fühlt man sich gelegentlich an den Rädlergrat erinnert. Die Wand ist stark gegliedert und weniger kompakt, als es von weitem den Eindruck macht. So sind die Felsstufen immer wieder von längeren Steilgraspassagen unterbrochen. Teilweise wächst das Gras selbst in senkrechten Abschnitten dermaßen fett, dass man sich wirklich ans Allgäu erinnert fühlt. 
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Nur mit dem Radl sinnvoll.

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Steingletscherplatten, Urner Alpen/Sustenpass, ca. 2080m, „Jugendweg“, 4+, 6 SL

30/5/2026

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Letzte SL
Nette, leichte, aber homogene Plattenkletterei in sehr gutem Gneis bei ebensolcher Absicherung. Aufgrund der sonnigen Lage trocknen die Platten nach Niederschlag schnell ab, machen aber bei Regen aufgrund des üblichen Flechtenbewuchses vermutlich wenig Spaß. Auch im Sommer eher weniger empfehlenswert, außer vielleicht für Saunafreaks. Ideal nach einer Schitour und wenn die Südhänge schon aper und die Straße noch zu ist. Dann ist’s selbst am Wochenende noch ausgesprochen ruhig dort oben. 
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Noch herrscht (Winter)Ruhe am Pass

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Les Droites Centrale, Montblanc, 4000m; Eperon Oriental (650hm, AD+, 50°, 5/A0)

25/5/2026

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Blick beim Abstieg von den Droites ins Wallis
​Charakter: Der kleinste aller Viertausender, aber definitiv einer von den anspruchsvollsten und deshalb vergleichsweise eher selten bestiegen. Auch wenn die Südseite mit dem gar nicht so normalen Normalweg bei weitem nicht so gewaltig daherkommt, wie die über 1000m hohe Nordwand, schaut der Berg auch von hier durchaus wild aus. Und von „Weg“ kann keine Rede sein, es ist halt die leichteste Möglichkeit auf diesen Berg hinauf- oder wieder herunter-zukommen. 
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Zeitig geht’s ins unten arg verbollerte Couloir

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Aiguille du Jardin, 4035m, Grande Rocheuse, 4102m und Aiguille Verte, 4122m, Montblanc, „Couloir Armand Charlet“, Überschreitung, „Whympercouloir“ (55°, M4, WI 4-; D)

24/5/2026

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Gipfelaufschwung der Aig. du Jardin, dahinter das Wallis
Das äußerst stabile Wetter benutzt, um mal wieder einen auf richtigen Alpinismus zu machen. Von Chamonix mit der Zahnradbahn auf den Montenvers, diese Faulheit wurde aber postwendend bestraft, da die Seilbahn zum Mer de Glace in Revision war und somit die mittlerweile fast 300hm (entspricht etwa 1/3 der Bahnfahrt) zu Fuß zurückgelegt werden mussten. Außerdem lag in der Region erstaunlich wenig Schnee. Übers endlose Mer de Glace, eher Mer d‘ Eboulis, ging‘s hinauf zur Einmündung des ebenfalls aperen Leschauxgletschers und über eine grauenhafte und nicht ganz ungefährliche Moräne (=Winterauf-stieg) ins Becken des Talèfregletschers. 
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Montenvers Zahnradbahn

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Birkkarspitze, Karwendel, 2749m, N-Grat 4/4 SL

10/5/2026

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Los geht’s, diesmal mit dem filigranen Schuhwerk
Karwendel vom Feinsten! Und alle Vor(?)urteile, die man dieser wunderbaren Gebirgsgruppe üblicherweise so anhängt, in einem Rutsch erfüllt. Was will man mehr? Endlos lange Täler bis man das Ziel erstmals erblickt? Gut 18km, per Radl, passt also. Tiefe Talorte, hohe Gipfel? Fast 1700hm zum Einstieg, passt auch. Brüchig? Jeder Begeher wird die 1. SL anders vorfinden. Passt erst recht. Schneereiche Kare auch im späten Frühjahr? 800hm am Stück Mitte Mai, stimmt also auch. Und wenn man alle diese Komponenten zusammenfügt kommt natürlich ein wunderbarer Bergtag in wilder und relativ einsamer Umgebung heraus. 
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An der Angeralm, Karwendeltal

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Klettergarten „Alte Straße“ bei Steeg, Allgäuer Alpen, ca. 1200m

18/4/2026

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„Viagra“, ein Traum!
​Charakter: Ein feiner, kleiner südostseitig exponierter Klettergarten über der wilden Lechschlucht. 17 Routen von 3 bis 7+, kurzer Zustieg, schnell abtrocknend und teilweise einzigartige Felsstrukturen machen das Klettern zum Vergnügen. Die steile Kalkplatte voller Dellen ist allein zum Anschauen schon einen Besuch wert und zwingt einen förmlich dazu, Hand anzulegen. In den Routen durch die Risse und Verschneidungen neben den Dellenplatten findet man sicher den ein oder anderen lockeren Griff. Aufgrund der peripheren Lage kaum abgegriffen. 
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Lechschlucht und Lechbrücke vom Klettergarten aus gesehen

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Monte Colodri, Gardaseeberge, 400 m, S-Wand Rupe Secca„Via per le ragazze“, 5 (5 SL)

21/2/2026

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Einstiegsriss
​Fünf kurze bis sehr kurze Seillängen, die aufgrund der Kürze der Rote und des relativ langen und umständlichen Zustiegs wenig begangen und deshalb noch recht rau sind. Obwohl wir uns an den beschriebenen Zustieg hielten und den unter der Wand liegenden Olivenhain nicht einmal anschauten, leise und (wie immer) ohne Seilkommandos oder sonstiges Gebrülle unterwegs waren und natürlich auch keine Steine der Schwerkraft übergaben, führte sich der Benutzer wie ein Rumpelstilzchen auf („Privato! Merda!“). 
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Panorama vom Zustieg

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Monte Baone, Gardaseeberge, 480 m, O-Wand „Via Plasmata“, 6- (5 SL) & „Via del 92° Congresso“, 3

15/2/2026

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5. SL
Vor zwei Jahren etwa kam auf der weniger plattigen Ostseite des Monte Baone mit der „Via Plasmata“ eine weitere, gut abgesicherte Genusskletterei hinzu. Auch diese, am weitesten rechts befindliche Route, ist vom Charakter her ähnlich zu den anderen, im Wandbild genannten Touren: auf einen eher plattigen, gut strukturierten unteren Teil (hier etwas anspruchsvoller als bei den anderen Routen) folgt ein ausgeholztes Band, bevor man dann nach zwei deutlich steileren Seillängen durch farbenfrohen Fels mit schönen Erosionsformen schon wieder am Ende der Tour angelangt ist. 
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Zustieg durch den Olivenhain

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Parete di Pezol, Gardaseeberge, 721m, S-Wand „Sulle Pance del Pezol”, 12 SL/7 bzw. 6/A0

27/12/2025

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Im langen, leichten Quergang der 5. SL
​Auf jeden Fall die längste und botanikfreieste Tour am Pezol und wohl auch die schönste. Top und Flop liegen hier nah beinander. Die Felsqualität ist durchgehend gut bis sehr gut, teilweise phantastisch. Die Länge der Tour kommt durch die vielen Quergänge zustande, die sich aber allesamt logisch ergeben und entweder leichten Fels oder perfekte Absicherung bieten. Davor muss man also keine Angst haben. Funfact: nach der 5. SL steht man etwa 30m über dem Einstieg der Nachbarroute rechts („Dante …“). Wenn man also quergangsmüde ist, könnte man den Abseilstand hier nutzen. 
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Bereifte Blätter beim Zustieg erinnern an die Jahreszeit

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Cima Capi, Gardaseeberge, ca. 500 m, S-Wand “Settimo Cielo”, 5 SL, 6-; “Regina del Lago”, 4 SL, 6+

26/12/2025

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Herrlicher Kletterei in der 3. SL der „Settimo Cielo“
Im untersten Val di Ledro, gleich nach dem langen Tunnel der Straße Riva-Molina/Lago di Ledro (Parkmöglichkeit links der Straße, gleich nach der Abzweigung nach Pregasina), gibt es in den wenig grimmigen Südwänden der Cima Capi mittlerweile zahlreiche Sektoren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Routen im 5. und 6. UIAA-Grad, man findet jede Menge Klettergärten, aber auch kürzere Mehrseillängentouren. Die Absicherung ist meist gut bis sehr gut und überwiegend mit BH. Da die Sektoren oft übereinander liegen, lassen sich etliche Routen ohne Zwischenabstieg aneinanderreihen. 
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Frischer Start in Arco

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Coste dell’Anglone (Vorbau), Gardaseeberge, ca. 250m, E-Wand “Traversi Perversi”, 7- (6+ obl.)/5 SL

26/12/2025

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3. SL: Herzstück der Tour mit der teils fallenden Querung im Nachmittagslicht
​Charakter: Geringe Wandhöhe und viele Klettermeter kann nur eins bedeuten: viele, lange Quergänge. Und genau so ist es. Allein der Routenname spricht schon Bände. Aber eins muss man gleich sagen: pervers ist der Quergang auf keinen Fall. Wenn man die zum Klettergarten gehörige und deshalb unten glatte und abgekletterte und oben erdige und teils botanische 1. SL mal hinter sich hat, sind dem Klettergenuss keine Grenzen mehr gesetzt: es folgt einfach nur phantastische Kletterei in bestem Fels bis zum letzten Zug. In der kalten Jahreszeit wegen der ostseitigen und niedrigen Lage leider schnell im Schatten. Aufgrund der Kürze entweder als Zustieg zum oberen Wandteil benutzbar oder als zweite Tour.
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Einstieg, schwach angeschrieben

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Monte Brione, Gardaseeberge, ca. 300 m, NW-Wand „Giopia“, 6/A2; 5 SL

25/12/2025

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Dachseillänge
Absolut empfehlenswerte, sehr gut abgesicherte Technoplaisirtour durch ein fast waagrechtes 12m-Dachl (wer das wohl ausgemessen hat)? Man schaukelt sich höchst vergnüglich mit 60m Luft unter dem Hintern hoch über den Häusern von Grotta der Dachkante entgegen. Durch die üppige Absicherung und dank der Erfindung verstellbarer Standplatzschlingen ist der Kraftaufwand erstaunlich gering. Auch die nervliche Anspannung ist kaum gegeben, da man sich hier – 
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Winter oberhalb Arco, ab unters Dach!

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Monte Baone, Gardaseeberge, 480 m, O-Wand „La Lumaca“, 6-, "Via Edera", 6 oder 5 (je nach Variante), „Via Guide Alpine“, 6-, „Metamorfosi“, 6-, „Via del 92° Congresso“, 3; 4-7 SL

23/12/2025

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„La Lumaca“, 3. SL
Auf zwei Tage verteilt (deshalb unterschiedliches Wetter auf den Fotos) schauten wir uns sechs Routen an diesem schön gelegenen, relativ neu erschlossenen Mehrseillängen- und Klettergarten-gebiet auf der Ostseite des Monte Baone direkt über Arco an. Auch ein paar kurze Rissklassiker zum selbst absichern und gruseln findet man hier (Parete Lomego). Links um die Ecke befinden sich auf der Südseite des Massivs die altbekannten und mittlerweile spiegelglatt polierten Baoneplatten. ​Die genannten Touren haben bis auf die „Congresso“ am Gipfelgrat alle eine ähnliche Charakteristik: 
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Auffahrt durch den großen Olivenhain

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San Paolo, Gardaseeberge, ca. 250 m, O-Wand (Placconata) "Via Giada Kurwi", 6+ (5+ obl.), 6 SL

22/12/2025

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Raue Rillen in der 5. SL
Langsam entwickelt sich ein richtiges Netz an Routen in diesem Wandbereich, der weder von der plattigen Felsstruktur noch von der Lage her zum Colodri oder zum Felsriegel von San Paolo passt. Irgendwie dazwischen. Auch von der Besucherfrequenz: bisher waren wir immer allein in dieser Ecke, auch wenn sich nebenan die Finger der Vorsteiger in den Wadeln der Nachsteiger festkrallen konnten. Die teilweise botanisch wirkende Plattenflucht haut einen auf den ersten Blick rein optisch nicht vom Hocker …
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Markierung am Zustiegsweg

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Parete di Pezol, Gardaseeberge, 721m, SW-Wand „Cresta del Pezol”, 9 SL/5+

21/12/2025

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Bereits beim Zustieg herrlicher Blick zum See - das beste an der ganzen Tour
Vermutlich die leichteste Tour am Pezol und wohl auch in und um Arco eine der leichteren Linien; dafür aber auch die mit Abstand unlohnendste Route. Die Felsqualität ist nicht überall überzeugend, und dort wo es dann mal nach Klettern ausschaut, quert die Route durch Wald und sonstige Botanik um nur ja nicht für zu viel Felskontakt zu sorgen. Es würde einen nicht wundern, in den Gehpassagen auf trittsichere Schwammerlsucher zu treffen. Erstbegangen wurde die Tour 2017 von Giovanni Brighente und seinen Spezln, die uns mittlerweile schon ein paar Mal in die Botanik gelockt haben. 
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Talkessel von Arco; nur ganz oben ist etwas Winter

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Leonhardstein, Bayerische Voralpen, 1452m, S-Wand „Für Andi (mit Kamin- & W-Kantenausstieg)“ 7-/7, 9 SL

19/12/2025

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Kaminvariante zum Westgrat; durchaus lohnend, wenn's trocken ist
Weihnachten naht, und zuverlässig, wie fast jedes Jahr, wandern Schi, Steigeisen und Eisschrauben wieder nach hinten im Ausrüstungslager und das Kletterzeug nach vorne. Nach ein paar wirklich guten Powdertouren im November, ein paar Schitouren mit Bruchharsch und prügelhartem Schnee im Dezember, drängte sich angesichts der milden Temperaturen in den Südwänden dieser Tausch förmlich auf. Wir starteten nach der Arbeit am frühen Nachmittag per MTB am Parkplatz „Klamm“ (830m), wo tatsächlich noch eine dünne, aber immer noch geschlossene Schneeecke lag. 
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Wenigstens im Tal ist Winter.

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Jochschrofen, Allgäuer Alpen, 1250m, S-Wand „Tutto Bene“, 6 (7 SL)

16/11/2025

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4. SL, netter Quergang
Charakter: Vor kurzem ist tatsächlich noch eine weitere Tour im ehemaligen Steinbruch an der Kanzel entstanden. Zusammen mit der benachbarten und die neue Route kreuzenden „Südkante“ bietet die „Tutto Bene“ (mittlerweile ca. 20 Begehungen) eher gewachsenen Fels, originelle Stellen und teilweise richtig schön zu kletternde Passagen. Nach dem Südpfeiler vermutlich die schönste Kreation dort; man fühlt sich vom Fels her manchmal fast wie am Widderstein oder an der Wolfebenerspitze. Bei letzteren wachsen allerdings (noch?) keine Bachkiesel aus dem Hauptdolomit. Ob’s das unbedingt gebraucht hat?
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Daumengruppe vom Zustieg

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Löwenzähne, Bregenzer Wald, 1360m, dir. W-Kante & Überschreitung, 5-/5 bzw. 5+/6- (7 SL)

15/11/2025

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Abseilen über die Südwand des Großen Löwenzahns
Charakter: Klassiker hoch über dem Rheintal mit Blick vom Bodensee bis zum Alpstein – das hat schon was. Dass es wirklich eine viel begangene Tour ist, sieht, oder besser fühlt, man schon beim ersten Griff. Nicht gerade Marmor, aber schon gut abgegriffen. Stört aber nicht viel, da der Fels sehr griffig ist und man auch immer wieder etwas von der Hauptstraße abweichen kann. Dazu kommt noch ein erfreulich kurzer und unkomplizierter Zu- und Abstieg. Aufgrund der relativ geringen Höhenlage könnte man meinen, ein ideales Spätherbstziel gefunden zu haben. ​
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Kurz unter dem Sattel

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San Paolo, Gardaseeberge, ca. 250 m, O-Wand (Placconata) "Il sole che unisce", 7, 3 SL & "Il sole che solleva", 5+, 6 SL

5/11/2025

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2. und Beginn 3. SL „Unisce“
Die beiden Touren gehören eigentlich nicht mehr so richtig zum Massiv von San Paolo, aber auch noch nicht zum Colodri. Und das nicht nur von der Lage her, sondern auch von der Felsstruktur. Die von unten wenig Eindruck machende Plattenflucht liegt ziemlich genau zwischen diesen markanten Sektoren und die meisten Routen enden in halber Wandhöhe, wo dann die Botanik überhandnimmt. Bevor man allerdings in den Genuss der wenig anstrengenden Plattenschleicherei kommt, muss ein steiler Schichtabbruch - immerhin an großen Henkeln - überwunden werden. 
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Zustieg

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Geierwand, Mieminger, ca. 800m, SO-Wand „Flamme des Südens“ 6, 3 SL, „Little King“ 5, 4 SL, „Nimm mi“ 6+/7-, 2 SL & „Block Basta“ 6+, 3 SL

1/11/2025

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Ein herrlicher Herbsttag an der Geierwand, T-Shirt-Temperaturen inklusive und das an Allerheiligen. Diesmal verzichteten wir auf eine Fortsetzung oberhalb der großen Terrasse und widmeten uns einigen kürzeren Linien im rechten unteren Bereich; Baseclimberei, sozusagen. Insgesamt kamen so auch nicht weniger Seillängen zusammen, als mit einem Durchstieg bis ganz nach oben. Da heute viel los war, spart man sich so das lästige Gewurstel zwischen abseilenden und raufkletternden Seilschaften. 
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Früher Morgen im Inntal

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Noaferbichl (Glaning), Sarntaler Alpen, 827m, „Moosparty“, 7 SL, 6, & Ausstieg „Wintergarten“, 2 SL, 7-

26/10/2025

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„Moosparty“, 7. SL
Charakter: Wunderbar gelegenes, kleines Klettergebiet über dem Bozener Talkessel mit zahlreichen gut bis sehr gut abgesicherten Routen in rauem, rotem Porphyr. Aufgrund der sonnseitigen und relativ niedrigen Lage ideal für die Übergangsjahreszeiten. Die Wand ist weder besonders steil, noch besonders kompakt; teilweise unterbrechen Bänder oder längere leichte Passagen die Kletterei. Die Schwierigkeiten sind nie anhaltend, in der Route „Wintergarten“ wurde sogar mit Sika und gebohrten Griffen nachgeholfen. 
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Los geht’s

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Schwarzwand (Glaning), Sarntaler Alpen, 1001m, „Villa Kunterbunt“, 4 SL, 8-

25/10/2025

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„Villa Kunterbunt“, Schwarzwand bei Glaning, 3. SL
Charakter: Sehr schöne und abwechslungsreiche Kletterei in rotem Quarzporphyr, die nur ein einziges Manko hat: leider ist nach 4 SL schon Schluss. Andererseits hat die Kürze den Vorteil, dass man spät einsteigen kann und sich am Vormittag den ersten Powder der Saison um die Nase pfeifen lassen kann. Südtirol besteht ja nicht nur aus talnahen Klettergebieten, so dass wir uns am Stilfser Joch in der Früh die ersten kalten Nasen der Saison holen konnten. Viel Schnee lag zwar noch nicht, aber dennoch gings erstaunlich gut und sogar relativ steinfrei.
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Nach einer Weile findet man diese Bestätigung: richtiger Weg!

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Kofel, Ammergauer, 1342m, Runde über die Klettergärten an Marxersteig und Kofelturm, 4 - 8-

19/10/2025

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„Erster Streich“
Ideale kurze Wander- und Klettertour, wenn wenig Zeit ist oder das Wetter nichts Größeres zulässt. Heute perfekte Bedingungen, alles trocken, der Fels in der Sonne warm und der Wald schön bunt.
Am besten vom Friedhof Oberammergau (ca. 840m, großer, gebührenpflichtiger Parkplatz) hinauf zum Grottenweg und rechts unter der Kofel Nordwand durch, bis auf ca. 900m links der unbezeichnete Marxersteig abzweigt). Nach etwa 20 Minuten sind die untersten Felsen im Sektor Marxersteig erreicht (ca. 1000m).
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