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Versuch am Monte Brento – Grande Placconata, Gardaseeberge, 1545m, O-Wand „Boomerang“, 6, 20 SL

28/10/2019

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Wandübersicht und ungefärer Routenverlauf
Dass auf den gestrigen Traumtag heute ein eher grauer Tag mit hohen Schichtwolken folgen würde, zeichnete sich bereits gestern Abend ab. Da die Prognosen aber mildes und vor allem bis zum Abend trockenes Wetter prophezeiten, stellten wir den Wecker trotzdem mal auf 5.30 Uhr. Nachdem wir in den vergangenen Jahren bereits die absolut empfehlenswerte „Via Speranza“ und die wenig unterhaltsame „Dreams of Infinity“ durchstiegen hatten, wollten wir uns diesmal einen der großen Klassiker des Sarcatals zu Gemüte führen.
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Nächtlicher Zustieg zur Grande Placconata
20 oder 21 SL, 1000m Kletterlänge und knapp 600m Wandhöhe sind für Ende Oktober ein ehrgeiziges (aber machbares) Tagesprogramm. Außerdem kannten wir die letzten 4 SL und den Abstieg von einer anderen Tour (vgl. gpx-Track unten). Keine halbe Stunde später begannen wir von San Giovanni auf 1050m mit dem Abstieg zum Einstieg. Von einem der Parkplätze bei der Kirche geht man ein kurzes Stück zurück auf der Straße Richtung Arco und biegt dann bei einem Wegweiser links in den Wanderweg 425 Richtung Dro ein (vgl. gpx-Track).
k-i-brento-zustieg-boomerang.gpx
File Size: 225 kb
File Type: gpx
Datei herunterladen

k-i_brento-ausstieg-placconata-sangiovanni.gpx
File Size: 50 kb
File Type: gpx
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Dies hat gleich mehrere Vorteile: erstens ist der Abstieg eher kürzer als der Aufstieg vom Parkplatz an den Sonnenplatten (allerdings nur nach vorheriger Erkundung oder mit gps-Track zu finden, siehe oben), zweitens ist die ganze Angelegenheit deutlich weniger schweißtreibend und drittens verkürzt sich der Abstieg vom Ausstieg um bald zwei Stunden, wenn man da oben sein Auto stehen hat. Obwohl wir den Weg nun schon zum dritten Mal machten, ist es für uns aussichtslos, die auf dem Topo von www.klettern-sarcatal.com angegebenen 50 Minuten auch nur annähernd zu schaffen.
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Unteres Ende der Steilrinne (Zustieg von oben)
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Gefunden!
Diesmal stellten wir mit 70 Minuten immerhin unsere persönliche Bestleistung auf. Dies liegt daran, dass der Steig mit Stirnlampen einerseits trotz gps nicht leicht zu finden ist und es andererseits nach einer längeren Waldpassage eine steile, schrofige Rinne hinuntergeht, die einen Ausrutscher nicht überall verzeihen würde (Beginn bei großem Steinmanndl auf 946m, N45°59,087‘/E10°54,574‘, einzige Schwachstelle). Unten ist kurz der 2. Grad im Bruch gefordert (oder man seilt an einem Ring 30m ab). Konzentriertes Gehen ist so oder so nötig.
Wenn man die dann folgende, teils markierte (aber eben nicht immer eindeutige) Querung zum Beginn des riesigen Plattenschusses ideal erwischt, steh man bald an einem ebenen Schuttplatz, in dessen Nähe die „Via Speranza“ beginnt 780m, (N45°59,384‘/10°54,346‘). Ansonsten steht man bald im dichten Wald und alles dauert etwas länger. Nur noch kurz eine blockgefüllte Rinne an den Platten entlang hinunter, bis man bei einem runden Plattenpfeiler mit verschneidungsähnlichen Strukturen rechts beim blau angeschriebenen Einstieg steht (747m, N45°59,399‘/10°54,394‘).
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Start ins Plattenmeer
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2. SL, oberhalb das markante Boomerangdach
Im Gegensatz zu den beiden anderen Touren ist der „Boomerang“ nur mit Schlingen und Schlaghaken (das allerdings üppig) abgesichert. Seit 2013 hat die Tour von Furlani, Chini, Degasperi und Mazzalai aus dem Jahr 1979 überall dort gebohrte Stände, wo gerade kein Standbaum wächst. Die silbernen Ringe sind weit sichtbar und erleichtern die Orientierung in dem grauen Plattenmeer erheblich. Bereits um 7.15 legten wir los und liefen die rauen und herrlich zu kletternden Platten hinauf, immer gleich 50 bis 60 Meter auf einmal, um möglichst lange Seillängen zu haben.
Anfangs ließen sich gelegentlich fallende Regentropfen noch ignorieren, die mit 6 eher über- als unterbewertete Schlüsselseillänge lag bald hinter uns. Nach 1,5 Stunden standen wir direkt unter dem namengebenden boomerangförmigen Dach. Als nun die Platten von den größeren und häufigeren Regentropfen gesprenkelt waren, entschlossen wir uns schweren Herzens zum Rückzug, der Dank der Ringe flott von statten ging. Aber lass es mehr regnen und du stehst mitten in einem mit Steinen angereicherten Wasserfall. Die ganzen schwarzen Streifen kommen nicht von ungefähr.
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Ende der Schlüsselseillänge
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7. und für heute leider letzte SL
Beim mühsamen Rückweg stellten wir noch einige weitere Steinmanndln auf, um beim nächsten Mal vielleicht wieder etwas näher an die 50 Minuten zu kommen. Nach ein paar weiteren, unergiebigen Schauerchen kam am Nachmittag sogar die Sonne raus, aber mei … Für einen weiteren Versuch hat uns dieses erste Drittel der Wand jedenfalls gut genug gefallen. Aber nicht mehr heuer. Topo entweder im Filippi-Führer „Hohe Wände bei Arco“ oder, detaillierter, auf http://www.klettern-sarcatal.com/boomerang.htm.
Anmerkungen zum Topo:
3. SL: BH-Stand tiefer als der alte NH-Stand => SL nur 25m lang, mit SL 2 zusammenfassen, dann 50m
4. SL: Wegen des umgelegten Stands nun 45m lang, mindestens 9 NH
5. SL: 2 NH
6. SL: nur 25m lang, am besten erst nach dem 2. BH von „Dreams of Infinity“ rechts queren
7. SL: nur 30m lang => SL 6 und 7 gut zusammenfassbar, dann 55m
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Schlüsselstelle beim abseilen
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Gardasee von San Giovanni
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