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Leonhardstein, Bayerische Voralpen, 1452m, S-Wand „Für Andi“ 6, 9 SL

20/12/2019

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Ein kleiner Berg mit großem Schatten (Sutten, Wallberg)
Schön, dass dem Föhn erst am Freitagabend der Dampf ausging. Die Sonne zeigte sich zwar erst am Gipfel so richtig, aber trotz hoher Schichtbewölkung war es erträglich und die Felsen strahlten die am Vormittag gespeicherte Wärme erst langsam ab.
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Abzweig der Straße zum Leonhardstein
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1. SL bei schwächelndem Föhn
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2. SL ohne Gras
Wir starteten nach der Arbeit am frühen Nachmittag per MTB am Parkplatz „Klamm“ (830m) und kurbelten die von einigen Eisresten bedeckte Straße ins Schwarzbachtal hinein bis rechts der anhaltend steile Forstweg abzweigt (980m) und zum Beginn des Leonhardstein Normalwegs führt (1170m).
Dort ließen wir nach etwa 340hm und 4,2km das Radl stehen und querten unter der W-Wand auf einem mittlerweile gut ausgetretenen Steig absolut schneefrei durch den schon blätterlosen, ungewohnt lichten Wald hinüber zur Südwand, die man bei den linkesten Routen („Überholspur“ und „Leonie“) erreicht. Kurz unter der S-Wand Richtung Osten, vorbei am „Aprilscherz“ und der „Blauen“ liefen wir zum oberen Einstieg der „Andi“ auf einem kleinen Vorbau.
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3. SL, bester Fels
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4. SL, nun Haken statt gebohrter Schlinge
Einstieg bei Bohrhaken und in Blau angeschriebenem Routennamen. Nach etwa 1 Stunde vom Parkplatzlegten wir Hand an den Fels. Da der Föhn nur bis zum Nachmittag halten sollte, schauten wir dass wir zügig nach oben kamen. Die Tage Ende Dezember sind zudem nicht gerade die längsten. Wir henkelten uns mit viel Spaß die wohl vertraute Route hinauf, die so spät im Jahr keinerlei störendes Gras aufweist und strohtrocken war.
Immer wieder schön diese Tour. Selbst die ansonsten eher botanisch wertvolle 2. SL zeigte heute ungewohnt viel Fels. Die folgenden beiden herrlichen Seillängen in bestem Fels mit Schwarten, Löchern und Schratten verwöhnte uns mit zunehmend mehr Sonne, nur der Föhn steigerte sich langsam zu einem ordentlichen Frühlingslüfterl. Zusätzlich zu den wenigen Bohrhaken und vielen Sanduhren kamen auch ein paar kleine Friends zum Einsatz.
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am Wandbuch kam die Abendsonne
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Wetterfichte in der Südwanddiagonale
Die gebohrte und schon ordentlich abgewetzte Sanduhrschlinge in der 4. SL ersetzten wir heute durch einen Bohrhaken. An den winterschlafenden Ameisen vorbei ging‘s gleich weiter zum Stand unter dem Ausstiegswandl und über dieses steil aber griffig zum Wandbuch. Auch dieses bzw. dessen Behälter war renovierungsbedürftig und wurde festgezogen.
Trotz der mittlerweile zahlreichen Wiederholungen weist die Route glücklicherweise erst an wenigen Stellen ein paar „Abnutzungserscheinungen“ auf und ist angenehm rau. Nach 30m Gehgelände am Westgrat verzichteten wir auf den schwierigen Ausstiegspfeiler und stiegen über eine Rinne zu einem Absatz am Westgrat und querten rechts ansteigend dem Weg des geringsten Widerstands folgend (3 und 4, einige Schlingen, 2 NH) in einer 30m-Länge
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am letzten Stand der „Flora Bohra“
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letzte SL
hinüber zum letzten Stand der „Flora Bohra“ und von dort hinauf zum Westgipfel (Stelle 4+/5-, 3 BH, 25m). Am Gipfel genossen wir das herrliche Licht der untergehenden Sonne, die uns noch mal richtig verwöhnte. Nach einer Weile auf dem Gipfelbankerl hatten wir den weit ins Tal hinauswandernden Schattenkegel des Leos lang genug bewundert, verabschiedeten uns vermutlich für dieses Jahr und machten uns an den Abstieg.
Dafür wählten wir – wie üblich – den für Ende Dezember erschütternd schneefreien Normalweg auf der Nordseite. Bald lagen die 280hm hinter uns und dank der MTBs erreichten wir noch ohne Stirnlampen nach etwa 40 Minuten vom Gipfelkreuz den Parkplatz, etwas länger als sonst, aber die an einigen Stellen noch eisig eingefahrene Forststraße am Bach entlang ließ uns etwas langsamer fahren. Ein feiner, kleiner Berg, der Leo. Frohe Weihnachten!
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Tiefblick zum Einstieg
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