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Klettern in Namibia (23.08. bis 29.08.)

23/8/2014

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Sugar Loaf - "Il ne tel Deserto" (6-)
Am Ankuftstag im Gebiet der großen Spitzkoppe haben wir uns am Abend mit den Routen, Bewertungen und Absicherung dort bekannt gemacht. Alle Routen am Sugar Loaf (Zuckerhut) sind extreme Plattenschleicher von 5 bis 8 und im großen und ganzen sehr gut eingebohrt, wenngleich der Abstand bei manchen Routen mal größer wird oder Laschen fehlen. Der komplett unterhöhlte Gipfel mit Gipfelbuch aufgebaut nach sächsischer Trasition bietet vor allem am Abend einen einmaligen Ausblick.
Spitzkoppe - "Normalweg" über "Prima Varianta" (6-)
Direkt am zweiten Tag machten wir uns zur Spitzkoppe auf. Wie erwartet zählt hier weniger das Kletterkönnen am Grad gemessen, sondern eher eine ausgefeilte Klemm-Kamin-Technik, viel Wille, Ausdauer und Erfahrung im Umgang mit mobilen Sicherungsmitteln. Die reine Kletterlänge beträgt zwar nur 5 Seillängen, jedoch hat der Zustieg auch immer wieder neben Grasrinnen die Umgehung oder "Durchkletterung" von riesigen Granitblöcken gefordert. Nach oben hin häufen sich dann die Kamine und man bekommt eine Einsicht in die Schwierigkeitsvorstellung von 1946 von 3er- und 4er-Kaminen.
Endlich am Einstieg der "Prima Varianta" warteten dann eine ganz normale und einfach zu genießende Plattenseillänge mit sogar 3 Bohrhalen. Nach einer selbstabzusichernden wunderschönen Verschneidungslänge wartete dann aber in der 4. Seillänge schon wieder das nächste Loch durch das es zu kriechen, schrubben und schieben galt. Und weil es bekanntlich nichts umsonst gibt wartete eine Seillänge unter dem Gipfel noch einmal ein fürchterlich abdrängender nach außen offener Riss mit dem einzigen Bohrhaken eigentlich nach den kurzen 3 schwierigen Metern. Alles in allem ist es aber ein grandioses Gefühl gewesen nach etwas unter 5 Stunden Kampf mit Kakteen, Rissen und Kaminen, die teilweise eher Saftpressen glichen als etwa 750te Seilschaft seit der Erstbegehung 1946 den Gipfel erreicht zu haben.

Rhino Horn - "Goldfinger" (7-)
Am nächsten Tag legten wir alle einen Pausetag ein und kletterten am Vormittag noch einmal etwas am Sugar Loaf und nach der Mittagshitze stieg ich mit meinem Vater zum Rhino Horn auf. Der einzige Weg auf diese imposante freistehende Nadel führt über die Einseillängen-Route "Goldfinger" von Kurt Albert und co. Der fürchterlich aussehende Zustiegs-Kamin inklusive Feigenbaum kann mit einigen Bohrhaken in Falllininie der Route sehr angenehm und leicht umgamngen werden. Die Route selbst ist dann wenn man darunter steht deutlich flacher als befürchtet und bietet schöne Wandkletterei. Jedoch das beeindruckendste an dieser Nadel ist nicht die Route selbst sondern die Abseilpiste auf der anderen Seite. Von einen Meter auf den anderen bricht ein mächtiges Dach unter einem weg und man hängt gute 6 Meter von der Wand entfernt während der Wind die Seilenden an der gegenüberliegenden Wandseite hochbläst.

Pontokspitze - "To bolt or not to bolt" (6-)
Am 4. Tag im Gebiet enschieden wir uns für den zweiten großen Berg neben der Spitzkoppe. Der Poktokspitze über die wunderschön abwechslungsreiche Route "To bolt or not to bolt". Wie der Nam schon sagt waren sich die Erstbegeher anscheinend unschlüssig darüber zu bohren oder nicht. Das blöde ist nur, dass sie ihre Meinung nach 2 Seillängen geändert haben und die restlichen Seillängen bis zum Gipfel relativ konsequent perfekt abgesichert waren und man dementsprechen die ganzen mobilen Klemmgeräte über den Rest der Tour mitschleppt. Aber die Tour selbst ist wirklich ausgesprochen abwechslungsreich. Angefangen mit Verschneidungskletterei, die dann in einen wundervollen Stemm-Kamin übergeht bis hin zu einer diffizilen bröseligen Plattenstelle ist alles geboten. Der Platten 6- (Schlüsselstelle) wäre bei uns aber wohl nicht mehr als 5. Auch der nach außen offene Abschlussriss in der vorletzten Seillänge löste sich schnell auf.

Bouldervalley - einige Routen zwischen 6- und 9-
Den letzten Tag an der Spitzkoppe verbrachten wir getrennt. Meine Eltern kletterten noch einmal auf den Sugar Loaf und ich ging mit meiner Schwester zum Sportklettern an die Felsen "Elephant Rock", "Lion Rock" und "Dino Rock". Auch hier haben wir wieder feststellen müssen, dass die Bewertungen oft überhaupt nicht nachvollziehbar waren für unsere Erfahrungen. Gerade 4er und 5er Platten wurden dort mit 6 gewertet, wohingegen Wandklettereien oft härter als von uns gewohnt bewertet wurden. Da wurde der glatte 6er schnell zum Problem und der 7+ daneben fiel einem in die Hände.

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Boulderproblemchen Ameib
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