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Hahnenkopf, Tannheimer, ca. 1880m, N-Wand „Das waren noch Zeiten Muggi“ 7+; 5 SL

24/7/2021

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Luftig schön, 1. SL
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Aggenstein und Brentenjoch vom Einstieg
Labiles Wetter, wie so oft heuer. Geplant war eigentlich ein paar Seillängen an einem neuen Projekt genauer unter die Lupe zu nehmen, aber aufgrund der angesagten frühen Quellungen samt heftigen Gewittern wollten wir lieber etwas überschaubareres machen. Also eine der neuen Touren von Pat Schwarzmann am Hahnenkopf ausprobieren: extrem kurze Seillängen mit Bohrhaken im Metertakt waren gerade recht. Einen guten Blick für neue Wände hat er jedenfalls der Pat. Danke dir.
Die Wand war trocken, der Fels hervorragend nur ein paar so rücksichtslose Oberspezialisten in einer benachbarten Tour setzten uns einem permanenten Sperrfeuer aus: ein paar blaue Flecken, eine Platzwunde am Schienbein und ein zerstörtes Halbseil waren das Ergebnis. Vielen Dank, entschuldigen hättet ihr euch wenigstens können. Wie man bei dem guten Fels solche Fernseher lostreten kann, wird ein ewig Rätsel bleiben. 
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Wand- und Routenübersicht
Nach einer sehr empfehlenswerten Klettertour folgte ein unterhaltsamer Abstieg entlang des Latschengrats zur Vilser Scharte und unter der Wand zurück zum Rucksack. Und das alles in Kletterpatschen, weil wir auf Abseilen eingestellt waren. Vorheriges Studium der Routen-beschreibung wird ohnehin völlig überschätzt. Egal, irgendwann saßen wir auch noch bei einem Kaltgetränk an der Vilser Alm und wenig später war dank Radl der Abstieg pünktlich mit den ersten Regentropfen beendet.
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Äußerst gemütlicher Einstiegsplatz
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Einstieg – Traumfels
Letztendlich hat doch irgendwie alles geklappt, nicht mal nass sind wir geworden. Unterwegs mit Christine und Klaus, von denen auch die meisten Bilder stammen.
Charakter: Herrliche Plaisirkletterei in meist perfektem Kalk. Rau, steil und kaum abgeklettert. Laut Wandbuch machten wir heute erst die 18. Begehung insgesamt und heuer die erste. Aufgrund der Kürze, des komfortablen Zustiegs und der schattseitigen Lage ideal für den Nachmittag oder für labile Sommertage. Wenn man mehrere Routen klettert, kann man aber auch gut einen ausgefüllten Tag mit dicken Armen am Abend haben.
Talort: Vils, P Steinbruch, 872m oder Bahnhof, 826m
Zustieg: Mit dem MTB in 30-40 Minuten (by fair means) auf bequemer Straße zur Vilser Alm, 1228m (380hm, 4,3km) und den Forstweg gerade weiter, alle Abzweigungen links oder rechts ignorierend. Nach ein paar roten Wegweisern wird der Fahrweg immer schmaler, bis er schließlich in einen guten Wanderweg übergeht, der uns zu einem kleinen Moos unter der Vilser Scharte führt. 
Weiter auf dem Weg bis knapp unter dieser Scharte ein schwach ausgeprägter Steig unter den Wänden des Hahnenkopfs Richtung Westen zu den Einstiegen führt (ca. 1750m). Wer ohne Rucksack klettern will, sollte hier ein Depot einrichten. Ein unangenehmer Mergelgraben ist zu queren. Der Einstieg ist in einer markanten Gufel unterhalb eines baumbestandenen Absatzes. Achtung, aus der Gufel nach links queren, nicht den BH geradeaus über wasserzerfressenen Fels folgen. Hier wurde eine uns unbekannte, neue Tour etwas zu nah zur „Muggi“ eingebohrt.
Scheint schwieriger zu sein, zumindest ergab das ein Test der 1. SL. (AV-Karte BY 5 „Tannheimer Berge“). In gemütlichem Tempo weitere 45 Minuten.
Wandhöhe: Etwa 120hm zum Ende der Kletterei und noch ein paar Meter durch die Latschen zum Grat.
Kletterlänge: kurze 140m
Schwierigkeit: Unten recht anhaltend um 6, paar Stellen 7- bis 7+ (nullbar), am Ende deutlich leichter. Humane Bewertung.
Material: In extrem kurzen Abständen eingebohrt. Wer viel einhängen will oder, was unbedingt empfehlenswert ist, SL zusammenfasst und weniger einhängt, sollte 12-14 Express einpacken. Jegliches Klemmzeug ist komplett überflüssig. Stände an 2 BH, nicht zum Abseilen eingerichtet. 60m Halb-/Zwillingsseil doppelt genommen reicht völlig und spart Gewicht. Ansonsten übliche Alpinkletterausrüstung. Stöcke für den Abstieg.
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Farblich passendes Wandbuch
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Zustiegsweg
Erstbegeher: Pat Schwarzmann, Uwe Schneider, Christian Zelt, 2019
Topo/Route: Ein Topo mit perfektem Wandbild befindet sich auf http://www.allgaeu-plaisir.de/klettern-am-hahnenkopf/; die Route befindet sich auch im Panico „Allgäu …“.
Anmerkungen:
1. & 2., 5. & 6. und 7. & 8. SL unbedingt zusammenfassen, sonst bekommt der Seilerste einen Tennisarm vor lauter Seil aufziehen. Auch dann sind’s nur 25m.
Der Aufstieg zum Gipfeln ist nur fortgeschrittenen und psychisch stabilen Latschologen zu empfehlen.
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Abstieg am Grat
Abstieg: Vom Ausstieg durch Latschen zu Wiese am Grat Nun entweder nach S zum Panoramaweg absteigen und zurück zur Vilser Scharte, 1817m oder auf Steigspuren, teils durch gutmütige Latschengassen zur gleiche Scharte. Über den teils gesicherten Weg, weiter unten auf Schotterreißen abkürzend zur Vilser Alm und nach einem Belohnungsgetränk in ein paar Radlminuten nach Vils.
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