geiselstein.com
  • Blog
  • Touren
  • Erstbegehungen
    • Alpinklettergarten Scharnitzsattel
    • Blasigskopf
    • Gehrenspitze
    • Grieskopf
    • Grünstein
    • Große Schlicke
    • Hinterautal/Im Verbrennten
    • Karleskopf
    • Kraspestal
    • Krinnespitze
    • Leonhardstein
    • Muttekopf
    • Namibia
    • Pirchkogel
    • Rossstein
    • Schafkar
    • Sonnenspitzl
    • Strindenkopf
    • Tratenköpfl
    • Westlicher Geierkopf
    • Zwerchenwand
  • Topos
  • GPX-Daten
  • Hohe Berge
  • Über uns
  • Kontakt

Bschlaber Kreuzspitze, 2469m & Mittlere Kreuzspitze, 2495m, Lechtaler

12/3/2022

0 Comments

 
Bild
Rückblick zum Kreuzgipfel
Bild
Hornbachkette von Bschlabs
Nachdem der Pulverschnee dank zweier niederschlagsloser Wochen in fast jede erdenklichen Runse umgepflügt worden war, entschieden wir uns heute mal wieder für eine südseitige Unternehmungen aus dem Panico Skitourenführer „Lechtaler Alpen“. Trotzdem war fast nichts los: im Aufstieg waren wir die ersten, hatten beide Gipfel für uns allein und trafen erst bei der Abfahrt auf zwei kleine Gruppen. Dementsprechend glatt und schön zu fahren war der perfekt aufgefirnte Schnee.
Bereits um kurz vor 8 begannen wir unsern Aufstieg an der Kirche von Bschlabs, 1316m, im gleichnamigen Tal. Über gemütliche Wiesenhänge ging es entlang des Sommerwegs bei geschickter Routenwahl durchgängig auf Schnee hinauf zum Wasserbehälter und unter dem Brandkopf durch in das große Kar unter der Bschlaber Kreuzspitze. Hier legt man sich am besten beim Aufstieg die Ideallinie durch die steilen Rinnen zurecht. Zunehmend steiler geht’s weiter in die Bortigscharte, 2089m. 
Dort wird der Blick frei Richtung Fallerschein und zum beeindruckend überwächteten SO-Grat unseres ersten Gipfels. Dank einer guten Spur aus Pulverzeiten war aber auch dieser Abschnitt problemlos zu gehen, erst im steilsten Stück des Aufstiegs, ein paar Meter vor der Gipfelwächte, mussten wir die Schi in die Hand nehmen. Noch ein paar Schritte über den SW-Grat und wir standen am Kreuz. Leichtsteigeisen und Harscheisen waren umsonst im Rucksack. 
Da es gerade erst 10 Uhr war und der Schnee noch etwas weicher werden durfte, gingen wir gleich weiter zur Mittleren Kreuzspitze, dem höchsten Gipfel dieses im Winter mit seinen riffeleisähnlichen Runsen vor allem aus dem Außerfern so beeindruckenden Massivs. Nach einer weiteren ¼ Stunde war auch dieser heute völlig problemlose Übergang am breiten, meist abgewehten Grat erledigt. Die Schi hatten wir bis zum Vorgipfel dabei. Einen ordentlichen Respektabstand vor den teilweise gewaltigen Wächten sollte man aber schon einhalten. 
Teilweise sind diese so schwer geworden, dass diese mit großen Spalten langsam in die NO-Flanke kippen, ohne jedoch ganz abzubrechen. Kühl war’s da oben, aber fast windstill, so dass sich die gewaltige Aussicht in aller Ruhe genießen ließ, wenngleich die Luft heute auch etwas getrübt war. Vom Vorgipfel testeten wir erst mal die W-Hänge Richtung Stablsee an, da dort die Schneequalität nicht besonders überzeugend war, ließen wir die Schi möglichst hoch laufen, bis wir wieder unter der Bschlaber Kreuzspitze waren, schulterten die Dinger und stapften knapp 100hm wieder zum Kreuz. 
Gegen 11:30 Uhr war der Firn perfekt und wir stürzten uns voller Vorfreude auf die geniale Abfahrt. Nach ein paar steilen Schwüngen im Gipfelbereich hielten wir uns weit unter dem Grat und hatten so herrlich glatte Hänge. Nach einer Weile bogen wir rechts ab in eine noch durchgehende Steilrinne, ließen die Bortigscharte weit links liegen und wedelten bei besten Bedingungen das Steilkar unter dem Gipfel hinunter (teils länger anhaltend 40° oder etwas mehr; es sollte also sicher sein) und über die fantastischen Böden hinunter nach Bschlabs. 
Bild
Anschieben muss man nicht.
Ganz am Schluss musste man etwas schauen, dass man auf weiß blieb und nicht auf einmal in braun stand. Wenn man das schaffte, hatte man Firn bis zum letzten Schwung am Ortsschild von Bschlabs. Auch selten, dass man auf 1150hm gleich gute Firnbedingungen antrifft. Pünktlich zum Mittagläuten waren wir wieder unten, zwischenzeitlich herrschten Biergartenbedingungen, zumindest in der Sonne. Insgesamt eine landschaftlich sehr schöne, am Grat auch beeindruckende Tour, die sich bei sicheren Verhältnissen viel leichter ergibt, als es von unten den Anschein hat.
Mit dem Mittelgipfel und dem beschriebenen Gegenanstieg kommt man auf insgesamt etwa 1300hm, ohne einen Meter Talhatscher mit ausschließlich schönsten Schihängen. Sichere Lawinenverhältnisse sind unabdingbar, was die tageszeitliche Erwärmung angeht sollte man auch in der Lage sein den LLB richtig zu interpretieren. Für den morgendlichen Aufstieg schaden Leichtsteigeisen und Harscheisen nicht. An der Gipfelwächte kann ein Leichtpickel unter Umständen gute Dienste leisten. Ausrutschen sollte man auf diesen haltlosen Hängen besser nicht. (vgl. AV-Karte 3/4 „Lechtaler Alpen – Heiterwand und Muttekopfgebiet“ und Panico Skitourenführer „Lechtaler Alpen“).
Bild
Rückblick von der Kirche
0 Comments



Leave a Reply.

    Kategorien

    Alle
    Bergsteigen Weltweit
    Eisklettern
    Erstbegehungen
    Hochtouren
    Klettertouren
    Mountainbike
    Schitouren
    Winterbergsteigen

    Archiv

    Januar 2026
    Dezember 2025
    November 2025
    Oktober 2025
    September 2025
    August 2025
    Juli 2025
    Juni 2025
    Mai 2025
    April 2025
    März 2025
    Februar 2025
    Januar 2025
    Dezember 2024
    November 2024
    Oktober 2024
    September 2024
    August 2024
    Juli 2024
    Juni 2024
    Mai 2024
    April 2024
    März 2024
    Februar 2024
    Januar 2024
    Dezember 2023
    November 2023
    Oktober 2023
    September 2023
    August 2023
    Juli 2023
    Juni 2023
    Mai 2023
    April 2023
    März 2023
    Februar 2023
    Januar 2023
    Dezember 2022
    November 2022
    Oktober 2022
    September 2022
    August 2022
    Juli 2022
    Juni 2022
    Mai 2022
    April 2022
    März 2022
    Februar 2022
    Januar 2022
    Dezember 2021
    November 2021
    Oktober 2021
    September 2021
    August 2021
    Juli 2021
    Juni 2021
    Mai 2021
    April 2021
    März 2021
    Februar 2021
    Januar 2021
    Dezember 2020
    November 2020
    Oktober 2020
    September 2020
    August 2020
    Juli 2020
    Juni 2020
    Mai 2020
    April 2020
    März 2020
    Februar 2020
    Januar 2020
    Dezember 2019
    November 2019
    Oktober 2019
    September 2019
    August 2019
    Juli 2019
    Juni 2019
    Mai 2019
    April 2019
    März 2019
    Februar 2019
    Januar 2019
    November 2018
    Oktober 2018
    September 2018
    August 2018
    Juli 2018
    Juni 2018
    Mai 2018
    April 2018
    März 2018
    Februar 2018
    Januar 2018
    Dezember 2017
    November 2017
    Oktober 2017
    September 2017
    August 2017
    Juli 2017
    Juni 2017
    Mai 2017
    April 2017
    März 2017
    Februar 2017
    Januar 2017
    Dezember 2016
    November 2016
    Oktober 2016
    September 2016
    August 2016
    Juli 2016
    Juni 2016
    Mai 2016
    April 2016
    März 2016
    Februar 2016
    Dezember 2015
    November 2015
    Oktober 2015
    September 2015
    August 2015
    Dezember 2014
    November 2014
    Oktober 2014
    August 2014
    Juni 2014
    September 2013
    August 2012
    August 2007

Powered by Create your own unique website with customizable templates.
  • Blog
  • Touren
  • Erstbegehungen
    • Alpinklettergarten Scharnitzsattel
    • Blasigskopf
    • Gehrenspitze
    • Grieskopf
    • Grünstein
    • Große Schlicke
    • Hinterautal/Im Verbrennten
    • Karleskopf
    • Kraspestal
    • Krinnespitze
    • Leonhardstein
    • Muttekopf
    • Namibia
    • Pirchkogel
    • Rossstein
    • Schafkar
    • Sonnenspitzl
    • Strindenkopf
    • Tratenköpfl
    • Westlicher Geierkopf
    • Zwerchenwand
  • Topos
  • GPX-Daten
  • Hohe Berge
  • Über uns
  • Kontakt