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Widderstein SW-Gipfel, Allgäuer Alpen, 2461m, SW-Wand „Sechserkombination“, 6+ (6 obl.); 14 SL

20/9/2025

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Am Dachl der „Hiltimanie“
Charakter: Geschickte Kombination aus dem „Anderl-Heckmair-Gedenkweg“ (unten und wahlweise ganz am Schluss) und der „Hiltimanie“. Dadurch wird der deutlich schwerere Mittelteil des direkt links daneben über zahlreiche gelbe Dächer und Überhänge hinaufziehende „AHGW“ umgangen. Wahlweise könnte man dazu natürlich auch die noch etwas weiter links beginnenden Routen „Weg der Allgäuer“ oder den "... der Lechtaler“ nehmen. ​Mit letzterem wär’s dann aber teilweise mehr als eine Sechserkombination. Damit man sich nicht verläuft, helfen rote Markierungen beim Finden der Ideallinie.
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Los geht’s kurz unter dem Hochtannberg Pass
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Auf dem großen Grasband quert man westlich zum Einstieg
​Nach zwei wirklich tollen Einstiegslängen wird’s etwas gesucht und teils grasig/schrofig, aber es ist allemal besser, das große Band kletternd als in der Schuttrinne raufeiernd zu erreichen. In der Hauptwand reiht sich dann eine begeisternde Seillänge an die nächste: erstaunlich fester Fels, dolomitenhaft steil bis athletisch, dabei griffig und gut bis sehr gut abgesichert – was will man mehr? Vielleicht warmen Fels! Dazu braucht’s in dieser südwestseitig exponierten Wand neben Sonnenschein vor allem die richtige Uhrzeit. Jetzt, Mitte September, dreht die Sonne so gegen 11.00 Uhr in die Wand ...
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Ungefährer Routenverlauf
​… und bleibt dann, einen wolkenfreien Tag vorausgesetzt, der Wand bis zum Untergang treu. Bei starkem Föhn gibt’s vielleicht bessere Ziele, denn der pfeift direkt durch die Routen. Zu- und Abstieg sind, zumindest wenn man sich von der Warther Seite nähert, weitere Pluspunkte. Ersterer ist für eine Tour in den Allgäuer Alpen erfreulich kurz, letzterer auch nicht lang und noch dazu unkompliziert.
Zustieg: Vom Parkplatz beim Hotel Adler (1666m) etwas östlich des Hochtannberg Passes über den guten Wanderweg Richtung Widdersteinhütte. ​
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Rot markiert, scheinbar doch ein Wanderweg? Auf jeden Fall hilfreich.
​Kurz unter der Hütte zweigt auf etwa 1980m links der Normalweg zum Biberkopf ab, der bald in die steilere Südrinne zieht. Nach einem „Achtung Steinschlag“ (oder so) Schild noch ein Stück auf dem Weg weiter, bis man ein breites Grasband erreicht (ca. 2140m). Auf Steigspuren verlässt man hier den markierten Wanderweg und folgt dem Band anfangs leicht, am Schluss stärker fallend in westlicher Richtung. Wenige Meter nach Verlassen des Normalwegs quert man eine Rinne mit Quelle; danach bieten sich ein paar große Blöcke für ein Rucksackdepot an (50-60 Minuten). Einstieg unter einem steilen Pfeiler bei rot markiertem BH (weitere 10 Minuten).
​Wandhöhe: ca. 350m
Kletterlänge: ca. 425m (ohne die längere Gehpassage auf dem oberen Band)
Erstbegeher: „Anderl-Heckmair-Gedächtnisweg“ W. Hölzler & K. Hollmann, 2011; „Hiltimanie“ P Henrichs & P. Tolksdorf, 1996
Schwierigkeit: 1 Stelle 6+ (A0 möglich), eine Passage 6+/6), einige, auch längere Passagen 6-/6. Abgesehen von den Bändern zwischen den Wandln selten leichter als 5.
​Material: Zusätzlich zur üblichen Alpinkletterausrüstung 10 Expressen, 50m (Doppel)seil, gute Zustiegsschuhe. Klemmzeug ist eigentlich nicht nötig, theoretisch könnten ein paar kleine bis mittlere Cams eingesetzt werden.
Route: Ein sehr genaues Topo und weitere Informationen findet man auf https://walter-hoelzler.de/topo/allgaeu-klettern-widderstein-sechser-kombination/. Dort sind gute Wandbilder und eine detaillierte Beschreibung eingestellt. 
​Im Panico Kletterführer „Vorarlberg“ kann man sich die Informationen aus den separaten Topos der beiden Touren holen. Das Klettervergnügen dürfte bei einem durchschnittlichen Klettertempo etwa 3½ bis 4 Stunden dauern.
Abstieg: Vom Ausstieg zum SW-Gipfel, großer Steinmann, und weiter dem Grat entlang, bis man auf den blau markierten Normalweg trifft. Entweder noch schnell zum höchsten Punkt (zusätzlich 70hm rauf und runter) oder gleich über den üppig markierten Normalweg zum Rucksackdepot am unteren Band. Rest wie Zustieg. In einer Stunde gut machbar.
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