Und zur größten Not kann man im Anschluss die leichtere Nachbarroute („Hoppetosse“, 4) anhängen oder sich im kleinen Klettergarten kurz vor den Einstiegen die Finger am rauen Fels wundklettern. Und wenn das alles nichts hilft, kann man sich im Gasthof neben dem Parkplatz mit einem Viertel Roten trösten. Zufahrt: Von Bozen über die sich anfangs korkenzieherartig hinaufschraubende Straße Richtung Jenesien. Nach der zweiten Tunnelkehre zweigt links eine schmälere Straße (gleich zu Anfang ein Tunnel) Richtung Glaning ab. Dieser folgt man, bis nach 2km links ein Fahrweg zum Gasthaus Messner abzweigt. Rechts auf dem Parkplatz parken. Zustieg: Vom Parkplatz ein kurzes Stück auf der Straße zurück (talauswärts). Bei der ersten Linkskurve (im Sinn des Zustiegs) zweigt links eine Einfahrt ab. Dieser nicht folgen, sondern gleich oberhalb der Straße parallel zu dieser einem Anfangs undeutlichen Weg folgen, der fallend in den Wald zieht und bald deutlicher wird. Bei einer Y-Kreuzung den linken Weg nehmen, der nun etwas steiler durch den Wald zum Klettergarten führt. Bei einem Steinmann (hier mündet der Fußabstieg ein) rechts leicht bergab zum nahen Einstieg. Ca. 15-20 Minuten. Wandhöhe: etwa 100 hm Kletterlänge: ca. 140m Schwierigkeit: Die ersten drei SL bieten unterhaltsame, geneigte Plattenkletterei im 5. Grad, kurze Stellen 6-. Dann folgt die krönende Abschlussverschneidung. Laut Topo 8-, aber bei extrem humaner Bewertung. 7-/7 trifft‘s wohl eher, aber was solls, das Tourenbuch freut sich. Material: Extrem gut abgesichert. 60m (Doppel-) Seil(e) und 14 Expressen; Klemmzeug ist kaum einsetzbar und eigentlich auch nicht nötig. Die Stände sind zum Abseilen eingerichtet, so dass ein Rückzug möglich sein sollte (Querungen beachten!). Bei nachfolgenden Seilschaften sollte man aber auf jeden Fall den unschwierigen und kurzen Fußabstieg wählen. Erstbegeher: L. Plattner, F. Gojer & E. Larcher, 2016
0 Comments
Leave a Reply. |
Kategorien
Alle
Archiv
November 2025
|