Also nach der Arbeit zum Arlberg und diesmal nicht den flachen Hatscher von der Alpe Rauz als Aufstieg genommen, sondern einen Startpunkt etwas nördlich des Arlbergpasses, 1796m, auf der linken Seite bei einem Parkplatz gewählt (ca. 1750m). Von dort ging’s auf der Straße ein paar Meter zurück Richtung Passhöhe, bis links ein Fahrweg zur Talstation des Arlenmähderlifts führt (1834m). Nun teils auf der Piste, teils abkürzend (teils schon wenig Schnee) hinauf in den Kessel (2220m) unterhalb der Ulmer Hütte. Rechtshalten daran vorbei, auch die Liftstation des Arlenmähder Lifts blieb links liegen, so dass wir bereits auf 2330m das hier flache Valfagehrkar erreichten. Zunehmend steiler standen wir bald im Valfagehrjoch, 2545m und nach weiteren 100hm an der Bergstation der Schindlergratbahn. Der Nordhang dort hinauf hatte sogar noch ein paar Zentimeter frischen Pulverschnee. Da schon späterer Nachmittag war, hatten wir den Gipfel für uns allein. Der höchste Punkt ist in wenigen Schritten von der Liftstation erreicht. Grandioses Panorama auf Lechtaler Alpen und Verwall bei weichem Nachmittagslicht. Die Südrinnen der Valluga schauten fürchterlich verbollert aus, dann besser am aperen Jahnturm klettern (was heute auch gemacht wurde). Nach längerer Pause machten wir uns an die Abfahrt. Da die kühle Luft und ein leichter Wind ein Durchsumpfen der Schneedecke verhinderten, boten selbst die ca. 40-45° steilen Westrinnen hinunter ins Valfagehrkar noch besten, kaum berührten Firn. Auch die Hänge von der Ulmer Hütte runter zur Passstraße wiesen Butterfirn auf. Wenn die Lifte ruhen ein perfekter Nachmittagsausflug von etwa 900hm. Wesentlich zügiger als von der Alpe Rauz.
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Juli 2026
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