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San Paolo, Gardaseeberge, ca. 250 m, O-Wand (Placconata) "Il sole che unisce", 7, 3 SL & "Il sole che solleva", 5+, 6 SL

5/11/2025

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2. und Beginn 3. SL „Unisce“
Die beiden Touren gehören eigentlich nicht mehr so richtig zum Massiv von San Paolo, aber auch noch nicht zum Colodri. Und das nicht nur von der Lage her, sondern auch von der Felsstruktur. Die von unten wenig Eindruck machende Plattenflucht liegt ziemlich genau zwischen diesen markanten Sektoren und die meisten Routen enden in halber Wandhöhe, wo dann die Botanik überhandnimmt. Bevor man allerdings in den Genuss der wenig anstrengenden Plattenschleicherei kommt, muss ein steiler Schichtabbruch - immerhin an großen Henkeln - überwunden werden. 
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Zustieg
Die strukturierten Platten (Schratten, Erosionsrillen, Querrisse) sind immer noch angenehm rau. Trotz Hochbetrieb nebenan hatten wir den ganzen Bereich für uns alleine. Platten muss man halt mögen. Saubere Fußtechnik statt athletisches Henkelgezerre. Im Zweifelsfall Hand glatt auflegen, vielleicht saugt sie sich fest.
Wir kombinierten die beiden Touren wie auf http://www.klettern-sarcatal.com/parete-san-paolo-sud_htm_files/sole-unisce-solleva-relazione-deutsch%20-%20Kopie.xcf.pdf empfohlen und ließen die überhängende 1. SL der linken Route weg (7). ​Wir kletterten zunächst die leichte rechte Linie, seilten (weil keiner nach kam) über die „Unisce“ 60m und 25m zur Dachkante ab, kletterten die deutlich anspruchsvolleren Platten der Nachbarroute wieder rauf und seilten dann über die Abseilpiste erneut ab, diesmal aber runter bis zum Einstieg. 
Bild
Grober Routenverlauf, gesehen vom Camping Zoo
Zustieg: Von Arco kommend (am besten mit dem Radl) bis kurz vor der Pizzeria Lanterna links der erste Steig Richtung Wand geht. Immer eher links haltend, vorbei an den südlichsten Touren der eigentlichen San Paolowand („Elda“, „Linda“, etc.) und horizontal ein ganzes Stück auf Steig weiter nach Süden queren. Am Ende über ein Band, vorbei an einigen weiteren Einstiegen, bis zum Beginn der Tour. Routenname angeschrieben. 20 Minuten von der Straße. Weiter rechts kommt noch die längste dieser Touren.
Schwierigkeiten: „Unisce“: anhaltend zwischen 5 und 6+, mit Stellen 7-/7 (sehr human bewertet); „Solleva“: anhaltend im 4. Grad mit ein paar kurzen Stellen bis 5+. 
Material: übliche Alpinkletterausrüstung; 60m Doppelseil, ein Satz Klemmgeräte oder Linkcams, ebenfalls ein paar Schlingen und 10 Expressen. Beide Touren sind gut mit SU-Schlingen, BH und NH abgesichert, der Abstand kann mobil noch verringert werden. Alpin halt und kein Plaisir, aber nicht mehr als E2. Dennoch sollte der Vorsteiger in der linken Route den Sechser und rechts den Fünfer gut draufhaben, ein paar Meter muss zwischen den fixen Sicherungen bzw. Placements schon geklettert werden.
Route: Topo auf https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/il-sole-che-solleva-parete-san-paolo-sued/ für die leichtere rechte Tour oder von den Erstbegehern auf http://www.klettern-sarcatal.com/placconata.htm (beide Touren und noch mehr). Einen ganz netten Videoclip über die Tour kann man sich unter https://www.youtube.com/watch?v=ZION8j87TZE anschauen.
Bild
2. Stand der „Unisce“
Ergänzungen:
„Unisce“:
1. SL: Nicht geklettert, über „Solleva“ deutlich leichter umgangen.
2. SL: Erst über gestuftes Gelände zur Platte (SU, 3), gerade zu Rissspur (SU, 5), diese nach rechts (2 NH, 6-) zu SU und links in seichte Wanne. Stand an Ring-BH. 25m, 6-
3. SL: Relativ gerade den BH und SU folgen (2 BH, SU, 3 BH, SU). Herrliche Plattenkletterei mit seichten Erosionsrillen. Der Schuh hält bombig! Stand an SU an Engstelle zwischen Bäumen. 35m, 7(-)
4. SL: Immer leicht rechts haltend den SU (4 Stück) entlang zum Stand an Baumschlinge; Wandbuch. 25m, 4.
„Solleva“ (auf 3 SL gekürzt):
1. SL: Linkshaltend durch den Abbruch (Stelle 5+), den Ring nach 25m ignoriert und weiter gequert bis zur Abzweigung der „Unisce“ (4+). Stand an SU. 30m, 5+
2. SL: Waagrecht rechts auf Band 10m über der Abbruchkante zu Ring queren (2-3, Standmöglichkeit) und über diffizile Platte (kurz 5+) und strukturierteren Fels (4+) zu Stand an Ring. 35m, 5+
3. SL: Immer den vielen SU-Schlingen und 2 Ringen (Standmöglichkeiten) folgend bis zum letzten Stand. 45m, 4 und 5-.
Bild
Deutlich schwieriger: die seichten Erosionsrillen in der 3. SL der „Unisce“
Bild
Sehr luftige letzte Abseilstelle
Erstbegeher: H. Grill, K. Oppermann, M. Heiß und B. Holzer, 2015 & 2022. Vielen Dank für’s erschließen und putzen!
Abstieg: Vom letzten Stand paar Meter rechts zum Abseilstand queren und entlang der eingerichteten Abseilpiste 5x 20-25m abseilen. Mit Doppelseilen kamen wir mit 45, 38 & 25m runter; am Schluss freihängend.
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