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Plattspitze-Sockel, Wetterstein, ca. 2200m, S-Wand „Rock’n’Roll-Rendezvous“, 4 SL, 6+/7- (Var. 7+) & „Over the Rainbow“, 3 SL, 6+/7-

28/9/2025

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Risskletterei in der 2. SL, "Rock 'n' Roll ..."
Charakter: Zwei nette, leider aber recht kurze Plaisirrouten in schönem Fels. Landschaftlich großartige Umgebung, schon der Zustieg ist ein Genuss und auch die tollen Felsstrukturen im erodierten Wettersteinkalk. Aufgrund der üppigen Absicherung in Kombination mit der geringen Länge ideal bei unsicherem Wetter, wenn es, so wie heute, erst gegen Mittag richtig auftut oder spät im Jahr. Selbst im Herbst scheint die Sonne noch lange in die Wand. Die etwas längeren Routen weiter rechts werden wir uns sicher auch noch irgendwann gönnen – der Fels dort schaut einfach zu schön aus. 
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An der Pestkapelle bricht die Sonne durch
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Igels- & Tajakopf von der Hochfeldernalm
​Das in die Jahre gekommene Haken- und Schlingenmaterial wurde vor kurzem mit viel Aufwand saniert. Vielen Dank dafür, das war sicher ein Haufen Arbeit.
Talort: Ehrwald, Talstation Almbahn, 1108m (oder einer der zahlreichen kostenlosen Parkplätze im Tal).
Zustieg: Am besten mit dem MTB über die anfangs ordentlich gache Teerstraße (15%) zur Ehrwalder Alm und weiter an der Pestkapelle vorbei zur Hochfeldernalm, 1732m. 
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Die Routen von der Hochfeldernalm
Kurz hinter der Alm taucht bei einem Gatter ein Schild auf, das einem signalisiert „ab hier sind nur noch Geländewagen erlaubt“. Da Radl schieben nicht verboten ist und oben kein Schild das Runterfahren verbietet, kann man den fahrbaren Untersatz ja mal mitnehmen. Auf 1850m sollte man das Radl dann so oder so deponieren, denn hier, bei einer markanten Linkskurve (nach 7,7km, 765hm) zweigt der Steig zum Sattel zwischen Wetterwand und Issentalkopf ab. ​​​Weiter über den grasigen SW-Rücken zum schon vom Radldepot sichtbaren roten Lawinensprengmasten, ca. 2100m. 
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Silberdistel in den Zustiegswiesen
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Kurz unter dem Roten Masten
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Einstiegsbereich, beim roten Viereck beginnt „Over …“, etwas rechts davon „Rock …“
​Entweder kurz vorher oder erst bei diesem fallend rechts ums Eck unter die S-Wand queren, wo man bei ein paar seltsamen Felszeichnungen auf die erste Route stößt. Ca. 1000hm, auch ohne Motorrad bequem in 2 Stunden machbar.
Material: Mit einer Unmenge an BH hyperplaisirmäßig abgesicherte Routen (und dadurch sehr leicht zu finden und schnell zu klettern). Alles Klemmzeugs kann also ruhigsten Gewissens daheim bleiben. Expressen je nachdem, wie viel man einhängen will. Wir hatten 12 Stück dabei, die aber trotz ausschließlich zusammengefasster Seillängen nie zum Einsatz kamen.
​Schwierigkeit: Je eine Stelle 6+/7- (Platte mit Erosionsrille), im steileren Bereich unten anhaltend im 5. und 6. Grad, wobei diese Stellen im „Rock’n’Roll-Rendezvous“ anhaltender, risslastiger und länger sind. Eher human bewertet, aber durchaus im üblichen Rahmen.
Wandhöhe: Mit etwas gutem Willen 100m.
Kletterlänge: Ca. 120m bis zum Ende der Route, wobei die beiden letzten SL nicht mehr wirklich lohnend sind und nur selten den 3. Grad übersteigen.
​Erstbegeher: Sani Heinl (der auch hier mal wieder seinen Blick für gute Routen unter Beweis stellte) mit diversen Partnern in den 1990er Jahren; saniert von P. Schwarzmann (der diese Routen dankenswerterweise wieder entdeckt hat) und anderen ab etwa 2023.
Route: Im Panico Kletterführer „Wetterstein Süd“ findet man eine Übersicht über den urprünglichen Routenverlauf, auf https://www.allgaeu-plaisir.de/klettern-an-den-gatterlkoepfen/ gibt’s Informationen vom Chefsanierer selbst. Seillängenangaben gibt’s dort keine; da die Stände aber sehr kurz aufeinander folgen (meist so 15-20m), empfiehlt es sich immer je zwei Längen aneinander zu hängen – sonst gibt’s einen Muskelkater vom Seildurchnudeln. 
​Auch so kommt man nur auf Längen von 30-35m. Wir sind in 4 SL erst die etwas homogenere Route „Rock’n’Roll-Rendezvous“ inklusive des flachen Ausstiegsrückens geklettert (laut Wandbuch 25. Begehung seit der Sanierung), zwei Mal abgeseilt und dann „Over the Rainbow“ in 3 SL zum Wandbuch (34. Begehung seit der Renovierung). Den flachen Rest haben wir uns gespart und waren mit einmaligem Abseilen wieder unten (60m + Seildehnung). Wer den meist alten und ordentlich vor sich hinrostenden 8mm Bolts Vertrauen schenken möchte, kann problemlos die ein oder andere schwierigere Variante einbauen.
​Abstieg: Problemlos per Abseilen. Vom Ende der „Rock’n’Roll“ am besten vom orange markierten Abseilstand 50m zum nächsten Abseilstand fahren. Sehr flaches Gelände, besser den ersten ablassen. Dann reichen gut 60m (Seildehnung) bis zum Wandfuß am Klettergarten. Der Rest erfolgt dann entlang des Zustiegswegs. 
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