Immerhin, die wenigen schwierigeren Passagen sind gut abgesichert; dafür liegen im leichteren Gelände die Zwischensicherungen deutlich weiter auseinander, was aber auch nicht stört. Baumschlingen kann man ja selbst legen. 9 SL klingt zwar fast schon nach einer längeren Tour, und die Seillängen sind teilweise sogar lang, aber die einzelnen Kletterstellen werden durch viel Leerlauf unterbrochen, so dass man schnell vorankommt. Etwas Spürsinn sollte man für die Routenfindung mitbringen, denn die Linie ist nicht immer logisch. Einen Besuch wert ist die Tour eigentlich nur wegen dem herrlichen Blick auf Arco und den Gardasee. Den hat man aber auch nach einer besseren Route. Die Tour endet direkt am höchsten Punkt beim Strommasten und wird mittlerweile auch von Wanderern mit Recht gerne besucht. Für eine gewisse Zufriedenheit am Ende des Klettertages würde ich unbedingt noch eine Tour an der Parete dell’Ir anhängen, wo man beim Abstieg sowieso direkt vorbei kommt.
Abstieg: Vom Ausstieg (mit Wandbuch) auf Steigspuren zum Strommasten hinauf und rechts über teils bezeichnete Wanderwege zurück.
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Januar 2026
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