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Parete di Pezol, Gardaseeberge, 721m, SW-Wand „Cresta del Pezol”, 9 SL/5+

21/12/2025

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Bereits beim Zustieg herrlicher Blick zum See - das beste an der ganzen Tour
Vermutlich die leichteste Tour am Pezol und wohl auch in und um Arco eine der leichteren Linien; dafür aber auch die mit Abstand unlohnendste Route. Die Felsqualität ist nicht überall überzeugend, und dort wo es dann mal nach Klettern ausschaut, quert die Route durch Wald und sonstige Botanik um nur ja nicht für zu viel Felskontakt zu sorgen. Es würde einen nicht wundern, in den Gehpassagen auf trittsichere Schwammerlsucher zu treffen. Erstbegangen wurde die Tour 2017 von Giovanni Brighente und seinen Spezln, die uns mittlerweile schon ein paar Mal in die Botanik gelockt haben. 
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Talkessel von Arco; nur ganz oben ist etwas Winter
​Immerhin, die wenigen schwierigeren Passagen sind gut abgesichert; dafür liegen im leichteren Gelände die Zwischensicherungen deutlich weiter auseinander, was aber auch nicht stört. Baumschlingen kann man ja selbst legen. 9 SL klingt zwar fast schon nach einer längeren Tour, und die Seillängen sind teilweise sogar lang, aber die einzelnen Kletterstellen werden durch viel Leerlauf unterbrochen, so dass man schnell vorankommt. Etwas Spürsinn sollte man für die Routenfindung mitbringen, denn die Linie ist nicht immer logisch. ​Einen Besuch wert ist die Tour eigentlich nur wegen dem herrlichen Blick auf Arco und den Gardasee. Den hat man aber auch nach einer besseren Route. Die Tour endet direkt am höchsten Punkt beim Strommasten und wird mittlerweile auch von Wanderern mit Recht gerne besucht. Für eine gewisse Zufriedenheit am Ende des Klettertages würde ich unbedingt noch eine Tour an der Parete dell’Ir anhängen, wo man beim Abstieg sowieso direkt vorbei kommt.
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Routenüberblick
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Ein typisches Bild aus der Route
​Zustieg: Von Arco nach Bolognano und von dort die kurvenreiche Straße zum Monte Velo hinauf, bis in der nördlichsten Haarnadelkurve der Straße auf etwa 460m bei einer Schranke ein Forstweg (CAI-Wanderweg und Gardatrek) abzweigt. Wenige Parkplätze neben der Straße, größere Parkmöglichkeit etwa 0,5km bergauf. Nach etwa 200m auf dem Forstweg führt ein markierter Wanderweg links auf und ab auf ein Band, das die Parete d’Ir in einen oberen und unteren Sektor teilt (ca. 10 Minuten). Weiter eben und abwärts zu einem Hochstand, kurz rechtshaltend bergauf, links zu einer Wiese (dezent blau markiert) und den Steinmännern folgend bis fast zum rechten Wandteil 
​(wenn man vor der Anschrift „Claudia 22“ steht, ist man zu weit gegangen) und bei Verzweigung links über Schutt leicht fallend zum linken Wandbereich queren, den man im Bereich der „Pance …“ erreicht (blau angeschrieben, viel schöner aber eben deutlich schwieriger). Wenige Meter weiter durch den Wald queren, bis man am rot angeschriebenen Wandfuß steht (weitere 20-25 Minuten).
Topos und weitere Informationen: In bewährter Qualität, auf https://www.bergsteigen.com/touren/ klettern/cresta-del-pezol-parete-pezol/. Auch im Filippi-Führer „Hohe Wände bei Arco, Vol. 1“ ist die Tour enthalten (und zurecht mit nur 2 von 5 Sternen bewertet). ​Die ähnliche Schwierigkeitsbewertung in beiden Topos empfanden wir als passend. Es gibt einen einfache Fußabstiege zurück zum Zustiegsweg, auf den man erst relativ weit unten im Bereich der Parete dell’Ir trifft. Alles, was man hinter schleppt, muss man somit auch durch die Wand tragen. Aufgrund der Steinschlaggefahr durch einiges Lockermaterial sollte man trotz längerer Querungen lieber niemanden vor sich haben. Die übliche Alpinkletterausrüstung mit 60m-Einfachseil, ein paar Bandschlingen und etwa 10 Expressen reicht aus, ein Satz Linkcams kann ggf. beruhigend wirken.
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Nette Querung in der 4. SL
Abstieg: Vom Ausstieg (mit Wandbuch) auf Steigspuren zum Strommasten hinauf und rechts über teils bezeichnete Wanderwege zurück.
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Blick vom Gipfel zum See
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