Wenn’s noch nicht reicht, kann man ja noch die ein oder andere Querung an der Parete dell’Ir anhängen, jetzt wo man in Übung ist. Zustieg: Von Arco nach Bolognano und von dort die kurvenreiche Straße zum Monte Velo hinauf, bis in der nördlichsten Haarnadelkurve der Straße auf etwa 460m bei einer Schranke ein Forstweg (CAI-Wanderweg und Gardatrek) abzweigt. Wenige Parkplätze neben der Straße, größere Parkmöglichkeit etwa 0,5km bergauf. Nach etwa 200m auf dem Forstweg führt ein markierter Wanderweg links auf und ab auf ein Band, das die Parete d’Ir in einen oberen und unteren Sektor teilt (ca. 10 Minuten). Weiter eben und abwärts zu einem Hochstand, kurz rechtshaltend bergauf, links zu einer Wiese (dezent blau markiert) und den Steinmännern folgend bis fast zum rechten Wandteil (wenn man vor der Anschrift „Claudia 22“ steht, ist man zu weit gegangen) und bei Verzweigung links über Schutt leicht fallend zum linken Wandbereich queren, den man im Bereich der „Pance …“ erreicht (blau angeschrieben, weitere 20-25 Minuten). Topos und weitere Informationen: In bewährter Qualität auf https://www.bergsteigen.com/ touren/klettern/cresta-del-pezol-parete-pezol/. Auch im Filippi-Führer „Hohe Wände bei Arco, Vol. 1“ ist die Tour enthalten (und zurecht mit nur 4 von 5 Sternen bewertet) und das genaue Topo von den Erstbegehern auf https://www.klettern-sarcatal.com/uebersicht _htm_files/sulle-pance-relazione-de.xcf.pdf soll nicht verschwiegen werden. Die ähnliche Bewertung in allen Topos empfanden wir als passend. Es gibt einen einfache Fußabstiege zurück zum Zustiegsweg, auf den man erst relativ weit unten trifft. Alles, was man hinter schleppt, muss man somit auch durch die Wand tragen. Die übliche Alpinkletterausrüstung mit 60m-(Doppel)seil, ein paar Bandschlingen und etwa 10 -12 Expressen sollten in der gut, an schwierigen Stellen auch sehr gut abgesicherten Tour ausreichen, ein Satz Linkcams kann ggf. beruhigend wirken. Aufgrund der vielen Querungen hält man die Stände meist besser ein. Abstieg: Vom Ausstieg (mit Wandbuch) auf Steigspuren zum Strommasten hinauf und rechts über teils bezeichnete Wanderwege zurück.
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Januar 2026
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