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Monte la Piella, 2077m & Sasso del Morto, 2076m, Appennino Tosco-Emiliano

17/2/2026

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Gewaltiger Anraum am Rifugio Emilia 2000 – der Lift fährt heute nicht …
Toskana und Skitouren? Wie passt das zusammen? Gut passt das zusammen! In den Apenninen, jenem langgestreckten Gebirgszug, der Italien von Genua bis hinunter in die Stiefelspitze durchzieht, gibt es zahlreiche Skigebiete und endlose Möglichkeiten für Skitouren. Nördlich der Alpen haben es allerdings nur der Gran Sasso in den Abruzzen und die Maiella etwas südlich davon zu einer gewissen Bekanntheit gebracht. Auf unseren mittlerweile zahlreichen Skitourenreisen dorthin haben wir bis auf eine Besteigung des Cimone, 2165m, den Appennino Tosco-Emiliano bisher vernachlässigt. 
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Monte la Piella, Sasso del Morto und Monte Cusna hoch über den Buchenwäldern
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Flach geht’s anfangs durch den Buchenwald
​Hier, im nördlichsten Teil dieses langgestreckten Gebirgszuges, gibt es zwischen Modena und Lucca (Toscana!) viele lohnende Ziele in National- und Regionalparks und dank zahlreicher hoch hinauf führender Straßen auch eine gewisse Schneesicherheit. Zu letzterer tragen sogar einige beschneite Skigebiete bei, die sich als Start- oder Endpunkt anbieten. Der Schnee selbst ist auch interessant: aufgrund der geringen Breite Italiens zwischen Mittelmeer und Adria ist der Schnee eher feucht und daher meist recht kompakt, Powder gibt’s eher selten. 
​Leider bringt die Lage zwischen zwei Meeren oft viel und starken Wind mit sich, dafür sieht man an klaren Tagen gut aufs Mittelmeer. Hat auch was. Ein weiteres daraus resultierendes Phänomen ist der auf höheren Berge geradezu sensationelle Anraum. Der feuchte Schnee wird vom Wind mit einer derartigen Wucht an Bäume, Hütten und Liftmasten geklatscht, dass diese immer wieder mit einer meterdicken Eisschicht verkleidet sind.
​Talort: Febbio, ca. 1020m (ca. 80km südlich von Modena. Von dort noch ein paar Kilometer weiter ins (ehemalige?) Skigebiet Febbio 2000, ca. 1150m. 
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Ob da noch einer drin sitzt?
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Schöner Blick auf die zügigen Nordhänge der Monte Cusna Kette im Parco Nazionale Appennino Tosco-Emilano.
Charakter: Eigentlich eine Pistenskitour, aber als wir dort waren (Februar 2026) war trotz ausreichend Schnee kein Pistenbetrieb. Sogar ein paar Schneekanonen standen in der Landschaft. Die obere Sektion war scheinbar schon länger nicht mehr in Betrieb. Nach flachen Beginn, bei dem die für die Apenninen so typischen (und für unser Auge so ungewohnten) dichten Buchenwälder elegant per Piste überwunden werden können, ​
werden die Hänge nach oben zu immer steiler und bieten zahlreiche Aufstiegs- und Abfahrtsvarianten. Oben sehr lawinengefährdet! Bei entsprechenden Verhältnissen sind schöne Rundtouren möglich, bei denen auch der höchste Berg der Gegend, der Monte Cusna, 2120m, eingebaut werden kann. Dann sind aber Steigeisen und ein Pickel nötig. Schöner Blick auf den ganzen Nationalpark, zur Pyramide des Cimone und – mit Glück – aufs Mittelmeer und die Alpen.
Route: Vom großen Parkplatz (1070m) wenige Meter hinauf zur Alpe Cusna. Dort beginnt die Piste und es geht auf Fellen weiter. 
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​Südlich des Sessellifts „Fortino-Madonde“ zieht die flache Piste relativ gerade durch den Wald. Beim Lago Pra Cavo (1320m) nehmen wir die linke Möglichkeit und erreichen in einem Bogen bald das Rifugio San Lorenzo. Hier wäre theoretisch die Talstation des „Pianelli-Sessellifts“; 1455m. Rechts weiter, vorbei an der Bergstation des Sessellifts „Fortino-Madonde“, 1530m, und in einem weiten Rechtsbogen über die nun etwas steileren Hänge in eine Mulde an der Waldgrenze, 1700m. 
​Nun je nach Verhältnissen über die aufgelassene Piste zur Bergstation des „Cusna 2000 Lifts“, 2060m, und problemlos über den breiten Grat in wenigen Minuten auf einen oder beide Gipfelchen. Der Sasso del Morto kann ganz am Schluss felsig sein. 950hm, L oder WS, je nach Route.
Abfahrt: Entlang des Aufstiegs oder bei sicheren Verhältnissen über eine der zahlreichen steileren Varianten. 
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