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Monte Colodri, Gardaseeberge, 400 m, S-Wand Rupe Secca„Via per le ragazze“, 5 (5 SL)

21/2/2026

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Einstiegsriss
​Fünf kurze bis sehr kurze Seillängen, die aufgrund der Kürze der Rote und des relativ langen und umständlichen Zustiegs wenig begangen und deshalb noch recht rau sind. Obwohl wir uns an den beschriebenen Zustieg hielten und den unter der Wand liegenden Olivenhain nicht einmal anschauten, leise und (wie immer) ohne Seilkommandos oder sonstiges Gebrülle unterwegs waren und natürlich auch keine Steine der Schwerkraft übergaben, führte sich der Benutzer wie ein Rumpelstilzchen auf („Privato! Merda!“). 
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Panorama vom Zustieg
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Markierte Abzweigung vom Wanderweg Santa Maria di Laghel – Colodri
Keine Ahnung warum, in den Weiten des Netzes fanden wir nichts von einem allgemeinen Kletter- oder betretungsverbot der Wand. Wäre schade, denn die Route ist trotz ihrer Kürze recht schön zu klettern und es gäbe noch weitere Möglichkeiten dort, allerdings verzichteten wir darauf, da wir bei dem leicht cholerischen Herrn keinen Herzkasper provozieren wollten. Also Vorsicht! Update: Florian Kluckner teilte mir auf Anfrage mit, dass die Wand der SAT gehört und somit das Klettern bei entsprechendem Zustieg von oben völlig in Ordnung sei.
Zustieg: Von Arco kommend (am besten mit dem Radl) von der Straße Arco-Riva kurz nach dem Zentrum rechts hinauf bis zum Parkplatz „Castello“. Einfach der Beschilderung „Castello“ und „Laghel“ folgen. 
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Überblick Zustieg und Route
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Auf den Karrenplatten am Ausstieg
​Von dort rechts über die steile Einbahnstraße zur Kirche Santa Maria di Laghel, sehr beschränkte Parkmöglichkeiten. Nun über den Wanderweg Richtung Colodri. Nach der zweiten, langen Linkskehre zweigt gleich nach einem Schild des Olivenlehrpfads mit der Aufschrift „Olea Europaea“ rechts ein Steig ab; blau am Fels ist „Parete Sud“ angeschrieben. Nicht mit den Stufen verwechseln, die in der der 1. Langen Linkskehre abzweigen: dort ist auf einer der Stufen blau „PRIVATO“ aufgepinselt. 
​Erst auf-, dann absteigend über die abgeflachten Karrenfelder des Colodri bis fast zur Südkante (Steinmanndln). Material ggf. bei den ersten Zypressen deponieren, hier kommen die „Ragazze“ und die „Sarah“ herauf. Knapp oberhalb kommt der Klettersteig herauf, sichtbarer Wegweiser. Nun den weiteren Steinmanndln über eine Rampe fallend durch die Südwand folgen. Bei blauer Baumschlinge etwas unangenehm und ausgesetzt weiter der Rampe folgen, bis man bei einem gebohrten Ring ankommt.
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Schratten ohne Ende
​Hier entweder 25m oder 15m und 10m (zweiter Ring, besser abziehbar) auf ein Grasband oberhalb des eingezäunten Olivenhains (durch den früher der Zustieg verlief) abseilen. Wieder etwas aufsteigen zum Einstieg unter einem Riss; gelb-schwarz gestreifte Wand oberhalb. Etwas höher ist die Route „Via dai miei ulivi“ in grün angeschrieben. Wir brauchten ohne Ortskenntnisse von Laghel fast eine Stunde für den komplizierten Zustieg.
Schwierigkeiten: Bis auf die erste SL recht anhaltend im 5. Grad, unterbrochen von einem kurzen Band mit Gehgelände. 
Material: übliche Alpinkletterausrüstung; 50m (Doppel)seil, ein Grundsortiment Cams, ein paar Schlingen und 8 Expressen. Die Tour ist stellenweise gut mit SU-Schlingen abgesichert, die Rissen müssen selbst abgesichert werden. Gebohrte Stände.
Route: Sehr gutes Topo der genannten und weiterer Touren findet man auf
der Seite des Erschließers: https://www.klettern-sarcatal.com/uebersicht_htm_files/Via%20per%20le%20ragazze-deutsch.xcf.pdf.
Ergänzungen:
​1. SL: 1 fixe Schlinge im Riss.
2. SL: 4 fixe SU-Schlingen nach dem selbst abzusicherndem Riss; zwei rostige BH (Stand?) einer anderen Route. Nur 25m
3. SL: 2 fixe SU-Schlingen in den Rissen, Baumschlinge vor Ausstieg und Rechtsquerung auf Band. Nur 25m
4. SL: Kurze Kante, kaum absicherbar. Nur 10m, am besten gleich mit der nächsten SL zusammenhängen.
5. SL: Überwiegend selbst abzusichern; Stand an SU (fixe Schlinge) auf dem Karrenfeld.
Erstbegeher: H. Grill, B. Holzer und andere.
Abstieg: Vom Ausstieg zum Zustiegspfad oder in 15 Minuten zum nahen Colodrigipfel und über den markierten und bezeichneten Weg in weiteren 15 Minuten nach Santa Maria di Laghel absteigen.
 
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