Zustieg: Von Arco kommend (am besten mit dem Radl) von der Straße Arco-Riva kurz nach dem Zentrum rechts hinauf bis zum Parkplatz „Castello“. Einfach der Beschilderung „Castello“ und „Laghel“ folgen. Von dort ein paar Meter links die gepflasterte Straße (Kreuzweg) aufwärts und links ab auf geteerter Straße (Via del Calvario, Richtung „Località Fontanelle“) erst steil dann flacher durch den Olivenhain, vorbei an einem Haus und am Schluss auf Kiesweg bis zu dessen Ende bei kleiner Schranke. Man hat dabei die Wand immer im Blick. 10 Minuten vom Parkplatz „Castello“. Rechts über anfangs betonierten Weg durch die Oliven, an dessen Ende bei einem Tor links im Zickzack auf gutem Weg zur Wand, die man beim Einstieg der „Edera Var.“ bzw der „Via Guide Alpine“ erreicht. „Metamorfosi“ etwas weiter rechts, „Edera“ etwas, „Lumaca“ viel weiter links (somit ideal als zweite Tour, da man beim Fußabstieg am Einstieg fast vorbeikommt; siehe Abstiegsbeschreibung). Weitere 5-10 Minuten. Schwierigkeiten: Bis auf die leichte „Congresso“ am Gipfelgrat liegen alle genanneten Routen bis zum Band anhaltend im 4., oberhalb im 5. Grad mit kurzen Stellen 6-. Bei der „Edera“ bildet der recht abgeschmierte Originaleinstieg mit 6 gleich die Schlüsselstelle. Material: übliche Alpinkletterausrüstung; 60m Doppelseil, Klemmgeräte können verwendet werden, sind aber nicht unbedingt nötig (am ehesten in der „Lumaca“), ein paar Schlingen und 8-10 Expressen. Die Touren sind gut mit SU-Schlingen, zahlreichen BH und NH abgesichert. Route: Topo Sehr gute Topos der genannten und weiterer Touren findet man auf https://www.klettern-sarcatal.com/baone.htm. Ein paar ganz nette Videoclips über einige Touren und deren Entstehung kann man sich auf dem Videokanal https://www.youtube.com/c/GerhardWiedemann anschauen. Ergänzungen: „Lumaca“: Mit 60m-Seil die ersten beiden Längen gleich zusammenfassen; Die Querung ums Eck (nominelle Schlüsselstelle) kam uns deutlich leichter vor, als der raue, steile Riss in der letzten SL. Bei dieser Tour schaden ein paar Cams am Gurt nicht. „Edera“: 1. & 2. SL: gut zusammenzufassen => 30m (egal welcher Einstieg) 3. & 4. SL: ebenfalls => 55m 5. & 6. SL: auch => 25m 7. SL: nach dem sehr abgegriffenen Elefantenrücken unbedingt noch den Zapfen mitnehmen (2 BH). Problemloser Abstieg nach S, Stand „Guide Alpine“: 1. & 2. SL: gut zusammenzufassen => 60m 3. & 4. SL: ebenfalls => 55m Wir fanden die 5. SL schwieriger und anhaltender als die 6. SL oder zumindest gleich. „Metamorfosi“: 1. & 2. SL: gut zusammenzufassen => 50m 5. SL: Abgegriffen „Congresso“: Gut seilfrei möglich, aber teilweise ausgesetzte Querungen. Sicherung möglich: ein paar Stände und fixe Zwischensicherungen vorhanden. Rot markiert. Erstbegeher: „Lumaca“: H. Grill, B. Holzer, S. & M. Heiss, F. Kluckner 2023; „Edera“: G. Kuen & M. Röck, 2021; „Guide Alpine“: F. Kluckner & M. Bernardi, 2021; „Metamorfosi“: F. Kluckner, G. Kuen, G. Wiedenmann 2022; „Congresso“: Unbekannt. Vielen Dank für’s erschließen und vor allem putzen dieser schönen Linie! Abstieg: Vom Ausstieg der „Guide Alpine“ & „Metamorfosi“ Steinmännern folgend zum nahen Weg am Südrücken und diesem folgend über schön erodierten Fels und später in einer Art Schuttrinne zu einem Sattel am Beginn des Olivenhains (Fahnenmasten). Teils rote Punkte, teils Steinmanndl. Dem schmalen Fahrweg folgend in wenigen Minuten zum Radldepot. Vom Ausstieg der „Edera“ am Wandbuch erst noch ein Stück linkshaltend durch den felsdurchsetzten Wald aufwärts (Stelle 3), bis ein paar Steinmanndl hinüber zum Weg leiten. Vom Gipfel bietet sich der Abstieg nach Norden an. Auf und ab durch den Wald, am Schluss etwas steiler hinunter in einen Sattel zwischen Laghel und Padaro (großer weißer Strommast). Nun rechts (östlich) der Bezeichnung „Laghel“ folgend auf breitem Wanderweg hinunter zur Straße, die durch den Olivenhain zum Kreuzweg und steil zurück zum Parkplatz „Castello“ führt.
0 Comments
Leave a Reply. |
Kategorien
Alle
Archiv
Januar 2026
|