Vollständige Schitourenausrüstung nötig, ggf. auch Harsch- und/oder Leichtsteigeisen und ein Leichtpickel. Der Gipfel bietet eine tolle Sicht auf die Dolomiten, ist aber nicht ganz einfach zu haben. Viele Spuren enden deshalb bei der Bergstation (2839m) mitten im Kar. Beginn der Tour am besten an der Mautstation der Timmelsjochstraße, 2171m. Über die Pisten oder daneben beliebig zur Mittelstation der Kirchenkarbahn, 2629m, rechts kurz steil auf eine Rampe, die nun wieder linkshaltend in mäßiger Steigung zum NW-Hang des Gipfels führt. Diesen erreicht man auch nach einem weiteren Aufstieg im Kirchenkar, muss dann aber über steilere Hänge ansteigen. So hoch wie möglich mit Schi, am Schluss allerdings relativ steil. Auf Höhe des höchsten Sprengmastens entweder rechts zum Westgrat oder über eine Rinne etwas höher auf diesen und weiter zu den plattigen Gipfelfelsen, die nur in sehr schneereichen Wintern eingeschneit sind. Wir ließen die Schi etwa 25hm direkt unter dem höchsten Punkt stehen. In leichter Kletterei etwas linkshalten zum Gipfelgrat und wenige Meter auf der Schneide (Wächten Richtung Süden!) zum Gipfelsteinmann. Abstieg bzw. Abfahrt entlang der Aufstiegslinie. Auf etwa 2450m, dort wo die Piste das Kirchenkar links Richtung Kleinen Kirchenkogel verlässt kann man noch einmal anfellen und entweder in weitem Linksbogen über die Piste oder in direkter Linie unter den steilen NW-Hang des Vorgipfels (Sprengmasten) aufsteigen. Hier, auf ca. 2670m verlässt man die Piste, die flach rechts hinüber zur Bergstation im Kirchenkar zieht. Entweder in gerader Linie durch den steilen NW-Hang zum obersten N-Grat, den man bei einer Verflachung auf etwa 2800m erreicht. Über den Rücken oder etwas rechts davon zum höchsten Punkt mit seinem kleinen, windschiefen Gipfelkreuz. Der N-Grat kann auch etwas tiefer und flacher vom nördlichsten Punkt der Piste bei einer Kehre (ca. 2640m) erreicht werden. Abfahrt auch hier entlang des Aufstiegs.
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Mai 2026
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