Ab dort entweder weiter der nun teilweise steilen und vom Kenzenbus benutzten Teerstraße bis zur Kapelle am Wankerfleck (1148m) oder, schöner und nur 0,5km länger, auf guter und wenig frequentierter Forststraße ins Lobental. Am Lettenfleck, kurz hinter dem zweiten Stausee, links sehr steil hinauf zum unteren Ende des Wanker Flecks, wo man wieder auf die Teerstraße trifft. Von der Kapelle auf der nun ungeteerten Straße wieder etwas steiler zur Kenzenhütte, 1294m. 11km, 470hm, ca. 60 Minuten rotpunkt (also ohne Akku). Nun dem markierten Wanderweg Richtung Kenzensattel folgen. Vorbei an der vorderen Südwand mit den älteren Routen und an geeigneter Stelle über Gras und Schutt steil zum Einstieg an der oberen Südwand, der sich knapp rechts der Gipfelfalllinie befindet (ca. 1600m, weitere 30-40 Minuten). Wandhöhe: 110m Kletterlänge: 130m Schwierigkeit: Je 1 Stelle 7/7+ & 7, ansonsten sehr anhaltend zwischen 6 und 7-. Material: Normale Alpinkletterausrüstung, 15 Express (wenn jeder BH geklinkt wird) und 60m-Doppelseil (falls zügig abgeseilt werden soll). Ansonsten reicht auch ein Vollseil, Länge je nach Abstiegsoption. Der Schnellabstieg erfordert gutes Schuhwerk, sonst überholt man sich selbst! Route: Gutes Topo im Panico Kletterführer „Ammergauer Alpen“ und auf der Homepage des Erschließers (https://www.allgaeu-plaisir.de/besser-leben-mit-m-am-kenzenkopf/). Ergänzungen überflüssig. Vom letzten Stand über den O-Grat zum nahen Gipfel (Stellen 2, teilweise ausgesetzt, mittlerweile existieren auch hier ein paar BH). Heute die 54. Begehung (glaube ich) ins Wandbuch eingetragen. Vgl. auch https://www.youtube.com/watch?v=ueW_ExtDx3w. Erstbegeher: P. Schwarzmann, C. Runzer, U. Schneider, W. Knott, 2021 Abstieg: Am schnellsten über den Ostgrat zum Gipfel (s.o.) und über den leichten Normalweg Richtung Kenzensattel. Falls man nichts am Einstieg liegen hat am bequemsten über diesen zurück zum Radl. Ansonsten gibt es einen weglosen Schnellabstieg, der von der ersten Scharte nach dem Gipfel links unter den plattigen Südwänden über Steilgras und Schutt zurück zum Einstieg leitet. Alternativ kann über die Route auch abgeseilt werden. Mit 60m-Doppelseilen geht’s angeblich auf 2 Mal. Wahrscheinlich auch nicht schneller als der Schnellabstieg, außerdem gehört der Gipfel einfach dazu. Wenn der Grat nass oder gar verschneit ist, sicher eine sinnvolle Option.
0 Comments
Leave a Reply. |
Kategorien
Alle
Archiv
Januar 2026
|