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Heimgarten, Estergebirge, 1791m, N-Flanke „Dornröschen“ WI3/M3, 5 SL & „Zwergentanz“ WI4/M4-5, 7 SL

30/11/2025

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„Zwergentanz“, 2. und 3. SL
Mittlerweile gibt’s eine ganze Menge an schönen Eis- und Mixedtouren im Eiskeller oberhalb der Bärenfleckhütte. Und auch früh in der Saison geht immer was, so wie heuer sogar schon Ende November. Nach einem Versuch im „Zwergentanz“ (aufgrund relativ milder Temperaturen auch in der Nacht war uns die Eisstufe in der 3. SL zu durchgeweicht für einen Vorstieg) sind wir ersatzweise dem „Dornröschen“ aufs Haupt gestiegen. Da wir trotz unseres Versuchs an der Nachbarroute immer noch als erste einstiegen und die Bedingungen hier optimal waren, standen wir so früh am Ausstieg, ...
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Blick von Antdorf auf die Zielregion
... ​dass wir noch schnell rechts zum Wandbuch der ursprünglich geplanten Route querten. Nach der schönen und gar nicht so leichten, abschließenden Mixedlänge (je nach Linie eher M5) seilten wir über den Zwergentanz ab und kletterten auch noch diese Tour; bis auf die beschriebene Eislänge alles im Vorstieg oder seilfrei. Dank der guten Absicherung waren wir dennoch zum Adventskaffee wieder daheim. Nicht zuletzt weil der Abstieg dank Kurzschi bzw. Zipfelbob recht rasant von statten ging. Schnee gerade so bis runter, oben richtig tief verschneit. Schade, dass es wieder relativ warm wird.
​Wandhöhe „Dornröschen“: Ca. 100 hm bis zum letzten Stand, statt Abseilen oder Ausstieg zum Gipfel mühsame Rechtsquerung zum WB des „Zwergentanzes“: 180 hm bis zum letzten Stand
Kletterlänge: 5 Seillängen (viel Stapfgelände), 130m Kletterlänge ("D") bzw. 7 Seillängen (davon 3 SL im Stapfgelände), 210m Kletterlänge ("Z").
Schwierigkeit: Im „Dornröschen“ momentan Stellen WI3 und M3; im „Zwergentanz“ kurz WI4 (3. SL) und M4-5 (7. SL), Rest gemütliches Eis- und Mixedgelände
​Charakter: Beides sind sehr unterhaltsame, viel begangene Winterunternehmungen, nie anhaltend schwer. Ideal am Beginn der Saison, da ordentlich abgesichert und bei vernünftigen Bedingungen nicht zu anspruchsvoll. Die Routen sind meist mit Bohrhaken an den Ständen und einigen BH dazwischen gut abgesichert. Der „Zwergentanz“ ist insgesamt deutlich anspruchsvoller und eislastiger. Bei genug Schnee kann über die Forststraße mit Schi oder Schlitten abgefahren werden. Die Lawinenlage beachten! Durch die ganzen Gräben kann schon ordentlich was runterrauschen.
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2. SL Dornröschen
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Und die 3. gleich mit
​Material: Max. 3 Zwischen-BH, weitere Absicherung ggf. mit (kurzen) Eisschrauben oder Cams. 6 Expressen und einige Bandschlingen. Wir hatten einen Satz Linkcams und 4 (sehr) kurze Eisschrauben am Gurt hängen und da blieben sie auch. 60m Doppel-/Zwillingsseil nötig, wenn man abseilen will, sonst reicht ein 40m Vollseil.
Zustieg: Von Ohlstadt, Wanderparkplatz Heimgarten, etwa 730m zu Fuß, mit Schi oder, wenn’s nicht zu glatt ist, mit dem Radl zur Bärenfleckhütte, ca. 1270m. Verschiedene Möglichkeiten (vgl. AV-Karte BY9 „Estergebirge …“). So oder so etwa 1¼ bis 1½ Stunden. 
​Noch kurz weiter Richtung Heimgarten, bis man auf ca. 1340m vor einem niedrigen Jägerstand links ins breite Bachbett zwischen Heimgarten N-Flanke und Schwarzem Rain abbiegen kann. Wer über den Heimgarten aussteigen will, sollte hier sein überflüssiges Zeug deponieren. Der „Zwergentanz“ beginnt auf etwa 1400m unter zwei durch Überhänge und Eiszapfen getrennten Linksrampen etwas rechts unterhalb der markanten und gut sichtbaren Eisstufe. Der Einstieg des „Dornröschens“ befindet sich etwas höher auf etwa 1430m unter ein paar Eiszapfen, die von einer markanten Rechtsrampe hängen. Den ersten BH sieht man ganz gut von unten (am Beginn der Rechtsrampe). 
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Querung vom „Dornröschen“ zu den Zwergen
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Angekommen
​Erstbegeher: „Dornröschen“ ??? Auf jeden Fall danke fürs erschließen.
„Zwergentanz“: Ludwig Karrasch, Ronja Hammerl und Benno Gerl, Ende Dezember 2018
Route:
„Dornröschen“ (gutes Topo auf https://alpartig.com/heimgarten-1791m-dornroeschen-wi3-m3/):
1. SL: Über leichte Eisstelle gerade hinauf auf die Rechtsrampe (BH), diese rechts (BH) zu vereister Steilstufe. Über diese (BH) zu Stand in Kamin. (30m, WI2, M3, 3 BH)
​2. SL: Durch den Kamin zu dünnem Eiszapfen, rechts davon steil (1 Dübel ohne Lasche, 1 BH) hinauf in Rinne und diese zu Stand unter Kaminrinne. (10m, WI3 oder M4, 1 BH).
3. SL: Die originelle Kaminrinne (BH, M2-3) hinauf und links über Stapfgelände zum Stand (30m, M2-3, 1 BH). Am besten gleich an die 2. SL anhängen.
4. SL: Linksbogen durch Stapfgelände zu etwas steilerem Gelände. Teils an schönem Turf (BH) zu Stand unter Rippe. (30m, M2, 1 BH)
5. SL: Rechts über die Rippe in Rinne und über diese, am Schluss rechtshaltend zu Latschenstand. (30m, Stapferei, M1-2, ggf. seilfrei)
​„Zwergentanz“: (Gutes Topo (auch von zahlreichen anderen Routen da oben) auf der Facebook-Seite von Ludwig Karrasch.)
1. SL: Über leichte Eisstelle gerade hinauf auf die obere Rampe, diese links zu Stand unter Überhang (40m, WI2, M2 oder Stapfen, ggf. seilfrei)
2. SL: Linkshaltend zur Eisstufe, über diese (kurz WI 3+) und links zu Stand oder die untere Eisstufe links umgehend (WI2, M2) zum gleichen Stand. (30m, max. WI3+).
3. SL: Rechts zur senkrechten Eisstufe. BH im linken Eisloch. Gerade hinaufpickeln, Stand am linken Rand der Rinne nach ein paar abschließenden flachen Metern. (25m, WI4). Auch rechts ist etwas tiefer ein Stand.
​4. SL: Gehgelände zu Stand unter Felsstufe rechts des nächsten, flacheren Eisfalls. (30m, stapfen)
5. SL: Am linken Eisrand hinauf (momentan nur kurz WI2) und entweder links hinauf zu Latschenstand oder gleich in der Rinne bleiben und in Rechtsschleife zum Stand beim Wandbuch unter dem abschließenden Mixedwandl. (50m, WI3-)
6. SL: Etwas rechts vom Stand über Grasstufe und links über Fels zu BH. Felsig weiter zum nächsten BH und in unterhaltsamer Graskletterei (BH) zur Abschlusslatsche. Über diese zum Stand. (35m, M4-5)
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2.und 3.SL
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Powder wars nicht mehr: Peißenberg und Illing hinter der Bärenfleckhütte
​Abstieg: Vom Ausstieg 3x abseilen (der erste Abseilstand muss selbst an Latschen eingerichtet werden; 30m, 30m, 55m) oder, nachfolgende Seilschaften werden’s danken, rechts durch Latschen in ein leichtes Rinnensystem und diesem mit etwas Gespür weitgehend latschenfrei in etwa 30-40 Minuten zum Normalweg am NW-Grat, den man auf etwas über 1700m erreicht. Noch kurz auf den Gipfel oder gleich über den markierten und fast immer autobahnähnlich ausgetretenen Wanderweg zurück zum Rucksackdepot und über den Zustiegsweg ins Tal. Alternativ mit kurzer Rechtsquerung, teils aufsteigend (Ortskenntnis nötig) zum WB des „Zwergentanzes“ und diesen noch mitnehmen (4x abseilen: 50m, 55m, 55m, 40m). Dann lohnt sich der nicht ganz kurze Zustieg.
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