Habs ausprobiert. Wir starteten wegen des zu erwartenden Schifahrerandrangs (der dann nach uns auch einsetzte) und der völlig hirnlos geschalteten Staumachampel kurz vor der Schanz bei eisigen -16°C und noch im Schatten am Parkplatz des Wanderwegs zum Hochwanner kurz nach der Schanz direkt an der Loisach (die Parkbucht rechts der Straße an der Loisach ist zwar nicht ausgeräumter, der Schnee aber zusammengefahren; jenseits der Brücke Halte- bzw. Parkverbot). Nach wenigen Minuten entlang der Loisach erreichten wir die Brücke über den Häselgehrbach ... … und gleich darauf den kleinen Kessel unterhalb der ersten Steilstufe. Der Vorbau war problemlos, die Steilstufe danach ist schon relativ dick und gut kletterbar. Stand nach 35m an zwei BH ganz rechts (1. SL). Ab hier kletterten wir in strahlender Sonne, die uns bis zum Ausstieg erhalten blieb. Die Zugspitze gegenüber, die angezuckerten Bäume und glitzernde Eisformationen in allen Formen unter einem strahlend blauen Himmel: Ein Traumtag! Stressfreies Genusspickeln. Die zweite und dritte Stufe sind gut kletterbar, Stand erneut an BH nach ca. 25m (2. SL). Die vierte, kurze Stufe direkt unter der Brücke des Forstwegs zur Häselgehralpe steht auch, ist aber teilweise nass. Das Eis über die Gumpe bis zur Stufe trägt nur teilweise, also vorsichtig rangehen. Nach der Brücke kam die kurze, voll in der Morgensonne liegende fünften Stufe. Stand an Block nach ca. 30m direkt rechts vor der hohen sechsten Stufe (3. SL). Diese sah fantastisch aus und war heuer noch nicht oft geklettert worden. Das teils blumenkohlartige Eis brauchte noch etwas ausräumen und der Springbrunnen ganz unten eine geschickte Routenwahl. Die Eisformationen waren unglaublich! Viel zu früh Stand nach 30m an BH (4. SL). Dort endeten alle Begehungsspuren, obwohl es noch problemlos und gut weiterging. Aber bei den Temperaturen merkt man jede Nacht. Die siebte Stufe war mittig noch nass, am Rand aber schön und trocken kletterbar. ca. 45m, Stand an BH. Die sehr kurze achte Stufe steht zwar schön, aber das Eis über die Gumpe war nur für leichte tragend, und auch für die dann am Ringhaken vor der letzten Gumpe Schluss. Die sah noch aus wie ein Whirlpool. Somit beendeten wir den Eisspaziergang hier, querten auf einer Rampe unter einer senkrechten Felsstufe links hinaus und folgten einem Rücken zur Lichtung der Häselgehralp, überquerten den hier noch offenen Häselgehrbach und erreichten nach wenigen Minuten den Forstweg, der uns schnell und ohne Abseilerei zurück zum Ausgangspunkt brachte. Immer wieder schön. Supertour an einem Prachttag!
0 Kommentare
Antwort hinterlassen |
Kategorien
Alle
Archiv
Januar 2026
|