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Gorges du Verdon, Provenzalische Alpen, ca. 1050m, Sektor Belvédère de la Carelle „Chlorochose“, 6; 8 SL

26/8/2025

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Runter damit! Typischer Beginn einer Klettertour im Verdon.
Nach unserem Zwischenstopp am Aneto im Pyrenäenhauptkamm setzten wir unsere Rundreise über Andorra fort. Entlang der Hauptstraße reihen sich in endloser Zahl Tankstellen, Zollfrei-Shops und Retortenskigebiete aneinander. Am Port d’Envalira, mit 2408m der höchste Straßenpass der Pyrenäen, schalteten wir eine kurze MTB-Tour zwischen, bevor es über die französischen Vorpyrenäen hinaus nach Carcassonne und am Mittelmeer entlang Richtung Marseilles und wieder hinauf in die provençalischen Alpen ging.
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Blick noch vor Sonnenaufgang in die Schlucht
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Am ersten Abseilstand kommt die Sonne daher.
​Charakter: Auch so ein Verdon-Klassiker in bestem, teilweise aber abgegriffenem Fels. Aber das weiß man ja vorher, wenn man in eine der älteren Touren der Schlucht einsteigt. Mit etwas Magnesium an den Fingern kein Problem. Die mittlerweile plaisirartige Absicherung der Route und die kurzen, überschaubaren Seillängen tun ein Übriges. Die Bewertung empfanden wir weder besonders streng noch bekommt man die Tour nachgeworfen. In den zahlreichen Rissen, die die Route bietet – beispielsweise in der vorletzten Seillänge - darf man schon hinlangen. Angst vor dem Abseilen muss man sich wegen des anschließenden Raufkletterns aber auch nicht machen, ...
... im Gegenteil, schon während der Abseilerei über Teile der Route steigt die Vorfreude beim Anblick der schönen Felsstrukturen. Außerdem wird die Wand gleich deutlich geneigter, wenn man erst einmal mitten drin hängt. Hat man den Schwierigkeitsgrad bei uns daheim in den nördlichen Kalkalpen sicher im Vorstieg drauf, wird man hoch über dem Verdon auch nicht zum Fraß der Geier. Von den vielen verdontypischen Quergängen ließen die Erstbegeher in dieser Linie auch die Finger. Dafür findet man statt Tropflochfels eher mal Risse.
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2. Abseillänge
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3. Abseillänge
​Zustieg: Von la Palud im Uhrzeigersinn knapp 6km auf der Route des Crêtes bis zum großen Parkplatz am Belvédère de la Carelle (mit Schild angeschrieben), ca. 1040m. Etwas zurück auf der Straße, bis ein paar Meter nach der Haarnadelkurve ein breiter Weg Richtung NO zieht. Wenn man am Schluchtrand angekommen ist, noch ein paar Meter in gleicher Richtung dem gähnenden Abgrund entlang, bis man an einem massiven Kettenstand ankommt. Betonierter Startpunkt, „Dalles Grises“ in Rot angeschrieben. 5 Minuten Zugang. Auf einer der diversen Abseilpisten 3-4x 35-45m zum Waldgürtel „Jardin des Ecureuils“ abseilen. 
​Irgendein Abseilstand findet sich bei der Routendichte immer, sollte man die Abseilpiste mal verfehlen. Wir seilten 55, 55 und 32m ab. Die Tour beginnt etwa am tiefsten Punkt der Wand, direkt unter einer markanten Rissverschneidung und ist blau angeschrieben („Chlorocose“).
Wandhöhe: ca. 140m zum Ausstieg direkt an der ersten Abseilstelle
Kletterlänge: ca. 170m
Schwierigkeit: Anhaltend im 5. und unteren 6 Grad. Insgesamt eine der leichtesten Routen im Abseilbereich; kam uns etwas leichter und weniger abgegriffen vor, als die benachbarte „Dalles Grises“.
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Runter in den Jardin
​Material: Übliche Kletterausrüstung, 50-60m Doppelseil und 12 Expressen (wer SL zusammenfassen und dennoch alle BH klinken möchte braucht mehr). Klemmzeug ist nicht nötig, da die Tour plaisirähnlich abgesichert ist. Alle Stände sind mit mindestens zwei BH eingerichtet. Helm!
Route: Wer über ein paar grundlegende Französischkenntnisse verfügt, findet im Kletterführer Le Verdon 2022 (Editions Nota Bene) ein gutes Fototopo samt Wandbild und Zustieg. 
​Die Tour ist mit Expressankern. Im Topo gibt es keine Längenangaben und wir merkten sie uns auch nicht. Aber es ist keine Länge über 30m, gelegentlich auch deutlich kürzer. Wir kamen am Ende auf 5 SL. Eine gute Beschreibung mit Längenangaben findet man auf https://www.camptocamp.org/routes/270733/fr/verdon-escales-carelle-amont-chlorochose.
Erstbegeher: M. & C. Guyomar, 1976; damit eine der älteren Touren dort.
Rückweg: Extrem kurz (wenn man die Abbruchkante der Schlucht erst mal wieder erreicht hat), wie Zustieg. 
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