„Nimm mi“ bietet wunderbare, steile bis überhängende aber meist griffige Kletterei durch den unten gelben Wandbereich. Ähnlich, aber minimal leichter ist „Block Basta“. Hier bildet die 2. SL mit einem links ansteigenden Schuppenquergang ein Geierwand Highlight. Zustieg: Von Haiming Richtung Simmering, über die Innbrücke (663m)und beim Raftingcenter rechts zu den nahen Parkplätzen direkt am Inn (gebührenpflichtig). Ein paar Meter flussabwärts, bis bei einem Wegweiser („Haiminger Klettergarten/Klettersteig; Geierwand“) links der Weg über die Autobahn führt. Auf der anderen Seite rechts des Steinfangnetzes bei Wegweiser „Klettersteig“ geradeaus in den Wald und steil hinauf. Bei Verzweigung links zur markanten Felsplatte mit dem Haiminger Klettergarten, ca. 740m.
Schwierigkeit: Die drei kurzen unteren Routen recht anhaltend um 6, wobei uns die „Flamme des Südens“ am leichtesten und „Nimm mi“ am schwierigsten erschien. „Little King“: Stellen 5, meist leichter. Material: Absicherung perfekt, danke an die Erstbegeher! 60m Doppelseile, 12-15 Expressen. Es stecken genug Zwischenbohrhaken in relativ kurzen Abständen, so dass Klemmzeug nicht nötig ist. Ansonsten reicht die übliche Kletterausrüstung. Route: Bewertung und Linienführung im Topo (alle Routen in einem Topo plus noch eine) auf https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/rampensau-little-king-geierwand/ treffen die Wirklichkeit gut. Die 1. SL in „Nimm mi“ geht wohl eher Richtung 7-. Erstbegeher: Kurt Bubik und sein Team, 2023/2024; teilweise auch früher. Abstieg: Fast alle Stände sind zwar zum Abseilen eingerichtet, aber im Interesse nachfolgender Seilschaften sollte man die eingerichtete Abseilpiste benutzen und nicht über die „Little King“ abseilen. Durch die vielen Bänder und leichteren Passagen würde man gerade unten viel zu viel loses Zeug der Schwerkraft übergeben. Die drei Routen im unteren Bereich enden nach 2-3 SL alle am gleichen Stand. 60m Abseilen und man steht wieder am Einstieg.
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November 2025
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