Kann alternativ vom Zustiegsweg über die Steigspuren des „Notabstiegs“ eisenfrei erreicht werden. Bank am Beginn der SO-Kante. Kletterlänge: jeweils ca. 45-50m auf je 2 SL (natürlich auch gut in einer SL machbar), Wandhöhe etwa 35 hm zum Gipfelkreuz. Schwierigkeit: In der schöneren SO-Kante in einer kurzen SL anhaltend 5, Stelle 5+, dann Gras und Schrofen. Die unlohnende Westwand bietet anfangs ein paar nette Klettermeter, bald aber folgt eher brüchiger Fels, steile Schrofen und Latschen. Wir haben’s uns halt der Vollständigkeit halber angeschaut, auch weil das Wetter doch etwas länger hielt, als vorhergesagt. Material: Übliche Kletterausrüstung, 60m Halbseil (doppelt genommen); für die gut abgesicherte SO-Kante reichen 7 Expressen. In der W-Wand steckt deutlich weniger, so dass auch ein paar alpine Expressen nötig sind und ein paar mittlere Cams. Kletterschuhe sind nicht unbedingt nötig, aber angenehm, Helm! Der Klettersteig ist teilweise steil, ggf. Klettersteigset sinnvoll. Route: Foto und Beschreibung im Panico Kletterführer „Ammergauer Alpen“. Ergänzungen: SO-Kante: 1. SL: Vom Bankerl den Haken (Klebhaken, Expressanker, NH) folgend steil zu Kettenstand mit Abseilkarabiner auf Absatz (20m, ca. 7 ZH, 5+) 2. SL: Erst gerade, dann bei BH links unter Überhang in Schrofenrinne, diese hinauf und rechts zum Kreuz mit Buch; BH (25m, ca. 2 ZH, 3) W-Wand: 1. SL: Am Klettersteig die Querung zurück bis zu deren höchsten Punkt, 2 geklebte SH. Über plattigen Fels (4, 2 BH) zu kleinem Bauch und rechts zu Stand an zwei schlechten NH (20m, 2 BH, 4) 2. SL: Links über kleinen, etwas splittrigen Überhang (4+) und zunehmend brüchig und schrofig, am Schluss durch die Latschen zum Gipfel, BH (30m, 1 BH, 4+) Abstieg: Vom Gipfelkreuz 5m absteigen. Am Gipfelblock unterhalb des Kreuzes Abseilstand mit Kette und Abseilkarabiner. Achtung: exakt 30m zum Bankerl am Einstieg, ggf. auf 2x abseilen. Entweder über den teils schrofigen und abschüssigen Notabstieg zurück zur Piste oder den ganz netten Fingersteig weitere 100hm erst plattig, dann steil und am Schluss gesucht quer (vorher weiterer Notausstieg) zum Täfelekopf, 1645m. Auf der anderen Seite auf einem Weg hinunter zur Piste (1630m), flach durchs Grüble zurück zum Abzweig des Zustiegswegs und in wenigen Minuten zum Radl. Gepflegtes Bergabrollen ohne Gegenanstieg.
0 Comments
Leave a Reply. |
Kategorien
Alle
Archiv
Juli 2026
|