… d.h. jetzt im Früherbst liegt die Wand oberhalb der 1. SL ab Sonnenaufgang noch etwa zwei Stunden in der Sonne. Die lohnendste Tour der Wand. Mit 60m-Doppelseilen kann man – wen niemand nachkommt – mit 3-4 Mal abseilen mühelos den Wandfuß erreichen und eine zweite Route dranhängen. Zustieg: Vom Hahntennjoch, 1894m, in 30-45 Minuten über den markierten Wanderweg Richtung Anhalter Hütte ins Steinjöchle, 2198m. Eventuell Rucksackdepot. Auf dem Hüttenweg gut gesichert durch das jenseitige Wandl ins oberste Steinkarle und auf Steigspur durch Schutt leicht fallend immer unter den Wänden zu den Einstiegen queren. Die Routen sind bzw. waren angeschrieben. Koordinaten Dir. N-Wand Einstieg: 2139m N47° 17,754‘ E10° 39,663‘ Wandhöhe: ca. 140hm (bis zum Ende der Schwierigkeiten), weitere120hm folgen im Schrofengelände (je nach Linie max. 3) bis zum Gipfel. Kletterlänge: ca. 180m bis zum Ende der 6. SL, dann noch ein ordentliches Stück Gras, Schrofen und Aufschwünge (je nach Linie max. 3) bis zum Gipfel. Erstbegeher: Raich, Bauer, Penz und andere, 1968 Route: sehr genaues Topo (auch für die benachbarte, etwas leichtere aber weniger lohnende „Terrassenwanderung“) unter https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/direkte-nordwand-falscher-kogel/ (der hier als „extrem brüchig“ bezeichnete Ausstieg bietet seilfrei gegangen ganz nette Kletterei und ist höchstens leicht brüchig) bzw. im Panico Führer „Lechtaler Alpen“. Der Rechtsquergang in der 2. SL ist sehr ausgeprägt und leicht, SL 4 & 5 lassen sich gut zusammenfassen, SL 6 ist vielleicht nicht 100% fest, aber bei vorausschauendem Kletterstil eigentlich nicht als brüchig zu bezeichnen. Material: 8 Expressen reichen, Friends etc. lassen sich kaum einsetzen und sind aufgrund der guten Absicherung auch nicht wirklich nötig. Ansonsten die übliche Alpinkletterausrüstung und 50-60m (Doppel)-Seil(e). Abstieg: Vom Gipfel steiler aber leichter Fußabstieg über den ostseitigen Wanderweg zum Steinjöchle. Rest wie Aufstieg. Auf genau 2000m befindet ragt ein 15m hoher Turm aus dem Latschendickicht und bietet auf der Südseite schöne Kletterei in allerbestem Fels. Bisher nur toprope, 2-3 Linien, 4 und 6).
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Januar 2026
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