Coste dell’Anglone (Vorbau), Gardaseeberge, ca. 250m, E-Wand “Traversi Perversi”, 7- (6+ obl.)/5 SL26/12/2025
Ausgangspunkt: Arco, 96m oder Ceniga, 113m Zustieg: Vom Parkplatz am Schwimmbad beim Camping Arco am besten mit dem Radl unter der San Paolo Wand durch bis zur Ponte Romano, 107m oder vom zentralen Parkplatz in Ceniga in wenigen Minuten durch den Ort zur selben Brücke über die Sarca. Noch ein paar Meter dem Fluss entlang, hinauf nach Maso Lizone und übe den beschilderten Sentiero Scaloni bis kurz unter den Felsen links ein Weg zum Klettergarten abzweigt. Dort ggf. Materialdepot (ca. 10-15 Minuten ab der Brücke). Nun links zum Klettergarten und zum Einstieg ganz rechts (rot angeschrieben). Wandhöhe: bestenfalls 90m Kletterlänge: 130m auf 5 SL Schwierigkeit: 2 Stellen 7- (A0 möglich), ansonsten recht anhaltend im 5 und 6. Grad Material: Übliche Kletterausrüstung, 50m (Doppel)seil, 14 Expressen (davon ein paar verlängerbare). Klemmzeug aufgrund sehr guter Absicherung überflüssig. Route/Topo: Gutes Topo auf https://www.bergsteigen.com/touren/klettern/traversi-perversi-coste-dell-anglone/. Auch im Filippi-Führer „Hohe Wände bei Arco Vol. 1“ ist die Tour enthalten. Aus der Feder des Erstbegehers sogar. Ergänzungen: 1. SL: Am Einstieg läuft man schnell vorbei: Gleich am Beginn des Klettergartens ganz rechts. Rot angeschrieben, aber wenig auffallend, da zwei kreuz und quer daneben verlaufende Routen wesentlich deutlicher angeschrieben sind. Die ersten Meter sind teils unangenehm abgegriffen, nach dem Umlenker teils erdig und auf dem Band botanische Linksquerung. 2. SL: Rauer, sinterähnlicher Fels, Schlüsselstelle gleich vom Stand weg. Ab der Querung gutmütige Kletterei. Nicht von den etwas seltsamen Haken einer querenden Technoroute irritieren lassen. 3. SL: Teils ordentlich fallend um einen Pfeiler. Hier kreuzt die „Nonna Evelina. Wenn man meint man ist schon weit genug abgeklettert steigt man besser noch ein Stück ab. Vielleicht hat mal wer ein Messer dabei und schneidet die Wäscheleine dort raus! SL 2 & 2 könnte man gut zusammenfassen, wäre aber fototechnisch schade. Für Vor- und Nachsteiger gleiche Fallhöhe. 4. SL: Wunderbare, gebogene Sinterverschneidung, bei der man von einem ohhh ins nächste wow klettert. Plattige Querung zum Stand weit rechts, fast im Wald. Wenn man den rechts liegen lässt, gleich den 1. ZH der letzten SL anklettern. 5. SL: Bunter Fels und dann leider Wald. Erstbegeher: D. Filippi & L. Pilati (2012) Abstieg: Vom Ausstieg ein paar Meter zum Sentiero Scaloni hinauf und über diesen in wenigen Minuten zurück zum Einstieg und ins Tal.
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