Die geringe Schneemenge, noch dazu von teils schlechter Qualität und geringer Stabilität (das heuer so vielgenannte Altschneeproblem) ließ uns gerne auf diese relativ harmlosen Buckel ausweichen. Talort: Aus dem Etschtal von Trento ins Valsugana. Bei Pergine, kurz vor dem wunderbar gelegenen Lago di Caldonazzo geht es dann auf schmaler und kurvenreicher Straße hinauf nach Vignola und weiter Richtung Schigebiet Panarotta 2000. Kurz vor dem höchsten Punkt der Straße nimmt man auf 1650m die Abzweigung links abwärts zur Malga Montagna Granda (1570m) und weiter bis zu einem kleinen Parkplatz beim nächsten Lift („Rigolor“, 1510m). Route: Vom Parkplatz einfach der Piste rechts (westlich) des Lifts und bei einer Verzweigung links unter dem Lift durch und östlich davon entweder über die teils steile Piste zur Bergstation auf 1925m und über den Westrücken zum völlig verbauten Gipfel. Kann über den steilen NW-Hang auch direkt erreicht werden. Abfahrt entlang der Aufstiegsroute und, weil‘s so nur 500hm sind, am besten am Parkplatz oder bei der Verzweigung auf 1640m noch einmal anfellen und über die westliche (rechte) Piste hinauf zur etwas höheren Erhebung östlich der Cima Storta. Der ganze Grat ist von Stellungen aus dem 1. Weltkrieg durchzogen. Auch hier Abfahrt entlang der Aufstiegsroute. Von der Alm lässt sich die dortige Piste samt der eigentlichen Cima Storta (1870m) auch noch mitnehmen. Je nachdem kommen so 500, 910 oder 1210hm zusammen. Material: Übliche Schitourenausrüstung mit Harscheisen falls die steilen Pisten in der Früh noch hart sind. Schwierigkeit: Relativ einfache Tour über eine teils steile Piste aufweist. Überwiegend Pistengelände, daher erst im Frühling lohnend (und erlaubt), wenn der Pistenbetrieb bereits eingestellt wurde. Weitere Informationen: Die diversen Routen lassen sich mit der Standardkarte von Alpenvereinaktiv gut nachvollziehen.
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Juli 2026
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