… ordentlich Abstand zu Steinen zu halten, denn dort war der Schnee schnell faul, so dass man unvermittelt bis über die Knie im grundlosen Sulz stand. Aus diesem Grund verzichteten wir auch auf die letzten steilen Meter zum höchsten Punkt. Charakter: Kurze, zügige und zu Beginn und im Gipfelbereich relativ steile, gletscherfreie Schitour auf den kleinen Bruder des bekannten Füela Schwarzhorns. Dementsprechend ruhiger geht es auf diesem Fastdreitausender direkt über dem Flüelapass zu, obwohl auch diese Tour landschaftlich nicht zu verachten ist. Das beginnt schon mit dem Start direkt am Schottensee und auch die etwas flachere Passage unter den wilden Wänden des Füela Schwarzhorns ist durchaus beeindruckend. Auch die diversen Möglichkeiten am Weisshorn gegenüber lassen sich gut studieren. Allerdings sind sehr sichere Lawinenverhältnisse für diesen Aufstieg nötig, andererseits schadet es nicht, wenn bei Hartschnee Harsch- und Leichtsteigeisen im Rucksack sind. Ansonsten übliche Schitourenausrüstung. Ausgangspunkt: Wenige Parkmöglichkeiten entlang der Straße direkt am Südostende des Schottensees am Flüelapass, 2374m. Route: Vom See über den zunehmend steileren NO-Hang leicht linkshaltend unter P. 2705 durch in flacheres Gelände. Rechtshaltend an einem kleinen See vorbei über kuppiertes Gelände unter der Nordwand des Füela Schwarzhorns entlang Richtung Chli Schwarzhorns ansteigen. Rechts unter dessen Gipfel durch und am Schluss wieder steiler in die Scharte zwischen dem südlichen Vorgipfel, 2914m (laut GPS) und dem Ostgrat. Zu diesem queren, den man bei einem Felskopf (ca. 2930m) erreicht. Über den Grat so hoch wie möglich mit Schi, die letzten Meter ggf. stapfend. Auf die letzten Meter verzichteten wir aufgrund des sehr faulen Schnees. Abfahrt: Entlang der Aufstiegsroute oder, bei genug und sicherem Schnee, bereits nördlich des Seeleins bei P. 2705 direkt zur Passstraße.
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Juli 2026
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