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Biberkopf, Allgäuer, 2599m, SW-Wand „Panoramix“, 8 SL/6

12/7/2025

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Herrlich strukturierte Platten in der letzten SL
Charakter: Zwar keine Nordwand, aber aufgrund der südwestseitigen Lage und des relativ hohen Einstiegs ein gutes Ziel für heiße Sommertage (für Frühaufsteher) oder für Langschläfer an einem schönen Herbsttag mit viel Sonne ab Mittag. Herrliche Plattenkletterei in meist sehr schönem, rauen Fels, aber das wussten wir schon von unserer 10 Begehung der Route vor 28 Jahren. Natürlich gibt’s ein paar schuttbedeckte Bänder zwischen den Plattenstockwerken und ein paar hohle Schuppen trifft man auch, aber bei einem halbwegs umsichtigen Kletterstil ein echtes Kletterver-gnügen mit dem Highlight in der letzten SL. 
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Start in Lechleiten
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Lechleiten und Warth
​Da kaum Gemüse in der Wand ist trocknet die Route nach Regen schnell wieder ab. Bei schönem Wetter kann man aus der Route und am Gipfel sowieso das namengebende Panorama genießen. Die Route ist überwiegend mit BH, ein paar NH und einem Fixkeil in weiteren Abständen abgesichert, der Rest kann meist gut mobil erfolgen. In den recht plattigen Passagen im unteren Teil muss aber schon mal sicher vom Haken weggeklettert werden, auch mal etliche Meter ohne Sicherungsmöglichkeit. Alle Stände sind mit 2 BH ausgestattet, allerdings mit verzinktem Material, wie es zur Zeit der Erstbegehung nicht unüblich war. 
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Ungefährer Routenverlauf
​Je nach Witterungsexposition schauen einige der Cassin-BH noch wie neu aus, andere sind schon gut braun. Schwierig zu sagen, was die nach fast 40 Jahren noch taugen. Der Zustieg ist übrigens bei weitem nicht so mühsam wie oft beschrieben, bei geschickter Linienwahl sind nur die letzten Meter im munter rutschenden Schutt zurückzulegen. Zur rechten Zeit beeindruckende Blumenvielfalt. Auch der Abstieg von Bayerns südlichstem ordentlichen Gipfel ist für sichere Geher gut machbar: rot markiert, an ein paar Stellen drahtseilversichert, gelegentlich muss im 1. Grad geklettert werden. Früh oder spät im Jahr kann Schnee in ein paar schattseitigen Passagen durchaus Probleme bereiten.
​Zustieg: Von Lechleiten, 1539m, über den markierten und bezeichneten Wanderweg ohne Flachstücke  zur ehemaligen Hundskopfalpe, 2019m. Dort wo der Weg in den steilen Grashang (am hohen Gehren; ca. 1h, 2067m, N47°16’11,8‘‘/E10°13’18,5‘‘) zieht, rechts ab, an einem Moos entlang und über Gras und Blöcke weiter queren, bis man auf steilen Grashängen weglos möglichst hoch unter die zentrale Plattenwand steigen kann. Erst am Schluss mühsamer Schutt, ansonsten gut gehbar. Ziel ist ein unten weißer, oben grauer Plattenpfeiler, der auf der hier hellen Plattenwand aufliegt. Am rechten Rand durch eine Schlucht oder über leichte Platten links davon zu Schuttabsatz.
Einstieg bei NH mit ein paar alten Schlingen. 2366m, N47°16’12,4‘‘/E10°13’45,1‘‘, weitere 30-40 Minuten. Keinerlei Wegspuren, Steinmanndln o.ä.
Wandhöhe: ca. 230m
Kletterlänge: ca. 295m auf 8 Seillängen
Schwierigkeit: Anhaltend im 4. und 5. Grad, zwei kurze Stellen 6 (Überhang, keine Platten), nur auf den Bändern zwischen den Plattenwänden deutlich leichter. E 2, relativ selten begangen.
​Material: 2 BH an den Ständen, bis zu 7 Zwischen-BH pro SL; Rest mobil, je nachdem, wie gut weitere Zwischensicherungen mit Cams unterzubringen sind (Satz Linkcams reichte uns). Zusätzlich zur normalen Alpinkletterausrüstung 60m-Seil(e), Cams/Friends (s.o.), 8-10 Express, Stöcke und stabile Schuhe für Zu- und Abstieg. AV-Karte 3/2 Lechtaler Alpen – Arlberggebiet; Panico Kletterführer Vorarlberg
Erstbegeher: P. Henrichs & A. Keßler, 1995.
​Abstieg: Vom letzten Stand In wenigen Minuten zum sichtbaren Kreuz und über den markierten Normalweg in westlicher Richtung zur Schulter, 2300m. Teils versichert, teils leichte Kletterei. Achtung bei Schnee: der Weg verläuft teilweise schattseitig. Von der Westschulter führt der Weg über die steilen Grashänge der Gehre zurück zur Hundskopfalpe. Weiter über den Zustiegsweg.
Route: Ergänzungen und Korrekturen zum Panico-Topo:
1. SL: Über helle Platten gerade zu BH und weiter auf Band am Ende des hellen Bereichs. Stand an 2 BH. (30m, anhaltend 3, 1 BH)
2. SL: Gerade durch nun dunkelgraue Platten, über kleine Schichtstufe und immer leicht rechtshaltend auf schmales Band. Horizontal rechts, über Platte hinauf zu weiterem schmalen Band, wieder rechts und hinauf zu Stand an 2 BH. (45m, anhaltend 5, 7 BH)
3. SL: Rechtshaltend über leichten Fels (3) zu hoher Schichtstufe. Bei BH über einen ersten schwarzen Überhang (6-), über Platte (ggf. kleiner Cam) links zu zweitem schwarzen Überhang (BH über der Überhangkante) und an nicht ganz zuverlässigen Griffen darüber. Über schöne, rissdurchzogene Platten (NH, 4-) zu Stand an 2 BH links einer halbrunden Einbuchtung. (35m, 6, 2 BH, 1 NH)​
​4. SL Über herrliche, rissdurchzogene Platten immer leicht rechts (4, BH, wackelnder NH, BH) zu vertikaler Schichtstufe. Über diese (5-, BH) und rechts zu hellgrauer Verschneidung. Durch diese (4) und an der rechten Kante (BH) zu Stand an 2 BH. (45m, 5-; 4 BH, 1 NH)
5. SL: Im Rechtsbogen über strukturierte Platten (4, 3 BH) zu abschüssigem Band unter Schichtstufe. Rechtsquerung und bei BH über Schwachstelle (3) zu Stand auf großem Band an 2 BH. (35m, 4, 4 BH)
6. SL: Erst ein paar Meter hinauf und rechts zu BH in Platte. Weitere Rechtsquerung auf Band zu Stand an NH und BH an der ersten markanten vertikalen Schichtstufe. (30m, 1, 1 BH)
​7. SL: Über strukturierte, rissdurchzogene, unten hellgraue Platten (je nach Linie bis 4+, 1 NH mit Schlinge, 1 BH) gerade hinauf zu Stand an 2 BH bei schon vom 6. Stand sichtbaren Wandbuch. Leider ohne Deckel und deshalb abgesoffen. (25m, 4/4+, 1 NH, 1 BH)
8. SL: Schönste SL! Über zunehmend steilere, herrlich strukturierte Platten entweder relativ gerade hinauf zu angelehntem Plattenpfeiler (5+, selbst abzusichern) oder etwas rechts zu Fixkeil und weiter leicht rechts zu BH und gerade zu Band rechts des Plattenpfeilers (5-). Über Platte (5-, BH) zu strukturiertem Fels und an teils hohlen Griffen (4+) zu Stand an 2 BH am Gipfelgrat. (40m, 5-/5+, KK, 2 BH)
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