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Parete di Pezol, Gardaseeberge, 721m, S-Wand „Sulle Pance del Pezol”, 12 SL/7 bzw. 6/A0

27/12/2025

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Im langen, leichten Quergang der 5. SL
​Auf jeden Fall die längste und botanikfreieste Tour am Pezol und wohl auch die schönste. Top und Flop liegen hier nah beinander. Die Felsqualität ist durchgehend gut bis sehr gut, teilweise phantastisch. Die Länge der Tour kommt durch die vielen Quergänge zustande, die sich aber allesamt logisch ergeben und entweder leichten Fels oder perfekte Absicherung bieten. Davor muss man also keine Angst haben. Funfact: nach der 5. SL steht man etwa 30m über dem Einstieg der Nachbarroute rechts („Dante …“). Wenn man also quergangsmüde ist, könnte man den Abseilstand hier nutzen. 
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Bereifte Blätter beim Zustieg erinnern an die Jahreszeit

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Cima Capi, Gardaseeberge, ca. 500 m, S-Wand “Settimo Cielo”, 5 SL, 6-; “Regina del Lago”, 4 SL, 6+

26/12/2025

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Herrlicher Kletterei in der 3. SL der „Settimo Cielo“
Im untersten Val di Ledro, gleich nach dem langen Tunnel der Straße Riva-Molina/Lago di Ledro (Parkmöglichkeit links der Straße, gleich nach der Abzweigung nach Pregasina), gibt es in den wenig grimmigen Südwänden der Cima Capi mittlerweile zahlreiche Sektoren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Routen im 5. und 6. UIAA-Grad, man findet jede Menge Klettergärten, aber auch kürzere Mehrseillängentouren. Die Absicherung ist meist gut bis sehr gut und überwiegend mit BH. Da die Sektoren oft übereinander liegen, lassen sich etliche Routen ohne Zwischenabstieg aneinanderreihen. 
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Frischer Start in Arco

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Coste dell’Anglone (Vorbau), Gardaseeberge, ca. 250m, E-Wand “Traversi Perversi”, 7- (6+ obl.)/5 SL

26/12/2025

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3. SL: Herzstück der Tour mit der teils fallenden Querung im Nachmittagslicht
​Charakter: Geringe Wandhöhe und viele Klettermeter kann nur eins bedeuten: viele, lange Quergänge. Und genau so ist es. Allein der Routenname spricht schon Bände. Aber eins muss man gleich sagen: pervers ist der Quergang auf keinen Fall. Wenn man die zum Klettergarten gehörige und deshalb unten glatte und abgekletterte und oben erdige und teils botanische 1. SL mal hinter sich hat, sind dem Klettergenuss keine Grenzen mehr gesetzt: es folgt einfach nur phantastische Kletterei in bestem Fels bis zum letzten Zug. In der kalten Jahreszeit wegen der ostseitigen und niedrigen Lage leider schnell im Schatten. Aufgrund der Kürze entweder als Zustieg zum oberen Wandteil benutzbar oder als zweite Tour.
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Einstieg, schwach angeschrieben

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Monte Brione, Gardaseeberge, ca. 300 m, NW-Wand „Giopia“, 6/A2; 5 SL

25/12/2025

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Dachseillänge
Absolut empfehlenswerte, sehr gut abgesicherte Technoplaisirtour durch ein fast waagrechtes 12m-Dachl (wer das wohl ausgemessen hat)? Man schaukelt sich höchst vergnüglich mit 60m Luft unter dem Hintern hoch über den Häusern von Grotta der Dachkante entgegen. Durch die üppige Absicherung und dank der Erfindung verstellbarer Standplatzschlingen ist der Kraftaufwand erstaunlich gering. Auch die nervliche Anspannung ist kaum gegeben, da man sich hier – 
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Winter oberhalb Arco, ab unters Dach!

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Il Palon, Gardaseeberge, 2090m

24/12/2025

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Unpräparierte Piste von La Cuna zum Palon
Pünktlich zum Heiligen Abend kam ein Wetterstürzchen und brachte etwa 5-10cm Neuschnee mit. Also wurde die Weihnachtskletterei kurz unterbrochen, die Schi hervorgekramt und die Schneeketten gesucht. Bei Regen gings vom Sarcatal über Drena und Cavedine hinauf nach Lagolò. Dort, auf knapp 1000m, schneite es schon kräftig und bald darauf waren die Straßen weiß. Kurz vor dem Monte Bondone war dann ohne Allrad Schluss und zur Steigerung der Weihnachtsgefühle durften die Ketten montiert werden. 
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Wie immer: planlos und falsch aber effektiv.

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Monte Baone, Gardaseeberge, 480 m, O-Wand „La Lumaca“, 6-, "Via Edera", 6 oder 5 (je nach Variante), „Via Guide Alpine“, 6-, „Metamorfosi“, 6-, „Via del 92° Congresso“, 3; 4-7 SL

23/12/2025

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„La Lumaca“, 3. SL
Auf zwei Tage verteilt (deshalb unterschiedliches Wetter auf den Fotos) schauten wir uns sechs Routen an diesem schön gelegenen, relativ neu erschlossenen Mehrseillängen- und Klettergarten-gebiet auf der Ostseite des Monte Baone direkt über Arco an. Auch ein paar kurze Rissklassiker zum selbst absichern und gruseln findet man hier (Parete Lomego). Links um die Ecke befinden sich auf der Südseite des Massivs die altbekannten und mittlerweile spiegelglatt polierten Baoneplatten. ​Die genannten Touren haben bis auf die „Congresso“ am Gipfelgrat alle eine ähnliche Charakteristik: 
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Auffahrt durch den großen Olivenhain

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San Paolo, Gardaseeberge, ca. 250 m, O-Wand (Placconata) "La Trappola", 7+ (7- obl.), 4-7 SL

22/12/2025

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Eine Platte, Riss: der Nachsteiger hat leicht piazen
Ganz rechts im Bereich „Placconata“, dort wo die Platten am kompaktesten und steilsten sind, befindet sich mit „der Falle“ die vielleicht schönste aller Touren in diesem an die Sonnenplatten erinnernden Sektor. Zu Unrecht sehr selten begangen (laut Wandbuch 2025 gerade einmal 11 Begehungen; manche San Paolo Routen haben das an einem Tag), denn die Kletterei ist abwechslungsreich, technisch anspruchsvoll und vielseitig. Risse wechseln sich ab mit Platten, langen Quergängen und Erosionsrillen. 
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Der lange Quergang der 1. SL bei schon wieder verschwindender Dezembersonne

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San Paolo, Gardaseeberge, ca. 250 m, O-Wand (Placconata) "Via Giada Kurwi", 6+ (5+ obl.), 6 SL

22/12/2025

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Raue Rillen in der 5. SL
Langsam entwickelt sich ein richtiges Netz an Routen in diesem Wandbereich, der weder von der plattigen Felsstruktur noch von der Lage her zum Colodri oder zum Felsriegel von San Paolo passt. Irgendwie dazwischen. Auch von der Besucherfrequenz: bisher waren wir immer allein in dieser Ecke, auch wenn sich nebenan die Finger der Vorsteiger in den Wadeln der Nachsteiger festkrallen konnten. Die teilweise botanisch wirkende Plattenflucht haut einen auf den ersten Blick rein optisch nicht vom Hocker …
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Markierung am Zustiegsweg

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Parete dell’Ir, Gardaseeberge, ca. 500m, S-Wand „Via dell’Incontro”, 9 SL/6+

21/12/2025

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Der Quergang aller Quergänge (7. SL bzw. 2. im oberen Teil)
Tropflochpassagen, versinterter Fels in allen Farben und großgriffige Überhänge machen die Touren an der Parete dell'Ir im Allgemeinen und die „Incontro“ im Besonderen zum schönsten, was man so klettern kann! Allein schon der Blick aus dem genialen Sinterquergang im oberen Teil auf das Sarcatal und den See lassen einen vor lauter schauen fast schon das klettern bzw. sichern vergessen. Wieder mal ein Paradebeispiel dafür, wie man mit viel Gefühl für eine ideale Linie und dafür nur mit einer Handvoll Bohrhaken eine absolut geniale Linie ins Gemäuer zaubern kann. Vor allem, wenn man sich vorher 9 SL durchs Gestrüpp gewurstelt hat.
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Unterer Einstieg

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Parete di Pezol, Gardaseeberge, 721m, SW-Wand „Cresta del Pezol”, 9 SL/5+

21/12/2025

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Bereits beim Zustieg herrlicher Blick zum See - das beste an der ganzen Tour
Vermutlich die leichteste Tour am Pezol und wohl auch in und um Arco eine der leichteren Linien; dafür aber auch die mit Abstand unlohnendste Route. Die Felsqualität ist nicht überall überzeugend, und dort wo es dann mal nach Klettern ausschaut, quert die Route durch Wald und sonstige Botanik um nur ja nicht für zu viel Felskontakt zu sorgen. Es würde einen nicht wundern, in den Gehpassagen auf trittsichere Schwammerlsucher zu treffen. Erstbegangen wurde die Tour 2017 von Giovanni Brighente und seinen Spezln, die uns mittlerweile schon ein paar Mal in die Botanik gelockt haben. 
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Talkessel von Arco; nur ganz oben ist etwas Winter

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Leonhardstein, Bayerische Voralpen, 1452m, S-Wand „Für Andi (mit Kamin- & W-Kantenausstieg)“ 7-/7, 9 SL

19/12/2025

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Kaminvariante zum Westgrat; durchaus lohnend, wenn's trocken ist
Weihnachten naht, und zuverlässig, wie fast jedes Jahr, wandern Schi, Steigeisen und Eisschrauben wieder nach hinten im Ausrüstungslager und das Kletterzeug nach vorne. Nach ein paar wirklich guten Powdertouren im November, ein paar Schitouren mit Bruchharsch und prügelhartem Schnee im Dezember, drängte sich angesichts der milden Temperaturen in den Südwänden dieser Tausch förmlich auf. Wir starteten nach der Arbeit am frühen Nachmittag per MTB am Parkplatz „Klamm“ (830m), wo tatsächlich noch eine dünne, aber immer noch geschlossene Schneeecke lag. 
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Wenigstens im Tal ist Winter.

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