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Einer der großen klassischen Durchstiege des Karwendels, zumindest damals. Auf jeden Fall die offensichtliche Linie, die auch mir schon einmal ins Auge gestochen ist, wenn man über den Großen Ahornboden zu den Engalmen radelt. Ein Blick in einen der heutigen üblichen Kletterführer und den guten alten AV-Führern offenbart, dass der Wandel der Zeit auch im Bergsport Gang und Gebe ist. Dieser zeigt sich bei der Einstellung bzgl. der Felsqualität sehr deutlich: "Herrlicher fester Kletterfels. Im oberen Teil sehr ausgesetzt. Die Durchsteigung empfiehlt sich vor allem nach längerer Schönwetterperiode, da die oberen SL und der Ausstiegskamin in nassem Zustand sehr heikel sind. Sehr empfehlenswert. Öfter begangen." vs. "Heute wird der Riss nur noch selten durchstiegen, das Gestein ist nach modernen Maßstäben etwas brüchig, dazu ist der Riss bis weit in den Sommer hinein nass. Für zuverlässige Sicherungen, auch an den Standplätzen muss überwiegend selbst gesorgt werden." |
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September 2026
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