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Heelzapfen, Lechtaler Alpen, 2518m, NO-Wand „ Ohne Heel und Tadel“, 8 SL; 7+

27/8/2026

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Unsere Zeit dort oben, an einem der ruhigsten und einsamsten Orte, die man sich vorstellen kann, sollte noch nicht vorbei sein. Spontan entschieden wir, den einen Schlechtwettertag kurzerhand einfach hinten dranzuhängen. Essen war noch genug da und damit auch Sabrina nicht verhungerte brachte uns  Andi eine frische Brotlieferung am Vortag vorbei. Nur welche Tour sollte es werden? Dreimal am selben Berg klettern wird ja auch irgendwie fad und in Anbetracht der terminlichen Verpflichtungen, die wir beide abends hatten, sollte die Tour nicht schwer und gleichzeitig lang sein. Also sprach alles für den Heelzapfen. Dort ist selbst die einfachste Tour zwar schon auch irgendwie hart, aber immerhin nur halb so lang wie gegenüber. Dennoch sollte es ein untypisch früher Start werden, den es an sich für die Tour nicht gebraucht hätte, wenn da nicht die Termine gewesen wären.

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Freispitze, Lechtaler Alpen, 2884m, S-Wand „ Schreck/Heel“, 10 SL; 6+/7-

26/8/2026

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Die Erinnerungen meines 13-Jährigen Ichs sind komplett nicht mehr existent. Also war es durchaus vertretbar, diese Tour ein zweites Mal zu klettern. Nach dem kontinuierlichem Regen am gestrigen Tag, bei dem wir zum absoluten Nichts-Tun verdammt waren (abgesehen von mit nassen Schafen kuscheln und das eigene Fahrgestell wieder irgendwie einrenken, durch den harten Schlafuntergrund), pokerten wir jedoch hoch, dass die Wand einigermaßen trocken sein wird. Bzw. genau in unserem Routenverlauf trocken sein wird.

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Freispitze, Lechtaler Alpen, 2884m, S-Wand „ Tatanga Mani“, 11 SL; 6+

24/8/2026

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Nachdem der Zustieg zur Schafgufel bzw. weiter bis ins Parseier Gries mit der Freispitze und dem Heelzapfen ja doch überall als weit bis sehr zeitintensiv beschrieben wurde, fiel die Entscheidung, bereits am Vortag zu starten. So viel vorweg: Wir waren beide positiv überrascht, wie kurzweilig der Zustieg war. Gut zugegebermaßen, wir hatten im Zustieg ordentlich beschissen. Ich bin das erste Mal schwach geworden, bei dem gerade nicht benötigten E-bike, welches daheim rumsteht. Dennoch fühlte es sich falsch an, sich mit dem Moped hochfahren zu lassen. Aber dafür ging es zu Lasten des Radlkomforts, denn das E-Bike war zu klein und auch Sabrina erhielt ein für sie zu kleines, aber dafür leichteres normales Radl. Der Gedanke war, wenn das Radl, welches hinterhergezogen wurde leichter ist, dann müsste der Akku ja weniger leisten und hebt länger? Die Physik dahinter überprüften wir nicht, aber der Akku reichte locker. Zurück zum Zustieg: Wir machten uns allerdings den Weg ab dem Radldepot an der Materialseilbahn der Memminger Hütte mühsamer als nötig...

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Gr. Koppenkarstein, Dachsteingebirge 2865m, „ Direkter SO-Pfeiler“, 8 SL; 7

15/8/2026

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Dirndl, Mütze, Koppenkarstein, … Die Auswahl ist einfach zu groß. Doch ein Beratungsgespräch später war klar, wenn die Temperaturen passen, es also nicht zu warm ist und wir folglich nicht Grillhendl spielen, dann müssen wir an den Koppenkarstein. Ein zur Tour passender Wetterbericht war schnell gefunden und somit stand das Ziel fest, zumindest für den ersten Tag. Aber alles andere ist dann ein Problem der Zukunft. 

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Roggspitze, Lechtaler Alpen, 2746m SW-Wand „Best of Rogg“, 9 SL; 6

15/8/2026

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Fels wie Blätterteig in der 7. SL (Foto: K. Metterlein)
Fünfsterne Klettertour auf einen Fünfsterne Gipfel und sicher eine der Touren, die man in einem Kletterleben gemacht haben sollte!! So eine seltsame und doch beeindruckend schöne Art von Kalkkletterei ist wohl in den ganzen nördlichen Kalkalpen einmalig! Laut Aussage meines sehr erfahrenen Seilpartners vielleicht noch am ehesten mit dem – deutlich schwierigeren - Heelzapfen vergleichbar. Die Lechtaler sind geologisch einfach einzigartig, da ist jede Kaiser-, Wetterstein- oder Karwendelkletterei grauer Einheitsbrei. 
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Hasenfluh gegenüber

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Reuter Wanne, 1543m, Allgäuer Vorberge; 17,5km/630hm

12/8/2026

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Hintersteiner Berge und Oberjoch vom Gipfel
Reuter Wanne, ein eher seltsamer Name für einen Berg. Klingt nicht sehr alpin, ist es auch nicht. Dennoch eine sehr aussichtsreiche, kleine MTB-Runde in der ersten Reihe. Eher von Forstwegwanderern frequentiert, als von Mountainbikern, dabei drängt sich bike and hike hier förmlich auf. Bei einer Rückfahrt über den Grüntensee käme schwimmen auch noch dazu.
Talort: Wertach, Parkplatz an der B310/Abzweig nach Jungholz, 930m
Route: Vom Parkplatz über die geteerte Mautstraße durch den Wald hinauf zur Alpe Untere Reuterwanne, 1120m. 
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Bei der Alpe Untere Reuterwanne geht’s aus dem Wald

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Schartschrofen (N-Gipfel)/Alpinklettergarten Hallergehrenjoch, Tannheimer Berge, ca. 1900m, W-Wand „Haldenseeblick“, 6-, 4 SL

9/8/2026

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Haldenseeblick eben; 4. SL
Charakter: Im Gegensatz zur unlohnenden und teils gefährlichen N-Wand bietet diese kleine Wand auf der W-Seite des Bergs eine empfehlenswerte, bis über Mittag schattige Alternative zu den großen Nordwänden an Gimpel, Kelle- und Gehrenspitze. Der Fels ist über weite Strecken gut bis sehr gut und aufgrund der wenigen Begehungen noch nicht abgeklettert. Herrlicher Blick auf den Haldensee! Auch die Absicherung lässt keine Wünsche offen, nur die Einteilung der Seillängen bzw. Standplätze muss man optimieren, denn Seillängen mit 8m (!!) sind natürlich Quatsch. Aber wer weiß, vielleicht wollten die Erschließer einfach nur die kürzeste Longline der Welt schaffen oder hatten noch zu viele Bohrhaken im Keller rumliegen. 
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Tannheimer Tal vom Zustieg

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Giglturm, Lechquellengebirge, 2112m „Giglhupfkante“, 3 SL; 4+; “Alte Südwand“, 3 SL; 4+; „Emilio Zuccero Gedenkweg“, 4 SL; 6-

8/8/2026

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Alte Südwand, 3. SL, herrlicher Fels
Feiner, kleiner Berg mit lustigem Namen und teilweise sehr schönem Fels. Ein paar lockere Griffe, herumliegende Steine und auch Gras tun dem Kletterspaß dort oben keinen Abbruch. Der Fels ist sehr rau, denn viel schein da oben nicht los zu sein. Wie waren jedenfalls trotz Samstag den ganzen Tag die einzigen Kletterer an dem Zapfen. Der höchste Punkt wird sogar von einem neuen Gipfelkreuz samt Buch geziert. Mit dem Biobike schweißtreibend steil aufwärts mit teilweise anspruchsvoller Abfahrt. ​Landschaftlich sehr schön und aufgrund der relativ hohen Lage auch an einem warmen Sommertag angenehm zu beklettern.
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Los gehts

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Mont Blanc, 4810m, „Arête Intégrale du Brouillard“, Stellen 5, ca. 3500hm auf gut 5km Gratlänge

3/8/2026

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Am Beginn des oberen Teils des Brouillardgrats
Charakter: Endet nie! Viel mehr Türme als gedacht, zacher als man meint und durstiger, als man sich vorstellen kann. Nicht umsonst einer der längsten, vielleicht sogar der längste Grat der Alpen. War eigentlich nur als wetterbedingtes „Ersatzprogramm“ für den Peuterey Intégrale gedacht, aber so darf man am Montblanc eben nie denken. Hätten wir eigentlich gewusst, vor allem seit unserer Megagrattour „Courbe d’Mayeur“. Was bei uns in den Ostalpen eine Tour ist, ist dort der Zustieg. Bestenfalls. Nie sauschwer, aber halt auch fast nie so richtig leicht. 
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Torrente del Miage

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