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Pirchkogel, Stubaier Alpen, 2828m

28/2/2026

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Mieminger und Ammergauer
Ein Tag (oder besser Nachmittag) im Fels, ein Tag (oder besser Vormittag) im Schnee – bei den momentanen Bedingungen eine ideale Kombination: schön warmer Fels nachmittags, guter Firn vormittags. Da wir von der Martins-wand kamen, fiel die Wahl für den Schneeteil auf den Pirchkogel hoch über Kühtai. Die südseitig schnell durchweichende tiefere Zone lässt sich dort gut über die Pisten vermeiden (und diese lassen sich wiederum im Aufstieg gut vermeiden bzw. sind bei frühzeitigem Aufbruch noch außer Betrieb) 
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Zeitiger Start in Kühtai

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Monte Colodri, Gardaseeberge, 400 m, S-Wand Rupe Secca„Via per le ragazze“, 5 (5 SL)

21/2/2026

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Einstiegsriss
​Fünf kurze bis sehr kurze Seillängen, die aufgrund der Kürze der Rote und des relativ langen und umständlichen Zustiegs wenig begangen und deshalb noch recht rau sind. Obwohl wir uns an den beschriebenen Zustieg hielten und den unter der Wand liegenden Olivenhain nicht einmal anschauten, leise und (wie immer) ohne Seilkommandos oder sonstiges Gebrülle unterwegs waren und natürlich auch keine Steine der Schwerkraft übergaben, führte sich der Benutzer wie ein Rumpelstilzchen auf („Privato! Merda!“). 
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Panorama vom Zustieg

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Monte Tre Potenze, 1940m, Appennino Tosco-Emiliano

20/2/2026

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Gipfelaufbau
​Der Tre Potenze ist der höchste Gipfel im Talschluss des Val di Luce und erhebt sich über dem gleichnamigen Skigebiet. Dieses hängt zusammen mit den Liften am Passo di Abetone und gehört in den Apenninen somit eher zu den größeren seiner Art, zumindest was die Zahl der Pisten und Liftanlagen angeht. Die maximale Abfahrtshöhe beträgt aber nur knapp 600hm und ist damit eher überschaubar. Uns war’s eh egal, da wir trotz moderater Preise, moderner Anlagen und perfekter Pistenpflege lieber auf Steigfellen unterwegs sein wollten. 
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Val di Luce

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Monte la Nuda, 1895m, Appennino Tosco-Emiliano

18/2/2026

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Am völlig mit Anraum vereisten Gipfelturm
Nach unserer Tour in Febbio setzten wir nachmittags unsere kleine Runde durch den toskanischen Apennin fort und fuhren bei herrlichem Abendlicht das Secchiello-Tal hinaus nach Gatta, überquerten die größere Secchia und auf der anderen Talseite wieder hinauf nach Castelnovo ne’Monti. Die Straße verläuft auf einem Höhenzug über dem Tal und bietet immer wieder einen schönen Blick auf die verschneiten Berge vom Cimone über den Cusna bis zum Succiso. 
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Start am Lago Cerretano mitten im Ort

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Monte la Piella, 2077m & Sasso del Morto, 2076m, Appennino Tosco-Emiliano

17/2/2026

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Gewaltiger Anraum am Rifugio Emilia 2000 – der Lift fährt heute nicht …
Toskana und Skitouren? Wie passt das zusammen? Gut passt das zusammen! In den Apenninen, jenem langgestreckten Gebirgszug, der Italien von Genua bis hinunter in die Stiefelspitze durchzieht, gibt es zahlreiche Skigebiete und endlose Möglichkeiten für Skitouren. Nördlich der Alpen haben es allerdings nur der Gran Sasso in den Abruzzen und die Maiella etwas südlich davon zu einer gewissen Bekanntheit gebracht. Auf unseren mittlerweile zahlreichen Skitourenreisen dorthin haben wir bis auf eine Besteigung des Cimone, 2165m, den Appennino Tosco-Emiliano bisher vernachlässigt. 
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Monte la Piella, Sasso del Morto und Monte Cusna hoch über den Buchenwäldern

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Monte Baone, Gardaseeberge, 480 m, O-Wand „Via Plasmata“, 6- (5 SL) & „Via del 92° Congresso“, 3

15/2/2026

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5. SL
Vor zwei Jahren etwa kam auf der weniger plattigen Ostseite des Monte Baone mit der „Via Plasmata“ eine weitere, gut abgesicherte Genusskletterei hinzu. Auch diese, am weitesten rechts befindliche Route, ist vom Charakter her ähnlich zu den anderen, im Wandbild genannten Touren: auf einen eher plattigen, gut strukturierten unteren Teil (hier etwas anspruchsvoller als bei den anderen Routen) folgt ein ausgeholztes Band, bevor man dann nach zwei deutlich steileren Seillängen durch farbenfrohen Fels mit schönen Erosionsformen schon wieder am Ende der Tour angelangt ist. 
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Zustieg durch den Olivenhain

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Grammersberg, Karwendel, ca. 1150m, „Sperrenfall“, WI 5; bis zu 11 SL

8/2/2026

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7. SL, linke Variante, 1. Schlüsselstelle
Charakter: Interessante, relativ lange und abwechslungsreiche Kletterei. Kurze, leichte Stufen am Anfang, in der Mitte ein langer, fetter Eisschlauch und zwei anspruchsvolle 5er Längen, die man aber etwas leichter umgehen oder, ganz oben, einfach weglassen oder auch etwas leichter umgehen kann. Wenn unten Eis fehlt, kann man an einigen Stellen höher vom rechts begrenzenden Rücken einqueren; fehlt das Eis oder die Lust weiter oben, gilt dasselbe, nur anders rum. Ein- oder ausqueren geht ohnehin relativ oft.
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Beginn des Grabens; das Mauseloch haben wir im Abstieg begangen

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Bergacht, Allgäuer Alpen, ca. 1520m, „Albelefall“, WI 4; 4 SL

7/2/2026

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Albelefall, 1. SL, ganz rechte Einstiegsvariante
Charakter: Landschaftlich beeindruckende, anhaltend schöne, gemäßigte Eiskletterei über 4 sehr lange SL ohne Gehgelände. Gibt’s auch nicht so oft in dieser Ecke. Aufgrund der schattigen Lage hält sich das Eis deutlich besser als im bekannteren „Blässefall“. Der hat sich heuer nur sehr schmal aufgebaut und aufgrund der milden Temperaturen in letzter Zeit und nachmittäglicher Sonne sah er schon recht kollabierfreudig aus. Lang wird der „Albelefall“ allerdings auch nicht mehr gehen, wenn‘s nicht wieder kälter wird. Die für den Nachmittag geplanten Tankstellenfälle sahen ebenso schon recht labil aus.
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Morgen am Vilsalpsee

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Pirschschneid, Karwendel, ca. 1100m, „linke Hand des Teufels“, WI 5; 7 SL

2/2/2026

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Kleine Säule in der 5. SL in der „Linken Hand …“
Charakter: Relativ lange und homogene Schluchtkletterei an mächtigen, bis zu 50m hohen Eisstufen. Dazu kommen ein kurzer Zustieg und ein problemloser Abstieg. Bei wenig Schnee lohnen Schi im Zustieg kaum, denn sobald der Forstweg endet und in einen steilen Wanderweg durch den Wald übergeht, bringen die Dinger zumindest momentan gar nichts. Heuer extrem gut eingepickelt und dadurch gut einen Grad leichter (Stand 01.02.2026). Deshalb sicherten wir nur die beiden etwas steileren Längen, der Rest ging solo zu zweit. 
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Zustieg über den Forstweg Richtung Berg

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Grammersberg, Karwendel, ca. 1300m, „Weißbierdusche Express“, WI 4+/M5; 4 SL

1/2/2026

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1. Stufe „Weißbierdusche“
Charakter: Interessante, bei wenig Eis (so wie heuer) stellenweise anspruchsvolle Kletterei. Relativ gutmütiges Gepickel muss dann durch teilweise heikle und nicht immer gut absicherbare Mixedkletterei bzw. Glasurgeeiere kompensiert werden. Wenn die letzte Stufe („Direkter Ausstieg“) fehlt – auch das ist heuer der Fall – leider arg kurz, denn der „Expressausstieg“ rechts raus (Gestapfe und kurze Stellen M2) kann das nicht wettmachen. Deutlich weniger los, als in anderen Touren dort, was vielleicht auch am etwas längeren Zustieg liegt. Wir benutzten die Tour sozusagen als Wartezimmer.
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Falscher Zustieg zur „Weißbierdusche“; im Bild der viel weiter links befindliche„Grammersberg Eisfall“

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